Praxisorientierte Qualifizierung. Endpunktgesundheit, Ereignisse, Ressourcen, Software und Nutzerkontext in einer reproduzierbaren Diagnose- und Verbesserungsmethode verbinden.
1. Seminarprofil
Kapitelinhalt
- Einordnung
- Praxisbezug
- Arbeitsmodell
Das Seminar bildet den operativen Kern für Workplace- und Endpoint-Teams. Gerätepopulationen werden überwacht, einzelne Endpunkte entlang einer Zeitlinie untersucht und wiederkehrende Muster über Vergleichsgruppen erkannt. Aus der Diagnose entstehen standardisierte Maßnahmen, klare Eskalationen und messbare Verbesserungen statt isolierter Einzelfallbehandlung.
Die Bearbeitung folgt einem kontrollierten Vorgehen aus Zielklärung, Bestandsaufnahme, Konfiguration oder Analyse, technischer Validierung, Negativprüfung und dokumentierter Betriebsentscheidung.
2. Lernziele
Kapitelinhalt
- Fachliche Ziele
- Technische Ziele
- Betriebliche Ziele
Nach Abschluss stehen folgende Kompetenzen für die praktische Arbeit zur Verfügung:
- Workplace- und Endpunktdaten als Servicebild strukturieren.
- Gerätepopulationen und Einzelgeräte methodisch untersuchen.
- Zeitlinie, Ereignisse, Ressourcen, Software und Nutzerkontext korrelieren.
- Wiederkehrende Muster mit Segmenten und Vergleichsgruppen erkennen.
- Diagnose, Maßnahme, Eskalation und Wirksamkeitsprüfung standardisieren.
3. Inhalte Schritt für Schritt
Kapitelinhalt
- Workplace-Service und Population definieren
- Gerätegesundheit bewerten
- Device View und Zeitlinie nutzen
- Scope und Vergleichsgruppe bilden
- Leistungsprobleme diagnostizieren
- Stabilitäts- und Ereignismuster untersuchen
- Software- und Konfigurationsbezug herstellen
- Standarddiagnose und Eskalation definieren
- Remote Actions kontrolliert nutzen
- Verbesserung und Prävention betreiben
- Schritt 1: Workplace-Service und Population definieren
Gerätetypen, Betriebssysteme, Nutzergruppen, Standorte und kritische Arbeitsweisen werden abgegrenzt. Datenlücken und nicht verwaltete Geräte werden sichtbar gemacht.
- Schritt 2: Gerätegesundheit bewerten
Stabilität, Leistung, Konfiguration, Speicher, Ressourcen und relevante Ereignisse werden als gemeinsames Zustandsbild betrachtet.
- Schritt 3: Device View und Zeitlinie nutzen
Symptome werden zeitlich mit Neustarts, Updates, Softwareereignissen, Ressourcenänderungen und Nutzerbeobachtungen korreliert.
- Schritt 4: Scope und Vergleichsgruppe bilden
Einzelfall, Gerätemodell, Version, Standort oder gesamte Population werden sauber getrennt. Eine passende Kontrollgruppe verhindert vorschnelle Ursachenannahmen.
- Schritt 5: Leistungsprobleme diagnostizieren
CPU, Speicher, Datenträger, Startverhalten und Prozessaktivität werden im Zeitkontext geprüft. Dauerhafte Muster werden von kurzen Spitzen unterschieden.
- Schritt 6: Stabilitäts- und Ereignismuster untersuchen
Abstürze, Hänger, Dienstfehler, Neustarts und Updates werden nach Reichweite und Korrelation ausgewertet.
- Schritt 7: Software- und Konfigurationsbezug herstellen
Versionen, installierte Komponenten, Richtlinien und Änderungen werden mit betroffenen Gruppen verglichen.
- Schritt 8: Standarddiagnose und Eskalation definieren
Symptom, Scope, Zeitlinie, Hypothesen, Gegenproben und erforderliche Belege werden in einem Diagnoseleitfaden festgelegt.
- Schritt 9: Remote Actions kontrolliert nutzen
Diagnose und Remediation werden nur nach Zielgruppenprüfung, Vorbedingung, Pilot und Rückbau ausgeführt.
- Schritt 10: Verbesserung und Prävention betreiben
Dashboard, Alert, Problem Record, Standardisierung und Vorher-Nachher-Messung schließen den Verbesserungszyklus.
4. Praxisübungen
Kapitelinhalt
- Langsames Gerät diagnostizieren
- Flottenweites Stabilitätsmuster erkennen
- Updatewirkung prüfen
- Standarddiagnose erstellen
- Präventives Monitoring planen
Die Übungen werden an einem zusammenhängenden Beispielszenario durchgeführt. Jeder Arbeitsauftrag enthält Ausgangslage, Zielbild, Prüfpunkte, erwartete Beobachtungen und einen kontrollierten Korrektur- oder Rückbaupfad.
- Übung 1: Langsames Gerät diagnostizieren
Ein Einzelfall wird über Zeitlinie, Ressourcen, Prozesse und Vergleichsgruppe bis zu einer belastbaren Hypothese bearbeitet.
- Übung 2: Flottenweites Stabilitätsmuster erkennen
Abstürze werden nach Modell, Version und Zeitpunkt segmentiert; Reichweite und Priorität werden bestimmt.
- Übung 3: Updatewirkung prüfen
Vorher-Nachher-Daten einer Softwareänderung werden auf Leistung, Stabilität und Nebenwirkungen untersucht.
- Übung 4: Standarddiagnose erstellen
Ein Runbook mit Pflichtbelegen, Gegenproben, Eskalationskriterien und zulässigen Aktionen wird entwickelt.
- Übung 5: Präventives Monitoring planen
Dashboard und Alert werden so konzipiert, dass ein wiederkehrendes Problem früher erkannt wird.
5. Zielgruppen und Voraussetzungen
Kapitelinhalt
- Zielgruppen
- Vorkenntnisse
- Arbeitsweise
Zielgruppen: Workplace Engineering, Endpoint Management, Second-Level-Support, Service Desk, DEX-Analysten, Problem Management und technische Service Owner
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Windows- oder Endpoint-Betrieb sowie grundlegendes Nexthink-Verständnis
Arbeitsweise: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Kontrollfragen, Fehlerszenarien und strukturierte Reviews.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Workplace Engineering, Endpoint Management, Second-Level-Support, Service Desk, DEX-Analysten, Problem Management und technische Service Owner |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse im Windows- oder Endpoint-Betrieb sowie grundlegendes Nexthink-Verständnis |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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