Seminar / Training
Das Seminar verbindet Change Management und Release Management zu einem durchgängigen Steuerungsmodell. Change-Typen, Bewertung, Freigabe, Planung, CI-Bezug, Release-Pakete, Tests, Kommunikation, Rückfall und Nachbewertung werden an einer gemeinsamen Fallstudie umgesetzt.
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborumgebung erarbeitet. Jede Konfiguration wird mit definierten Prüfpunkten, Rollen, Testdaten und einem dokumentierten Rückfallweg abgesichert.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schritt 1: Change-Modell und Klassifikation festlegen
- Schritt 2: Bewertung, Priorisierung und Freigabe steuern
- Schritt 3: Planung und CI-Bezug herstellen
- Schritt 4: Release-Pakete und Release-Einheiten aufbauen
- Schritt 5: Test, Einführung und Rückfall durchführen
- Schritt 6: Nachbewertung und kontinuierliche Verbesserung organisieren
- Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Seminarorganisation
Einordnung und Zielbild
Changes steuern einzelne Änderungen, Releases bündeln abgestimmte Auslieferungen. Die Kombination verhindert, dass Freigaben, technische Abhängigkeiten, Testnachweise oder Rückfallmaßnahmen zwischen getrennten Prozessen verloren gehen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Change Manager, Release Manager, Prozessverantwortliche, Service Manager, ITSM-Key-User und technische Koordinatoren.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in USU IT Service Management, Incident Management und Configuration Management.
Lernziele
- Standard-, Normal- und Emergency-Changes eindeutig abgrenzen.
- Auswirkung, Dringlichkeit, Risiko, Aufwand und Abhängigkeiten bewerten.
- Betroffene CIs, Services, Wartungsfenster und Konflikte ermitteln.
- Release-Objekt, Pakete und Einheiten fachlich sinnvoll strukturieren.
- Testnachweise und Abnahmekriterien vor der Produktivsetzung kontrollieren.
- Erfolg, Störungen, Abweichungen und ungeplante Arbeit nach dem Release auswerten.
Seminarinhalte
Schritt 1: Change-Modell und Klassifikation festlegen
Der Arbeitsschritt „Change-Modell und Klassifikation festlegen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Standard-, Normal- und Emergency-Changes eindeutig abgrenzen.
- Pflichtangaben, Risikokriterien und zulässige Statusübergänge definieren.
- Modelltickets für wiederkehrende Changes nachvollziehbar aufbauen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 2: Bewertung, Priorisierung und Freigabe steuern
Der Arbeitsschritt „Bewertung, Priorisierung und Freigabe steuern“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Auswirkung, Dringlichkeit, Risiko, Aufwand und Abhängigkeiten bewerten.
- Freigabegremien und rollenbezogene Entscheidungen konfigurieren.
- Interessenkonflikte, fehlende Nachweise und abgelehnte Changes korrekt behandeln.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 3: Planung und CI-Bezug herstellen
Der Arbeitsschritt „Planung und CI-Bezug herstellen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- betroffene CIs, Services, Wartungsfenster und Konflikte ermitteln.
- Aufgaben, Verantwortliche, Termine und technische Reihenfolge planen.
- Auswirkungsanalyse mit CMDB-Beziehungen und bekannten Störungen prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 4: Release-Pakete und Release-Einheiten aufbauen
Der Arbeitsschritt „Release-Pakete und Release-Einheiten aufbauen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Release-Objekt, Pakete und Einheiten fachlich sinnvoll strukturieren.
- Changes und CIs dem Release eindeutig zuordnen.
- Abhängigkeiten, Reihenfolge und Lieferumfang gegen die Freigabe prüfen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 5: Test, Einführung und Rückfall durchführen
Der Arbeitsschritt „Test, Einführung und Rückfall durchführen“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Testnachweise und Abnahmekriterien vor der Produktivsetzung kontrollieren.
- Kommunikation, Betriebsübergabe und Einführungsaufgaben koordinieren.
- Rollback-Kriterien, Rückfallaktivitäten und Entscheidungsbefugnisse festlegen.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Schritt 6: Nachbewertung und kontinuierliche Verbesserung organisieren
Der Arbeitsschritt „Nachbewertung und kontinuierliche Verbesserung organisieren“ wird vom fachlichen Zweck über die technische Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet. Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und betriebliche Auswirkungen werden dabei ausdrücklich dokumentiert.
- Erfolg, Störungen, Abweichungen und ungeplante Arbeit nach dem Release auswerten.
- fehlgeschlagene Changes und wiederkehrende Ursachen strukturiert analysieren.
- Modelle, Prüflisten und Risikokriterien anhand der Erkenntnisse aktualisieren.
Kontrolle: Konfiguration, Berechtigungen, Datenqualität, Protokollierung und Wiederholbarkeit werden anhand eines festgelegten Sollzustands geprüft.
Praxisaufgaben und Qualitätskontrollen
- Übung 1: Change-Modell und Klassifikation festlegen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Modelltickets für wiederkehrende Changes nachvollziehbar aufbauen.
- Übung 2: Bewertung, Priorisierung und Freigabe steuern in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Interessenkonflikte, fehlende Nachweise und abgelehnte Changes korrekt behandeln.
- Übung 3: Planung und CI-Bezug herstellen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Auswirkungsanalyse mit CMDB-Beziehungen und bekannten Störungen prüfen.
- Übung 4: Release-Pakete und Release-Einheiten aufbauen in der Laborumgebung konfigurieren, mit einem positiven und einem negativen Test prüfen und den Sollzustand dokumentieren. Erwartetes Ergebnis: Abhängigkeiten, Reihenfolge und Lieferumfang gegen die Freigabe prüfen.
Zum Abschluss der Übungen werden offene Punkte in einer Prüfmatrix erfasst. Abweichungen werden nach Auswirkung, Dringlichkeit, Verantwortlichkeit und nächstem technischen Schritt geordnet.
Seminarorganisation
Das Seminar ist für 2 Tage mit etwa sechs Unterrichtsstunden pro Tag ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übungen wechseln sich ab. Für Intensiv- und Kompaktformate werden Themen bewusst verdichtet; Detailvertiefungen erfolgen anhand der priorisierten Laborfälle.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Change Manager, Release Manager, Prozessverantwortliche, Service Manager, ITSM-Key-User und technische Koordinatoren. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in USU IT Service Management, Incident Management und Configuration Management. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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