Seminar evon Smart Office – Klima-, Heiz- und Kühlregelung

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Thermisches Raumkonzept
  • Kapitel 2: Sensorik, Aktorik und Gerätezuordnung
  • Kapitel 3: Sollwerte und Betriebsarten
  • Kapitel 4: Regelung und Sequenzsteuerung
  • Kapitel 5: Prädiktive und gewerkeübergreifende Funktionen
  • Kapitel 6: Inbetriebnahme und Optimierung
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Konfiguration und Inbetriebnahme von Raumklimafunktionen für Heizen, Kühlen und Lüften mit Belegung, Fensterkontakten, Sollwertvorgaben, Betriebsarten und Energieoptimierung. Die zweitägige Durchführung schafft ausreichend Zeit für Grundlagen, vollständige Konfiguration, praktische Umsetzung und systematische Prüfung.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Systemintegratoren, HLK-Fachkräfte, Inbetriebnehmer und Betreiber mit Verantwortung für Raumklima und thermischen Komfort.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Basiswissen zur Raumautomation.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Thermisches Raumkonzept

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Raumlasten einordnen; Anlagentyp bestimmen; Regelzonen festlegen; Funktionsbeschreibung erstellen.

Ableitung der Regelstrategie aus Nutzung, Anlagenvariante und Komfortanforderung.

  1. Schritt 1: Raumlasten einordnen – Nutzung, interne Lasten, Fassade, Belegung und thermische Trägheit berücksichtigen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Anlagentyp bestimmen – Heizkörper, Fan Coil, Fußboden, Deckensystem oder kombinierte Lösung zuordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Regelzonen festlegen – Sensorbereich, Stellglieder und räumliche Kopplungen eindeutig definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Funktionsbeschreibung erstellen – Sollwerte, Betriebsarten, Sperren und Übergänge als prüfbare Logik dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Sensorik, Aktorik und Gerätezuordnung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Temperaturwerte anbinden; Stellglieder zuordnen; Kontakte integrieren; Einzeltest durchführen.

Sichere Abbildung der realen Komponenten in Smart Office.

  1. Schritt 1: Temperaturwerte anbinden – Raum-, Zuluft- oder Oberflächentemperaturen mit Einheit und Plausibilität konfigurieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Stellglieder zuordnen – Ventile, Klappen, Gebläse und Stufen mit Rückmeldung und Sicherheitsstellung modellieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Kontakte integrieren – Fenster, Präsenz, Taupunkt und Anlagenfreigaben in die Raumlogik aufnehmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Einzeltest durchführen – Messwerte, Stellbefehle, Rückmeldungen und manuelle Ansteuerung verifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Sollwerte und Betriebsarten

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Komfortband definieren; Betriebsarten anlegen; Belegung koppeln; Benutzereingriff begrenzen.

Parametrierung eines stabilen Komfort- und Energiemodells.

  1. Schritt 1: Komfortband definieren – Heiz- und Kühlsollwerte sowie Totband nutzungsbezogen festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Betriebsarten anlegen – Komfort, Stand-by, Absenkung, Nacht, Frostschutz und Sonderbetrieb konfigurieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Belegung koppeln – Betriebsartwechsel über Präsenz, Buchung, Zeitprofil und Zentralstatus steuern. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Benutzereingriff begrenzen – Lokale Sollwertverschiebung und geordneten Rückfall innerhalb freigegebener Grenzen umsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Regelung und Sequenzsteuerung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Regelparameter setzen; Heizen und Kühlen koordinieren; Gebläse oder Lüftung steuern; Sicherheiten integrieren.

Abstimmung von Stellgrößen, Umschaltung und Verriegelungen.

  1. Schritt 1: Regelparameter setzen – Proportionalbereich, Integrationsverhalten, Hysterese und Mindestlaufzeiten einstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Heizen und Kühlen koordinieren – Gleichzeitigkeit verhindern und Übergänge ohne unnötige Schwingungen gestalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Gebläse oder Lüftung steuern – Stufen, Drehzahl, Nachlauf und Freigaben mit dem Wärme-/Kältebedarf verknüpfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Sicherheiten integrieren – Taupunkt, Frost, Kondensat, Fensteröffnung und Anlagenstörung priorisiert behandeln. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Prädiktive und gewerkeübergreifende Funktionen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Wetterdaten bewerten; Beschattung koppeln; Fensterlogik prüfen; Zentralzustände einbinden.

Einbindung von Wetter, Beschattung und Beleuchtung in das thermische Verhalten.

  1. Schritt 1: Wetterdaten bewerten – Außentemperatur und Prognose als zusätzliche Einflussgrößen plausibilisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Beschattung koppeln – Solare Lasten und Blendschutz mit Heiz-/Kühlbedarf koordinieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Fensterlogik prüfen – Energieverschwendung bei geöffnetem Fenster durch Sperre oder Absenkung vermeiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Zentralzustände einbinden – Gebäudefreigabe, Spitzenlast und Betriebskalender auf Raumebene anwenden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 6: Inbetriebnahme und Optimierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Testszenarien erstellen; Livewerte analysieren; Regelung optimieren; Abnahme dokumentieren.

Prüfung des Regelverhaltens über Zustände, Trends und definierte Störfälle.

  1. Schritt 1: Testszenarien erstellen – Aufheizen, Abkühlen, Belegungswechsel, Fensteröffnung und Sensorfehler definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Livewerte analysieren – Sollwert, Istwert, Bedarf, Stellgröße, Betriebsart und aktive Sperre gemeinsam bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Regelung optimieren – Schwingung, Überschwingen, lange Reaktionszeit und unnötige Gleichzeitigkeit reduzieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Abnahme dokumentieren – Parameter, Randbedingungen, Messverlauf und Prüfergebnis nachvollziehbar festhalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Thermische Raumfunktionen passend zur Anlagenvariante strukturieren.
  • Sensoren, Stellglieder und Sicherheitskontakte korrekt zuordnen.
  • Sollwerte, Betriebsarten und Benutzergrenzen energieeffizient parametrieren.
  • Heizen, Kühlen und Lüften konfliktfrei koordinieren.
  • Regelverhalten mit Livewerten und Testszenarien optimieren.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegratoren, HLK-Fachkräfte, Inbetriebnehmer und Betreiber mit Verantwortung für Raumklima und thermischen Komfort.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Basiswissen zur Raumautomation.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben