Der Kurs zeigt, wie Dissect-Ergebnisse aus Record-Streams in konsistente Analyse- und Integrationsformate überführt werden. Behandelt werden Schemaerhaltung, Filterung, Normalisierung, CSV- und JSON-Ausgaben, Streaming sowie die Übergabe an zentrale Analyseplattformen.
Inhaltsverzeichnis
- Exportanforderungen und Datenvertrag
- Record-Streams vorbereiten
- CSV-, JSON- und lokale Analyseformate
- Streaming an zentrale Analyseplattformen
- Normalisierung und Korrelation
- Betrieb, Wiederholung und Qualitätskontrolle
Lernziele
- Record-Strukturen und Feldtypen vor dem Export korrekt interpretieren
- Felder, Filter und Zeitbezüge für den jeweiligen Empfänger definieren
- CSV-, JSON- und Record-Ausgaben reproduzierbar erzeugen
- Datenströme kontrolliert an Splunk-, Elastic- oder lokale Analysespeicher übergeben
- Exportqualität, Vollständigkeit und Wiederholbarkeit technisch absichern
Seminarinhalte
1. Exportanforderungen und Datenvertrag
- Schritt 1: Empfänger, Untersuchungsfrage, benötigte Felder und zulässige Datenmenge festlegen.
- Schritt 2: Record-Typen, Pflichtfelder, Zeitstempel und Hostkontext inventarisieren.
- Schritt 3: Benennung, Zeichencodierung und Nullwertbehandlung als Datenvertrag dokumentieren.
- Schritt 4: Sensible Felder nach Erforderlichkeit minimieren oder getrennt schützen.
2. Record-Streams vorbereiten
- Schritt 1: target-query-Ausgaben ohne verlustreiche Zwischenkonvertierung an rdump übergeben.
- Schritt 2: Record-Schemata und tatsächlich vorkommende Feldwerte stichprobenartig prüfen.
- Schritt 3: Felder auswählen, umbenennen oder ausschließen, ohne Herkunftsinformationen zu verlieren.
- Schritt 4: Filter zunächst an begrenzten Ergebnismengen testen und anschließend auf den Gesamtstrom anwenden.
3. CSV-, JSON- und lokale Analyseformate
- Schritt 1: CSV für tabellarische Auswertung mit stabiler Feldreihenfolge und passendem Trennzeichen erzeugen.
- Schritt 2: JSON für verschachtelte oder API-nahe Weiterverarbeitung einsetzen.
- Schritt 3: Record-Streams für verlustarme Archivierung oder spätere erneute Transformation bewahren.
- Schritt 4: Lokale Formate wie SQLite oder DuckDB für schnelle Fallanalysen strukturiert befüllen.
4. Streaming an zentrale Analyseplattformen
- Schritt 1: Zielindex, Quelltyp, Hostfeld und Zeitfeld vor dem ersten Import definieren.
- Schritt 2: Kleine Testmengen übertragen und Feldzuordnung sowie Zeitinterpretation kontrollieren.
- Schritt 3: Größere Datenströme mit Protokollierung, Wiederholungslogik und klarer Fehlerbehandlung übertragen.
- Schritt 4: Importierte Datensätze anhand von Recordanzahl, Hostverteilung und Stichproben gegen die Quelle prüfen.
5. Normalisierung und Korrelation
- Schritt 1: Betriebssystemspezifische Felder in ein gemeinsames Analysemodell überführen.
- Schritt 2: Zeitzonen und Zeitstempelformate vereinheitlichen, ohne Originalwerte zu verwerfen.
- Schritt 3: Host-, Benutzer-, Pfad- und Netzwerkidentitäten für Korrelationen normalisieren.
- Schritt 4: Ableitungen und angereicherte Felder deutlich von Originalartefakten trennen.
6. Betrieb, Wiederholung und Qualitätskontrolle
- Schritt 1: Exportjobs mit Fallkennung, Abfrageversion und Zielsystem protokollieren.
- Schritt 2: Idempotente Abläufe entwickeln, die bei Wiederholung keine unkontrollierten Duplikate erzeugen.
- Schritt 3: Abbruch- und Wiederanlaufpunkte für große Exporte definieren.
- Schritt 4: Abnahmecheck mit Vollständigkeit, Feldqualität, Zeitbereich und Zugriffsschutz durchführen.
Praxisübungen
- Transformation eines Record-Streams in gefilterte CSV- und JSON-Ausgaben
- Aufbau eines lokalen Analysedatensatzes mit normalisierten Host- und Zeitfeldern
- Testweise Übergabe ausgewählter Artefakte an eine zentrale Analyseplattform
- Entwicklung einer technischen Exportkontrolle mit Mengen- und Stichprobenvergleich
Zielgruppe
DFIR-Analysten, SIEM-Engineers, SOC-Analysten und Dateningenieure mit forensischen Integrationsaufgaben
Voraussetzungen
Praktische Erfahrung mit target-query und rdump, Grundkenntnisse strukturierter Datenformate und zentraler Loganalyse
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | DFIR-Analysten, SIEM-Engineers, SOC-Analysten und Dateningenieure mit forensischen Integrationsaufgaben |
| Voraussetzungen: | Praktische Erfahrung mit target-query und rdump, Grundkenntnisse strukturierter Datenformate und zentraler Loganalyse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Analysen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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