Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: ACC-Konzept und Objektorientierung
- Kapitel 2: ACC Store und Library
- Kapitel 3: Instanziierung und Parametrierung
- Kapitel 4: Eigenes ACC entwickeln
- Kapitel 5: Test und Qualitätssicherung
- Kapitel 6: Versionierung und Pflege
- Lernziele
- Praxis- und Qualitätsnachweis
Zielsetzung
Praxisorientierter Einsatz des ACC Store und der ACC Library: Auswahl, Instanziierung, Anpassung, Erstellung und Versionierung wiederverwendbarer AutomationControls für Steuerung und Visualisierung. Die zweitägige Durchführung schafft ausreichend Zeit für Grundlagen, vollständige Konfiguration, praktische Umsetzung und systematische Prüfung.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Zielgruppe: XAMControl-Entwickler, Systemintegratoren und Projektstandards-Verantwortliche, die Bibliotheksobjekte einsetzen oder eigene ACCs entwickeln.
Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen sowie Basiskenntnisse in SPS-Programmierung und Visualisierung.
Seminarinhalte
Kapitel 1: ACC-Konzept und Objektorientierung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Objektgrenzen festlegen; Kapselung planen; Vererbung bewerten; Wiederverwendung prüfen.
Einordnung von AutomationControls als wiederverwendbare Einheit aus Daten, Logik, Grafik, Parametern und Diagnose.
- Schritt 1: Objektgrenzen festlegen – Verantwortung, Schnittstellen und Lebenszyklus eines ACC fachlich definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Kapselung planen – Interne Zustände von öffentlichen Parametern, Befehlen und Rückmeldungen trennen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Vererbung bewerten – Gemeinsame Basisklassen und projektspezifische Spezialisierungen sinnvoll einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Wiederverwendung prüfen – Varianten über Parameter und Erweiterung statt durch unkontrollierte Kopien abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 2: ACC Store und Library
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Bibliotheken recherchieren; Abhängigkeiten prüfen; Bibliotheken installieren; Projektstandard bilden.
Sicherer Umgang mit bereitgestellten, geschützten und projektspezifischen Bibliotheken.
- Schritt 1: Bibliotheken recherchieren – Passende Objekte nach Fachbereich, Funktion, Version und Freigabestatus auswählen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Abhängigkeiten prüfen – Benötigte Basispakete, Treiber und kompatible Versionen vor dem Einsatz identifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Bibliotheken installieren – Freigegebenen Stand in die Entwicklungsumgebung übernehmen und dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Projektstandard bilden – Zulässige ACCs und Versionen für ein Projekt verbindlich festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 3: Instanziierung und Parametrierung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Instanz erzeugen; Eigenschaften konfigurieren; Grafik verbinden; E/A zuordnen.
Anwendung vorhandener ACCs im 5-Step-Engineering.
- Schritt 1: Instanz erzeugen – ACC mit eindeutigem Namen und korrektem hierarchischem Kontext anlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Eigenschaften konfigurieren – Grenzen, Betriebsarten, Zeiten, Texte und optionale Funktionen parametrieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Grafik verbinden – Vorgefertigte Visualisierung einsetzen und mit der Instanz verknüpfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: E/A zuordnen – Signale definieren, verknüpfen und in der Online-Diagnose plausibilisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 4: Eigenes ACC entwickeln
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Schnittstelle entwerfen; Logik implementieren; Visualisierung erstellen; Hilfetexte ergänzen.
Schrittweiser Aufbau eines wartbaren Automatisierungsobjekts.
- Schritt 1: Schnittstelle entwerfen – Befehle, Rückmeldungen, Messwerte, Alarme und Parameter vollständig spezifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Logik implementieren – Betriebsarten, Verriegelungen, Fehlerbehandlung und Zustandsautomat programmieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Visualisierung erstellen – Bedienung, Status, Alarm- und Diagnoseinformationen konsistent gestalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Hilfetexte ergänzen – Anwendung, Parameter, Grenzen und typische Fehler direkt am Objekt dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 5: Test und Qualitätssicherung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Testfälle ableiten; Simulation nutzen; Schnittstellen validieren; Freigabe dokumentieren.
Prüfung des ACC unabhängig von konkreten Projekten und Zielsteuerungen.
- Schritt 1: Testfälle ableiten – Normalbetrieb, Grenzwerte, Bedienfehler, Kommunikationsverlust und Wiederanlauf definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Simulation nutzen – Logik und Visualisierung offline mit reproduzierbaren Eingangssignalen prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Schnittstellen validieren – Datentypen, Einheiten, Initialwerte und öffentliche Eigenschaften kontrollieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Freigabe dokumentieren – Testprotokoll, bekannte Einschränkungen und freigegebene Version festhalten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Kapitel 6: Versionierung und Pflege
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Änderung klassifizieren; Version vergeben; Update testen; Bibliothek bereitstellen.
Kontrollierte Weiterentwicklung ohne unbeabsichtigte Auswirkungen auf Bestandsprojekte.
- Schritt 1: Änderung klassifizieren – Fehlerkorrektur, kompatible Erweiterung und Schnittstellenbruch unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 2: Version vergeben – Nachvollziehbare Versionsregeln und Änderungsnotizen anwenden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 3: Update testen – Bestehende Instanzen, Parameter und Visualisierungen gegen den neuen Stand prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
- Schritt 4: Bibliothek bereitstellen – Freigegebenes Paket geschützt publizieren und Projektabhängigkeiten aktualisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.
Lernziele
- Das ACC- und Objektorientierungsmodell von XAMControl sicher anwenden.
- Geeignete Bibliotheksobjekte auswählen, installieren und projektweit standardisieren.
- ACCs instanziieren, parametrieren und mit Visualisierung sowie E/A verbinden.
- Eigene AutomationControls strukturiert entwickeln und testen.
- Bibliotheksstände kontrolliert versionieren und freigeben.
Praxis- und Qualitätsnachweis
Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | XAMControl-Entwickler, Systemintegratoren und Projektstandards-Verantwortliche, die Bibliotheksobjekte einsetzen oder eigene ACCs entwickeln. |
| Voraussetzungen: | XAMControl-Grundlagen sowie Basiskenntnisse in SPS-Programmierung und Visualisierung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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