Seminar evon XAMControl – Alarmmanagement und Eskalation

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Alarmphilosophie und Klassifikation
  • Kapitel 2: Alarmobjekte konfigurieren
  • Kapitel 3: Alarmschirm und Bedienung
  • Kapitel 4: Benachrichtigung und Eskalation
  • Kapitel 5: Journal, Analyse und Abnahme
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Konfiguration von Alarmklassen, Prioritäten, Quittierung, Sammelalarmen, Filtern, Benachrichtigung, Eskalation, Journal und alarmbezogener Bedienerführung. Die eintägige Durchführung deckt einen klar abgegrenzten Funktionsbereich einschließlich Konfiguration, Übung und Funktionsprüfung ab.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Systemintegratoren, Inbetriebnehmer, Leitstellen-Verantwortliche und Betreiber, die ein belastbares Alarmkonzept umsetzen oder optimieren.

Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen und Verständnis der betrieblichen Alarmorganisation.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Alarmphilosophie und Klassifikation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Ereignisse trennen; Prioritäten definieren; Attribute festlegen; Quittierregeln bestimmen.

Übersetzung betrieblicher Anforderungen in ein konsistentes Alarmmodell.

  1. Schritt 1: Ereignisse trennen – Alarm, Warnung, Hinweis, Wartungsbedarf und reine Statusmeldung eindeutig unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Prioritäten definieren – Reaktionszeit, Auswirkung und Zuständigkeit in nachvollziehbare Stufen überführen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Attribute festlegen – Farbe, Symbol, Text, Ton und Anzeigeverhalten je Klasse standardisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Quittierregeln bestimmen – Kommen, Gehen, Quittierung und Rückkehr zum Normalzustand eindeutig beschreiben. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Alarmobjekte konfigurieren

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Auslöser parametrieren; Texte strukturieren; Gruppen bilden; Prozessbild verknüpfen.

Technische Umsetzung von Grenz-, Zustands- und Sammelalarmen.

  1. Schritt 1: Auslöser parametrieren – Schwellwert, Hysterese, Verzögerung und Qualitätsstatus konfigurieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Texte strukturieren – Ort, Betriebsmittel, Ursache und erwartete Reaktion verständlich formulieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Gruppen bilden – Anlagen, Bereiche und Funktionsklassen für Summenalarm und Navigation zusammenfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Prozessbild verknüpfen – Direkte Führung zum betroffenen Objekt und dessen Diagnoseinformationen einrichten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Alarmschirm und Bedienung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Spalten auswählen; Filter definieren; Quittierung prüfen; Unterdrückung regeln.

Aufbau einer rollen- und aufgabenorientierten Alarmdarstellung.

  1. Schritt 1: Spalten auswählen – Zeit, Priorität, Zustand, Bereich, Objekt und Kommentar passend zur Leitstellenaufgabe darstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Filter definieren – Benutzer-, Anlagen-, Zeit- und Statusfilter für unterschiedliche Verantwortungen anlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Quittierung prüfen – Einzel-, Mehrfach- und gegebenenfalls verpflichtend kommentierte Quittierung testen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Unterdrückung regeln – Geplante Außerbetriebnahme und stationsabhängige Ausblendung kontrolliert einsetzen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Benachrichtigung und Eskalation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Alarmgruppen zuordnen; Kanäle konfigurieren; Eskalationszeiten festlegen; Fehlerfälle behandeln.

Konfiguration abgestufter Alarmwege mit klaren Verantwortlichkeiten.

  1. Schritt 1: Alarmgruppen zuordnen – Empfänger nach Fachgebiet, Schicht, Standort und Priorität bestimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Kanäle konfigurieren – E-Mail, SMS oder alternative Übergaben mit verständlichem Meldungsinhalt einrichten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Eskalationszeiten festlegen – Nichtannahme oder fehlende Reaktion an die nächste Stufe weiterleiten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Fehlerfälle behandeln – Unerreichbare Empfänger, Kommunikationsstörung und Sammelflut in der Strategie berücksichtigen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Journal, Analyse und Abnahme

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Journal auswerten; Pareto bilden; Alarmflut testen; Konzept freigeben.

Nutzung historischer Daten zur Qualitätsverbesserung des Alarmbestands.

  1. Schritt 1: Journal auswerten – Häufigkeit, Dauer, Wiederholungen und Bedienereingriffe filtern. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Pareto bilden – Hauptverursacher und Dauerstörungen priorisiert identifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Alarmflut testen – Mehrere gleichzeitige Ereignisse und Folgemeldungen unter realistischen Bedingungen simulieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Konzept freigeben – Konfiguration, Empfängerwege, Tests und Verantwortungen dokumentiert abnehmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Ein konsistentes Alarm- und Prioritätsmodell entwickeln.
  • Alarmobjekte, Texte, Gruppen und Quittierregeln fachgerecht konfigurieren.
  • Alarmschirme und rollenbezogene Filter aufbauen.
  • Benachrichtigungs- und Eskalationsketten sicher testen.
  • Alarmjournale zur systematischen Optimierung auswerten.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemintegratoren, Inbetriebnehmer, Leitstellen-Verantwortliche und Betreiber, die ein belastbares Alarmkonzept umsetzen oder optimieren.
Voraussetzungen: XAMControl-Grundlagen und Verständnis der betrieblichen Alarmorganisation.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 1 Tage
Stream live 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Bern 1 Tage
Luzern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
Stream live 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Luzern 1 Tage
Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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