Seminar evon XAMControl – Treiber und offene Schnittstellen

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Integrationsarchitektur und Protokollauswahl
  • Kapitel 2: Treibergrundlagen in XAMControl
  • Kapitel 3: BACnet-Integration
  • Kapitel 4: Modbus-Integration
  • Kapitel 5: OPC UA und weitere Schnittstellen
  • Kapitel 6: Datenmapping und Objektintegration
  • Kapitel 7: Diagnose, Last und Abnahme
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Planung, Konfiguration und Diagnose von XAMControl-Treibern und offenen Schnittstellen für BACnet, Modbus, OPC UA, KNX, DALI und weitere Automationsprotokolle. Die dreitägige Durchführung ist für zusammenhängende Engineering-, Integrations- und Inbetriebnahmearbeiten mit durchgängiger Praxis erforderlich.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Systemintegratoren, Automatisierungsentwickler und Inbetriebnehmer mit Verantwortung für Feld- und Fremdsystemanbindungen.

Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen, Netzwerkgrundlagen und Basiswissen zu mindestens einem Automationsprotokoll.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Integrationsarchitektur und Protokollauswahl

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Systemgrenzen analysieren; Informationsbedarf bestimmen; Protokolle vergleichen; Topologie festlegen.

Auswahl einer geeigneten Schnittstelle anhand von Datenmodell, Verfügbarkeit und Betriebsanforderungen.

  1. Schritt 1: Systemgrenzen analysieren – Datenquelle, Datenempfänger, Steuerungsverantwortung und erforderliche Rückwirkungen klären. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Informationsbedarf bestimmen – Befehle, Rückmeldungen, Messwerte, Alarme, Zeitstempel und Qualitätswerte erfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Protokolle vergleichen – BACnet, Modbus, OPC UA, KNX, DALI und weitere Varianten nach Funktionsumfang bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Topologie festlegen – Netze, Gateways, Server, Clients, Bussegmente und Redundanz übersichtlich planen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Treibergrundlagen in XAMControl

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Treiberinstanz anlegen; Verbindung konfigurieren; Geräte modellieren; Status überwachen.

Einheitliche Konfiguration und Überwachung von Kommunikationsverbindungen.

  1. Schritt 1: Treiberinstanz anlegen – Passenden Treibertyp auswählen und eindeutig im Projekt strukturieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Verbindung konfigurieren – Adresse, Port, Rolle, Zeitparameter und Wiederverbindungsverhalten festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Geräte modellieren – Teilnehmer, Stationen oder Serverendpunkte mit eindeutiger Identität anlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Status überwachen – Verbindungszustand, Telegrammfehler, Antwortzeiten und Diagnosezähler auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: BACnet-Integration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Geräte erkennen; Objekte auswählen; Schreiben und Prioritäten prüfen; COV und Zeitverhalten testen.

Objektorientierte Anbindung von Gebäudeautomationssystemen.

  1. Schritt 1: Geräte erkennen – Device-Instanzen, Netzwerkpfade und unterstützte Dienste prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Objekte auswählen – Analog-, Binär- und Mehrzustandsobjekte mit Eigenschaften erfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Schreiben und Prioritäten prüfen – Befehle, Prioritätsarray, Freigabe und Rückmeldung kontrollieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: COV und Zeitverhalten testen – Änderungsbenachrichtigung, Polling, Timeout und Wiederanlauf bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Modbus-Integration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Adressmodell klären; Datentypen dekodieren; Abfrage optimieren; Fehlerfälle behandeln.

Zuverlässige Abbildung registerbasierter Daten.

  1. Schritt 1: Adressmodell klären – Slave-ID, Funktionscode, Registerbereich und Offset eindeutig bestimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Datentypen dekodieren – Bit, Integer, Float, Wortreihenfolge, Vorzeichen und Skalierung korrekt abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Abfrage optimieren – Registerblöcke, Zykluszeiten und Last an Netz und Gerät anpassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Fehlerfälle behandeln – Exception Codes, Timeout, ungültige Werte und Kommunikationsverlust auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: OPC UA und weitere Schnittstellen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Endpunkt konfigurieren; Namensraum durchsuchen; Subscriptions anlegen; KNX/DALI-Zuordnung einordnen.

Sichere und semantisch klare Fremdsystemkopplung.

  1. Schritt 1: Endpunkt konfigurieren – URL, Sicherheitsmodus, Zertifikat und Benutzerkontext festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Namensraum durchsuchen – Knoten, Datentypen, Zugriffsrechte und Aktualisierungsmodelle bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Subscriptions anlegen – Sampling, Publishing, Queue und Deadband passend zur Anwendung einstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: KNX/DALI-Zuordnung einordnen – Gruppenadressen, Geräteobjekte und typische Beleuchtungsdaten fachlich mappen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 6: Datenmapping und Objektintegration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Signalnamen normalisieren; Metadaten ergänzen; ACCs verbinden; Schreibschutz umsetzen.

Überführung externer Signale in ein einheitliches XAMControl-Modell.

  1. Schritt 1: Signalnamen normalisieren – Eindeutige Bezeichner und hierarchische Zuordnung unabhängig vom Quellsystem schaffen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Metadaten ergänzen – Einheit, Skalierung, Grenzwert, Qualität und Ersatzwert definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: ACCs verbinden – Treiberwerte mit Automatisierungsobjekten, Visualisierung, Alarm und Trend verknüpfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Schreibschutz umsetzen – Nur freigegebene Befehle und Sollwerte mit klarer Rückmeldung zulassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 7: Diagnose, Last und Abnahme

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: End-to-End-Test ausführen; Kommunikationslast messen; Störungen simulieren; Schnittstelle abnehmen.

Systematische Prüfung unter Normal- und Fehlerbedingungen.

  1. Schritt 1: End-to-End-Test ausführen – Änderung an der Quelle bis zur Anzeige und Befehl bis zur Rückmeldung verfolgen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Kommunikationslast messen – Zykluszeiten, Telegrammzahl, CPU- und Netzlast bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Störungen simulieren – Kabelunterbrechung, Gerätestopp, Zertifikatsfehler und falsche Daten testen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Schnittstelle abnehmen – Konfiguration, Mapping, Tests, Grenzwerte und Verantwortungen dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Geeignete Protokolle und Topologien für eine Integration auswählen.
  • XAMControl-Treiber einheitlich konfigurieren und überwachen.
  • BACnet-, Modbus- und OPC-UA-Daten korrekt anbinden.
  • Externe Signale in ACCs, Visualisierung, Alarm und Trend integrieren.
  • Kommunikationslast und Fehlerverhalten diagnostizieren.
  • Schnittstellen mit reproduzierbaren End-to-End-Tests abnehmen.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegratoren, Automatisierungsentwickler und Inbetriebnehmer mit Verantwortung für Feld- und Fremdsystemanbindungen.
Voraussetzungen: XAMControl-Grundlagen, Netzwerkgrundlagen und Basiswissen zu mindestens einem Automationsprotokoll.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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