Seminar / Training
Die Schulung kombiniert End-to-End Monitoring mit Service Monitoring. Messstrecken aus Anwendersicht, Transaktionen, Verfügbarkeit, Antwortzeit, Servicebäume, Abhängigkeiten, Wartungszeiten, Root-Cause-Analyse und servicebezogene Alarmierung werden in einem vollständigen Geschäftsszenario aufgebaut.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Geschäftstransaktion und Messziel definieren
- Schritt 2: End-to-End-Messstrecke aufbauen
- Schritt 3: Servicestruktur und Abhängigkeiten modellieren
- Schritt 4: Verfügbarkeit, Performance und Wartungszeiten berechnen
- Schritt 5: Root-Cause-Analyse und Servicealarmierung umsetzen
- Schritt 6: Betriebsübergabe und kontinuierliche Pflege organisieren
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Einzelne Infrastrukturwerte sagen wenig darüber aus, ob ein Geschäftsprozess nutzbar ist. End-to-End-Messungen liefern die Anwendersicht, während Service Monitoring die beteiligten Komponenten und deren Wirkung zusammenführt.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Monitoring-Administratoren, Service Manager, Applikationsverantwortliche, SRE, Betriebssteuerung und technische Service Owner.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in System Monitoring und den zu überwachenden Anwendungen; Kenntnis der Service- und Komponentenstruktur ist hilfreich.
Lernziele
- Kritische Nutzerwege, Startpunkte, Schritte und Erfolgskriterien auswählen.
- Anmeldung, Navigation, Eingaben und Ergebnisprüfung als reproduzierbare Transaktion abbilden.
- Business Service, technische Services, Anwendungen und Infrastrukturkomponenten verknüpfen.
- Messwerte nach Servicezeit, Standort und Transaktion aggregieren.
- Vom gestörten Service zu betroffenen Messungen und Komponenten drillen.
- Messstrecken, Konten, Abhängigkeiten und Servicezeiten dokumentieren.
Seminarinhalte
Schritt 1: Geschäftstransaktion und Messziel definieren
Der Arbeitsschritt „Geschäftstransaktion und Messziel definieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- kritische Nutzerwege, Startpunkte, Schritte und Erfolgskriterien auswählen.
- Messhäufigkeit, Standorte, Servicezeiten und zulässige Antwortzeiten festlegen.
- Testkonten, Testdaten und Auswirkungen produktiver Messungen kontrollieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: End-to-End-Messstrecke aufbauen
Der Arbeitsschritt „End-to-End-Messstrecke aufbauen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Anmeldung, Navigation, Eingaben und Ergebnisprüfung als reproduzierbare Transaktion abbilden.
- technische Fehler, fachliche Fehler und Zeitüberschreitungen unterscheiden.
- Messung unter normalen und gezielt gestörten Bedingungen validieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Servicestruktur und Abhängigkeiten modellieren
Der Arbeitsschritt „Servicestruktur und Abhängigkeiten modellieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Business Service, technische Services, Anwendungen und Infrastrukturkomponenten verknüpfen.
- Abhängigkeitstypen, Gewichtung und Auswirkungslogik nachvollziehbar festlegen.
- fehlende oder zirkuläre Beziehungen mit einer Modellprüfung erkennen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Verfügbarkeit, Performance und Wartungszeiten berechnen
Der Arbeitsschritt „Verfügbarkeit, Performance und Wartungszeiten berechnen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Messwerte nach Servicezeit, Standort und Transaktion aggregieren.
- geplante Wartung, Ausnahmen und nicht bewertbare Zeiträume korrekt behandeln.
- Verfügbarkeit und Antwortzeit gegen definierte Zielwerte prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Root-Cause-Analyse und Servicealarmierung umsetzen
Der Arbeitsschritt „Root-Cause-Analyse und Servicealarmierung umsetzen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- vom gestörten Service zu betroffenen Messungen und Komponenten drillen.
- Symptome, Folgeereignisse und wahrscheinliche Ursache unterscheiden.
- Alarmierung nach Serviceauswirkung, Priorität und zuständiger Gruppe steuern.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Betriebsübergabe und kontinuierliche Pflege organisieren
Der Arbeitsschritt „Betriebsübergabe und kontinuierliche Pflege organisieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Messstrecken, Konten, Abhängigkeiten und Servicezeiten dokumentieren.
- Änderungen an Anwendung und Infrastruktur in die Pflegeprozesse einbinden.
- Messqualität, Fehlalarme und blinde Flecken regelmäßig überprüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Geschäftstransaktion und Messziel definieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Testkonten, Testdaten und Auswirkungen produktiver Messungen kontrollieren.
- Übung 2: End-to-End-Messstrecke aufbauen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Messung unter normalen und gezielt gestörten Bedingungen validieren.
- Übung 3: Servicestruktur und Abhängigkeiten modellieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: fehlende oder zirkuläre Beziehungen mit einer Modellprüfung erkennen.
- Übung 4: Verfügbarkeit, Performance und Wartungszeiten berechnen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Verfügbarkeit und Antwortzeit gegen definierte Zielwerte prüfen.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 2 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, Service Manager, Applikationsverantwortliche, SRE, Betriebssteuerung und technische Service Owner. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in System Monitoring und den zu überwachenden Anwendungen; Kenntnis der Service- und Komponentenstruktur ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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