Seminar / Training
Das dreitägige Seminar verbindet Cloud Monitoring, Container Monitoring und Multi-Cloud-Steuerung. Discovery, Konnektoren, Kubernetes- und Docker-Objekte, dynamische Schwellenwerte, Ereignisse, Kosten- und Kapazitätssicht, Dashboards sowie die Einbindung in Services werden praktisch umgesetzt.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Zielbild, Verantwortlichkeiten und Cloud-Scope festlegen
- Schritt 2: Cloud-Konnektoren und automatische Discovery konfigurieren
- Schritt 3: Kubernetes- und Containerobjekte überwachen
- Schritt 4: Schwellenwerte, Ereignisse und Kapazität steuern
- Schritt 5: Cloud- und Containerdaten in Services integrieren
- Schritt 6: Dashboards, Alarmierung und Regelbetrieb etablieren
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Dynamische Cloud- und Containerlandschaften ändern sich schneller als klassische manuelle Monitoringmodelle. Automatische Erkennung, Labels, kurzlebige Objekte, Mandanten, Berechtigungen und servicebezogene Aggregation benötigen deshalb eine eigene, mehrtägige Praxisstrecke.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Monitoring-Administratoren, Cloud- und Plattformteams, Kubernetes-Administratoren, SRE, Betriebsarchitekten und Service Manager.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in IT Monitoring, Netzwerken und Cloud- beziehungsweise Containergrundlagen; Zugang zu einer Schulungsumgebung.
Lernziele
- Public-, Private-, Hybrid- und Multi-Cloud-Ressourcen nach Betriebsverantwortung abgrenzen.
- Konnektoren mit minimal erforderlichen Leserechten und nachvollziehbaren Konten einrichten.
- Cluster, Nodes, Namespaces, Workloads, Pods und Container als zusammengehörige Struktur abbilden.
- Statische und dynamische Grenzwerte für CPU, Speicher, Latenz und Fehlerquoten definieren.
- Technische Ressourcen zu Anwendungen und Business Services zusammenführen.
- Rollenbezogene Sichten für Plattformbetrieb, Anwendungsteams und Management erstellen.
Seminarinhalte
Schritt 1: Zielbild, Verantwortlichkeiten und Cloud-Scope festlegen
Der Arbeitsschritt „Zielbild, Verantwortlichkeiten und Cloud-Scope festlegen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Public-, Private-, Hybrid- und Multi-Cloud-Ressourcen nach Betriebsverantwortung abgrenzen.
- Konten, Subscriptions, Projekte, Cluster, Namespaces und Services strukturiert erfassen.
- Sicherheits-, Daten- und Kostenanforderungen für das Monitoring dokumentieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: Cloud-Konnektoren und automatische Discovery konfigurieren
Der Arbeitsschritt „Cloud-Konnektoren und automatische Discovery konfigurieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Konnektoren mit minimal erforderlichen Leserechten und nachvollziehbaren Konten einrichten.
- Ressourcen, Tags, Regionen und Abhängigkeiten automatisch erkennen lassen.
- Erkennungsumfang, Aktualisierungsintervall und Behandlung gelöschter Ressourcen prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Kubernetes- und Containerobjekte überwachen
Der Arbeitsschritt „Kubernetes- und Containerobjekte überwachen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Cluster, Nodes, Namespaces, Workloads, Pods und Container als zusammengehörige Struktur abbilden.
- Verfügbarkeit, Neustarts, Ressourcenverbrauch und Orchestrierungszustände überwachen.
- kurzlebige Pods und skalierende Workloads ohne dauerhaft falsche Alarme behandeln.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Schwellenwerte, Ereignisse und Kapazität steuern
Der Arbeitsschritt „Schwellenwerte, Ereignisse und Kapazität steuern“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- statische und dynamische Grenzwerte für CPU, Speicher, Latenz und Fehlerquoten definieren.
- Sättigung, Fehlkonfiguration und Ressourcenknappheit frühzeitig erkennen.
- Trend- und Kapazitätsdaten für Skalierung und Kostenentscheidungen auswerten.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Cloud- und Containerdaten in Services integrieren
Der Arbeitsschritt „Cloud- und Containerdaten in Services integrieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- technische Ressourcen zu Anwendungen und Business Services zusammenführen.
- Abhängigkeiten zwischen Cloud-Diensten, Clusterkomponenten und externen Systemen modellieren.
- Serviceauswirkung bei Ausfall einer Region, eines Clusters oder einer Komponente prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Dashboards, Alarmierung und Regelbetrieb etablieren
Der Arbeitsschritt „Dashboards, Alarmierung und Regelbetrieb etablieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- rollenbezogene Sichten für Plattformbetrieb, Anwendungsteams und Management erstellen.
- Alarmwege, Bereitschaft, Eskalation und Wartungsfenster festlegen.
- Discovery-Qualität, verwaiste Objekte, Alarmrauschen und Kapazität regelmäßig kontrollieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Zielbild, Verantwortlichkeiten und Cloud-Scope festlegen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Sicherheits-, Daten- und Kostenanforderungen für das Monitoring dokumentieren.
- Übung 2: Cloud-Konnektoren und automatische Discovery konfigurieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Erkennungsumfang, Aktualisierungsintervall und Behandlung gelöschter Ressourcen prüfen.
- Übung 3: Kubernetes- und Containerobjekte überwachen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: kurzlebige Pods und skalierende Workloads ohne dauerhaft falsche Alarme behandeln.
- Übung 4: Schwellenwerte, Ereignisse und Kapazität steuern in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Trend- und Kapazitätsdaten für Skalierung und Kostenentscheidungen auswerten.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 3 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, Cloud- und Plattformteams, Kubernetes-Administratoren, SRE, Betriebsarchitekten und Service Manager. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in IT Monitoring, Netzwerken und Cloud- beziehungsweise Containergrundlagen; Zugang zu einer Schulungsumgebung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
