Seminar evon Smart Office – Beschattung, Sonnenstand und Wetterschutz

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Beschattungskonzept und Prioritäten
  • Kapitel 2: Fassaden- und Zonenmodell
  • Kapitel 3: Sonnenstand und Blendschutz
  • Kapitel 4: Wetter- und Schutzfunktionen
  • Kapitel 5: Funktionsprüfung und Optimierung
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Konfiguration automatischer Beschattungsfunktionen für Blenden-, Wärme- und Tageslichtschutz einschließlich Sonnenstand, Wind-, Frost- und Niederschlagsschutz. Die eintägige Durchführung deckt einen klar abgegrenzten Funktionsbereich einschließlich Konfiguration, Übung und Funktionsprüfung ab.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Planer, Systemintegratoren, Inbetriebnehmer und Betreiber von Bürogebäuden mit automatisierter Jalousie-, Raffstore- oder Rollladensteuerung.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in Raumautomation und Beschattungstechnik; XAMControl-Basiswissen ist hilfreich.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Beschattungskonzept und Prioritäten

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Anlagentyp erfassen; Ziele gewichten; Betriebsarten festlegen; Prioritätsmatrix erstellen.

Ableitung eines eindeutigen Funktionsmodells für Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und Handbedienung.

  1. Schritt 1: Anlagentyp erfassen – Behangarten, Antriebe, Endlagen, Lamellenverstellung und Fassadenausrichtung aufnehmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Ziele gewichten – Blendschutz, Wärmeeintrag, Tageslichtnutzung, Sichtbezug und Schutzfunktionen priorisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Betriebsarten festlegen – Automatik, Handbetrieb, Reinigung, Wartung und Zentralsteuerung definieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Prioritätsmatrix erstellen – Wetteralarm, Fenstersperre, Zentralbefehl und lokaler Wunsch widerspruchsfrei ordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Fassaden- und Zonenmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Fassaden gliedern; Behänge zuordnen; Geometriedaten pflegen; Grundbewegung prüfen.

Strukturierung der Beschattung nach Himmelsrichtung, Geschoss, Nutzung und Sensorausstattung.

  1. Schritt 1: Fassaden gliedern – Auskragungen, Eigenverschattung und unterschiedliche Sonnenexposition berücksichtigen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Behänge zuordnen – Antriebsobjekte und Rückmeldungen den Raum- und Fassadenzonen zuweisen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Geometriedaten pflegen – Orientierung, Lamellenwinkel, Mindest- und Maximalpositionen dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Grundbewegung prüfen – Fahrtrichtung, Laufzeit, Endlagen und Positionsrückmeldung verifizieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Sonnenstand und Blendschutz

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Sonnenfenster definieren; Helligkeit auswerten; Position berechnen; Komfortwechsel testen.

Parametrierung einer nachvollziehbaren, stabilen Sonnenautomatik.

  1. Schritt 1: Sonnenfenster definieren – Azimut- und Höhenbereiche je Fassade mit Aktivierungsgrenzen festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Helligkeit auswerten – Schwellwerte, Hysterese, Verzögerung und Sensorplausibilität einstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Position berechnen – Behanghöhe und Lamellenwinkel passend zu Sonnenstand und Raumtiefe konfigurieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Komfortwechsel testen – Verhalten bei wechselnder Bewölkung und manueller Übersteuerung bewerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Wetter- und Schutzfunktionen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Windsicherung einrichten; Frost und Niederschlag berücksichtigen; Fensterkontakte integrieren; Störfälle simulieren.

Einrichtung sicherheitsrelevanter Reaktionen mit eindeutiger Rücknahme.

  1. Schritt 1: Windsicherung einrichten – Grenzwerte, Verzögerungen und sichere Fahrposition je Behangtyp festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Frost und Niederschlag berücksichtigen – Sperrbedingungen und Freigabelogik für Vereisungs- oder Hagelrisiko parametrieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Fensterkontakte integrieren – Kollisionen und Fehlbedienungen bei geöffneten Fenstern verhindern. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Störfälle simulieren – Sensorausfall, Kommunikationsfehler und widersprüchliche Wetterwerte prüfen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Funktionsprüfung und Optimierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Prüfmatrix anwenden; Livezustände auswerten; Parameter optimieren; Abnahmestand sichern.

Durchgängige Abnahme von Handbetrieb, Automatik, Schutz und Rückfallverhalten.

  1. Schritt 1: Prüfmatrix anwenden – Alle Prioritäten und Übergänge mit definierten Ausgangszuständen testen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Livezustände auswerten – Aktive Sperre, Fahrbefehl, Position, Wetterstatus und Automatikgrund nachvollziehen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Parameter optimieren – Hysterese, Verzögerungen und Positionsgrenzen ohne Komfortverlust stabilisieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Abnahmestand sichern – Konfiguration, Messwerte und Prüfergebnisse für Betrieb und Wartung dokumentieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Beschattungsfunktionen nach Fassade und Nutzung strukturieren.
  • Sonnenstand, Helligkeit und Lamellenposition abgestimmt parametrieren.
  • Wetter- und Kollisionsschutz mit korrekter Priorität umsetzen.
  • Automatik- und Rückfallverhalten systematisch prüfen.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Planer, Systemintegratoren, Inbetriebnehmer und Betreiber von Bürogebäuden mit automatisierter Jalousie-, Raffstore- oder Rollladensteuerung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Raumautomation und Beschattungstechnik; XAMControl-Basiswissen ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Luzern 1 Tage
Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
Zürich 1 Tage
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