Seminar / Training
Das Seminar behandelt den kontrollierten Aufbau von Asset- und Configuration-Management mit Lebenszyklen, Klassen, Beziehungen, Verantwortlichkeiten, Datenquellen und Qualitätsregeln. Eine praxisnahe CMDB-Struktur wird von der Anforderung bis zur betrieblichen Pflege umgesetzt.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Scope, Klassen und Verantwortlichkeiten definieren
- Schritt 2: Datenmodell und Pflichtattribute gestalten
- Schritt 3: Lebenszyklen für Assets und CIs abbilden
- Schritt 4: Beziehungen und Servicestrukturen modellieren
- Schritt 5: Datenquellen, Abgleich und Dublettenbehandlung organisieren
- Schritt 6: Qualitätskennzahlen und Regelbetrieb etablieren
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Asset Management beantwortet kaufmännische und organisatorische Fragen, Configuration Management unterstützt technische Abhängigkeiten und Serviceauswirkungen. Beide Sichten werden verbunden, ohne Objekte, Verantwortlichkeiten oder Lebenszyklen unkontrolliert zu vermischen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Asset Manager, Configuration Manager, CMDB-Verantwortliche, ITSM-Administratoren, Service Manager und technische Betriebsverantwortliche.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in ITSM-Prozessen; Kenntnisse der eigenen Infrastruktur- und Serviceorganisation sind vorteilhaft.
Lernziele
- Zu verwaltende Asset- und CI-Klassen nach Nutzen und Pflegefähigkeit auswählen.
- Attribute nach fachlicher Bedeutung, Quelle und Aktualisierungsrhythmus strukturieren.
- Beschaffung, Bereitstellung, Betrieb, Änderung, Rückgabe und Ausmusterung modellieren.
- Technische Abhängigkeiten zwischen Systemen, Anwendungen und Komponenten anlegen.
- Manuelle Pflege, Discovery, Import und Schnittstellen nach Datenhoheit ordnen.
- Vollständigkeit, Aktualität, Eindeutigkeit und Beziehungsqualität messen.
Seminarinhalte
Schritt 1: Scope, Klassen und Verantwortlichkeiten definieren
Der Arbeitsschritt „Scope, Klassen und Verantwortlichkeiten definieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- zu verwaltende Asset- und CI-Klassen nach Nutzen und Pflegefähigkeit auswählen.
- Eigentümer, technische Verantwortliche und Datenverantwortliche je Klasse festlegen.
- Aufnahme-, Änderungs-, Prüf- und Ausmusterungskriterien dokumentieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: Datenmodell und Pflichtattribute gestalten
Der Arbeitsschritt „Datenmodell und Pflichtattribute gestalten“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Attribute nach fachlicher Bedeutung, Quelle und Aktualisierungsrhythmus strukturieren.
- eindeutige Schlüssel, Namenskonventionen und Statusmodelle festlegen.
- Pflichtfelder und Validierungsregeln gegen unvollständige Datensätze einrichten.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Lebenszyklen für Assets und CIs abbilden
Der Arbeitsschritt „Lebenszyklen für Assets und CIs abbilden“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Beschaffung, Bereitstellung, Betrieb, Änderung, Rückgabe und Ausmusterung modellieren.
- Statusübergänge mit Rollen, Nachweisen und zulässigen Aktionen verbinden.
- Sonderfälle wie Verlust, Reparatur, Austausch und Wiederverwendung testen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Beziehungen und Servicestrukturen modellieren
Der Arbeitsschritt „Beziehungen und Servicestrukturen modellieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- technische Abhängigkeiten zwischen Systemen, Anwendungen und Komponenten anlegen.
- Business Services mit unterstützenden technischen Services und CIs verknüpfen.
- Auswirkungsanalyse anhand eines Störungs- und Changeszenarios prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Datenquellen, Abgleich und Dublettenbehandlung organisieren
Der Arbeitsschritt „Datenquellen, Abgleich und Dublettenbehandlung organisieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- manuelle Pflege, Discovery, Import und Schnittstellen nach Datenhoheit ordnen.
- Abgleichregeln für widersprüchliche Werte und zeitversetzte Lieferungen definieren.
- Dubletten, verwaiste Beziehungen und nicht mehr gemeldete Objekte kontrolliert behandeln.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Qualitätskennzahlen und Regelbetrieb etablieren
Der Arbeitsschritt „Qualitätskennzahlen und Regelbetrieb etablieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Vollständigkeit, Aktualität, Eindeutigkeit und Beziehungsqualität messen.
- regelmäßige Reviews, Stichproben und Eskalationen festlegen.
- Korrekturaufträge aus Qualitätsabweichungen nachvollziehbar steuern.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Scope, Klassen und Verantwortlichkeiten definieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Aufnahme-, Änderungs-, Prüf- und Ausmusterungskriterien dokumentieren.
- Übung 2: Datenmodell und Pflichtattribute gestalten in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Pflichtfelder und Validierungsregeln gegen unvollständige Datensätze einrichten.
- Übung 3: Lebenszyklen für Assets und CIs abbilden in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Sonderfälle wie Verlust, Reparatur, Austausch und Wiederverwendung testen.
- Übung 4: Beziehungen und Servicestrukturen modellieren in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Auswirkungsanalyse anhand eines Störungs- und Changeszenarios prüfen.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 2 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Asset Manager, Configuration Manager, CMDB-Verantwortliche, ITSM-Administratoren, Service Manager und technische Betriebsverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in ITSM-Prozessen; Kenntnisse der eigenen Infrastruktur- und Serviceorganisation sind vorteilhaft. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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