Seminar evon XAMControl – Helpdesk, Wartung und Systemdokumentation

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: Wartungs- und Ticketmodell
  • Kapitel 2: Objektbezogene Einträge
  • Kapitel 3: Zuweisung und Benachrichtigung
  • Kapitel 4: Schritt-für-Schritt-Bearbeitung
  • Kapitel 5: Auswertung und Systemdokumentation
  • Lernziele
  • Praxis- und Qualitätsnachweis

Zielsetzung

Konfiguration integrierter Wartungs- und Trouble-Ticket-Prozesse mit Zuständigkeiten, Checklisten, Dokumenten, Schichtnotizen, Objektbezug und auswertbarer Historie. Die eintägige Durchführung deckt einen klar abgegrenzten Funktionsbereich einschließlich Konfiguration, Übung und Funktionsprüfung ab.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Instandhaltungsleiter, Betreiber, Servicetechniker und Systemintegratoren mit Verantwortung für Wartungsprozesse.

Vorkenntnisse: XAMControl-Grundlagen und Kenntnis der betrieblichen Instandhaltungsorganisation.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Wartungs- und Ticketmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Ereignisarten definieren; Statusmodell festlegen; Prioritäten bestimmen; Gruppen strukturieren.

Übersetzung organisatorischer Prozesse in Status, Kategorien und Verantwortungen.

  1. Schritt 1: Ereignisarten definieren – Störung, Wartung, Prüfung, Mangel und Verbesserungsvorschlag unterscheiden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Statusmodell festlegen – Neu, zugewiesen, in Bearbeitung, wartend, geprüft und geschlossen eindeutig beschreiben. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Prioritäten bestimmen – Auswirkung, Dringlichkeit, Reaktionszeit und Eskalation verbinden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Gruppen strukturieren – Anlagen, Gewerke, Standorte und Teams für Filterung und Zuständigkeit abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 2: Objektbezogene Einträge

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Objekt auswählen; Eintrag erzeugen; Dokumente anhängen; Historie nutzen.

Erstellung von Wartungs- und Helpdesk-Einträgen direkt im Anlagenkontext.

  1. Schritt 1: Objekt auswählen – Betroffene Komponente aus Visualisierung oder Struktur eindeutig referenzieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Eintrag erzeugen – Fehlerbild, Zeitpunkt, Priorität und erste Diagnose vollständig erfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Dokumente anhängen – Checkliste, Schaltplan, Anleitung oder Foto dem Vorgang zuordnen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Historie nutzen – Frühere Störungen, Maßnahmen und wiederkehrende Muster am Objekt auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 3: Zuweisung und Benachrichtigung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Zuständigkeit zuweisen; Benachrichtigung konfigurieren; Eskalation einrichten; Vertretung prüfen.

Steuerung des Bearbeitungsflusses über klare Verantwortlichkeiten.

  1. Schritt 1: Zuständigkeit zuweisen – Team oder Person anhand Gewerk, Standort und Bereitschaft bestimmen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Benachrichtigung konfigurieren – Relevante Informationen über festgelegte Kanäle bereitstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Eskalation einrichten – Überfällige oder kritische Vorgänge an die nächste Verantwortungsebene weiterleiten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Vertretung prüfen – Abwesenheit, Schichtwechsel und Bereitschaft ohne Bearbeitungslücke abbilden. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 4: Schritt-für-Schritt-Bearbeitung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Checkliste erstellen; Bedienerführung testen; Maßnahme dokumentieren; Abschluss freigeben.

Standardisierte Durchführung wiederkehrender Diagnose- und Wartungsaufgaben.

  1. Schritt 1: Checkliste erstellen – Sicherheitsprüfung, Diagnose, Maßnahme und Funktionskontrolle in Reihenfolge festlegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Bedienerführung testen – Anweisungen, Dokumente und Eingabefelder im Ereignisfall verständlich bereitstellen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Maßnahme dokumentieren – Arbeitszeit, Ersatzteil, Messwert, Kommentar und Ergebnis erfassen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Abschluss freigeben – Funktionsprüfung und gegebenenfalls Vier-Augen-Kontrolle vor dem Schließen verlangen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Kapitel 5: Auswertung und Systemdokumentation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Kennzahlen auswählen; Berichte filtern; Schichtübergabe gestalten; Dokumentationsstand sichern.

Nutzung der Datenbankhistorie zur Verbesserung von Wartung und Anlagenqualität.

  1. Schritt 1: Kennzahlen auswählen – Anzahl, Reaktionszeit, Bearbeitungsdauer, Wiederholung und Rückstand analysieren. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  2. Schritt 2: Berichte filtern – Zeitraum, Anlage, Kategorie, Priorität und Verantwortlichkeit auswerten. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  3. Schritt 3: Schichtübergabe gestalten – Offene Punkte, Risiken und nächste Maßnahmen strukturiert übergeben. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.
  4. Schritt 4: Dokumentationsstand sichern – Objektunterlagen, Vorgangshistorie und Änderungen nachvollziehbar pflegen. Der Arbeitsschritt wird anhand eines definierten Ausgangszustands durchgeführt, im System kontrolliert und mit einem nachvollziehbaren Prüfkriterium abgeschlossen.

Kapitelübung: Die Konfiguration wird an einem repräsentativen Beispiel umgesetzt. Abweichungen werden über Livewerte, Zustände und Protokolle eingegrenzt; der freigegebene Stand wird dokumentiert.

Lernziele

  • Ein wartbares Ticket-, Status- und Prioritätsmodell konfigurieren.
  • Helpdesk-Einträge objektbezogen mit Dokumenten und Historie führen.
  • Zuständigkeiten, Benachrichtigungen und Eskalationen abbilden.
  • Checklisten für standardisierte Wartungsabläufe erstellen.
  • Wartungskennzahlen und Schichtübergaben auswertbar gestalten.

Praxis- und Qualitätsnachweis

Die praktische Arbeit folgt einer einheitlichen Abfolge: Anforderung klären, Systemstruktur vorbereiten, Funktion konfigurieren, definierte Normal- und Fehlerfälle prüfen, Abweichungen korrigieren und den geprüften Konfigurationsstand sichern. Der Nachweis umfasst eine kurze Funktionsdemonstration, eine ausgefüllte Prüfliste und die nachvollziehbare Begründung zentraler Parameterentscheidungen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Instandhaltungsleiter, Betreiber, Servicetechniker und Systemintegratoren mit Verantwortung für Wartungsprozesse.
Voraussetzungen: XAMControl-Grundlagen und Kenntnis der betrieblichen Instandhaltungsorganisation.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, Testszenarien und dokumentierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 1 Tage
Basel 1 Tage
Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
Stream live 1 Tage
Stream gespeichert 1 Tage
Luzern 1 Tage
Bern 1 Tage
Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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