Seminar Nexthink Infinity – VDI Experience

Praxisorientierte Qualifizierung. Virtuelle Desktops und Sitzungen mit Endpunkt-, Verbindungs- und Infrastrukturkontext analysieren und systematisch stabilisieren.

1. Seminarprofil

Kapitelinhalt

  • Einordnung
  • Praxisbezug
  • Arbeitsmodell

Das Seminar behandelt VDI-Erfahrung als Ende-zu-Ende-Service vom physischen Endpunkt über Verbindung und Sitzung bis zur virtuellen Ressource. Session View, Zeitlinie, Verbindungsdaten, Ausführungen und Experience-Signale werden gemeinsam ausgewertet. Der Kurs legt besonderen Wert auf die Abgrenzung zwischen Client, Netzwerk, Broker, Host, Profil, Anwendung und Sitzung.

Die Bearbeitung folgt einem kontrollierten Vorgehen aus Zielklärung, Bestandsaufnahme, Konfiguration oder Analyse, technischer Validierung, Negativprüfung und dokumentierter Betriebsentscheidung.

2. Lernziele

Kapitelinhalt

  • Fachliche Ziele
  • Technische Ziele
  • Betriebliche Ziele

Nach Abschluss stehen folgende Kompetenzen für die praktische Arbeit zur Verfügung:

  • VDI-Servicekette und relevante Datenobjekte einordnen.
  • Einzelne Sitzungen und aggregierte Populationen systematisch untersuchen.
  • Client-, Netzwerk-, Sitzungs- und Infrastrukturursachen voneinander trennen.
  • Dashboards, Alerts und Diagnosepfade für wiederkehrende VDI-Probleme aufbauen.
  • Maßnahmen über Pilotgruppen und Vorher-Nachher-Vergleiche validieren.

3. Inhalte Schritt für Schritt

Kapitelinhalt

  • VDI-Servicekette modellieren
  • Population und Datenqualität prüfen
  • Session View und Zeitlinie nutzen
  • Anmelde- und Startprobleme analysieren
  • Verbindungsqualität untersuchen
  • Ressourcen- und Hostmuster erkennen
  • Anwendungs- und Prozessprobleme korrelieren
  • Remote Actions und Workflows einsetzen
  • Monitoring und Eskalation aufbauen
  • Verbesserungen validieren
  1. Schritt 1: VDI-Servicekette modellieren

    Physischer Endpunkt, Netzwerk, Zugang, Broker, virtuelle Sitzung, Profil, Anwendungen und Backend werden als zusammenhängende Abhängigkeitskette beschrieben.

  2. Schritt 2: Population und Datenqualität prüfen

    Plattform, Pool, Host, Standort, Client, Nutzergruppe und Zeitraum werden inventarisiert. Fehlende oder uneinheitliche Session-Daten werden sichtbar gemacht.

  3. Schritt 3: Session View und Zeitlinie nutzen

    Anmeldung, Verbindungsaufbau, Sitzungsereignisse, Ausführungen und Qualitätsänderungen werden zeitlich korreliert.

  4. Schritt 4: Anmelde- und Startprobleme analysieren

    Lange Anmeldung wird zwischen Client, Netzwerk, Profil, Richtlinie, Hostlast und Anwendungsschritten eingegrenzt.

  5. Schritt 5: Verbindungsqualität untersuchen

    Latenz, Unterbrechung, Wiederverbindung und Standortmuster werden gegen Netzwerktyp und Zeitfenster verglichen.

  6. Schritt 6: Ressourcen- und Hostmuster erkennen

    CPU, Speicher, Hostverteilung und Poolverhalten werden mit betroffenen Sitzungen verbunden. Einzelspitzen werden von systematischer Überlast getrennt.

  7. Schritt 7: Anwendungs- und Prozessprobleme korrelieren

    Sitzungsqualität wird mit Anwendungsstarts, Hängern und Endpunktzustand verglichen. Ursache und Folge werden durch Zeitbezug geprüft.

  8. Schritt 8: Remote Actions und Workflows einsetzen

    Geeignete Diagnose- oder Remediationsschritte werden mit Ziel, Vorbedingung, Berechtigung und Rückmeldung in den VDI-Prozess eingebunden.

  9. Schritt 9: Monitoring und Eskalation aufbauen

    Dashboards und Alerts erhalten Pool-, Standort- und Hostkontext. Übergaben an VDI-, Netzwerk- oder Workplace-Teams enthalten definierte Belege.

  10. Schritt 10: Verbesserungen validieren

    Profiloptimierung, Kapazitätsänderung, Clientupdate oder Netzmaßnahme werden in Pilotgruppen und über vergleichbare Zeiträume geprüft.

4. Praxisübungen

Kapitelinhalt

  • Lange VDI-Anmeldung eingrenzen
  • Standort- oder Hostproblem unterscheiden
  • VDI-Dashboard entwickeln
  • Diagnoseaktion planen
  • Kapazitätsmaßnahme bewerten

Die Übungen werden an einem zusammenhängenden Beispielszenario durchgeführt. Jeder Arbeitsauftrag enthält Ausgangslage, Zielbild, Prüfpunkte, erwartete Beobachtungen und einen kontrollierten Korrektur- oder Rückbaupfad.

  1. Übung 1: Lange VDI-Anmeldung eingrenzen

    Eine Sitzung wird entlang Zeitlinie, Client, Profil, Host und Vergleichsgruppe analysiert.

  2. Übung 2: Standort- oder Hostproblem unterscheiden

    Populationen werden nach Standort und Host segmentiert; Gegenproben sichern die Übergabe an das richtige Team.

  3. Übung 3: VDI-Dashboard entwickeln

    Anmeldung, Verbindung, Sitzungsqualität, betroffene Pools und Drill-down werden in einer operativen Ansicht verbunden.

  4. Übung 4: Diagnoseaktion planen

    Eine sichere Remote Action wird für einen wiederkehrenden VDI-Fall mit Pilot und Rückbau vorbereitet.

  5. Übung 5: Kapazitätsmaßnahme bewerten

    Vorher-Nachher-Daten einer Host- oder Pooländerung werden auf Reichweite und Stabilität geprüft.

5. Zielgruppen und Voraussetzungen

Kapitelinhalt

  • Zielgruppen
  • Vorkenntnisse
  • Arbeitsweise

Zielgruppen: VDI Engineering und Betrieb, Workplace Engineering, Netzwerkbetrieb, Service Desk, Application Owner, DEX-Analysten und Service Owner

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse von VDI-Architekturen und Nexthink-Analyse; konkrete Plattformkenntnisse sind hilfreich

Arbeitsweise: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Kontrollfragen, Fehlerszenarien und strukturierte Reviews.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: VDI Engineering und Betrieb, Workplace Engineering, Netzwerkbetrieb, Service Desk, Application Owner, DEX-Analysten und Service Owner
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von VDI-Architekturen und Nexthink-Analyse; konkrete Plattformkenntnisse sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
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Zürich 3 Tage
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