Seminarprofil: Die Schulung entwickelt aus uneinheitlicher Fachsprache ein steuerbares Begriffsmodell. Definitionen, Synonyme, Beziehungen, fachlich-technische Verknüpfungen sowie Prüf- und Freigabeverfahren werden in einem durchgängigen redaktionellen Prozess aufgebaut.
Inhaltsübersicht
- Begriffsmodell und fachliche Semantik
- Lebenszyklus, Prüfung und Freigabe von Begriffen
- Begriffe mit Datenobjekten und Prozessen verknüpfen
- Glossary-Qualität und redaktionelle Standards
- Freigabe- und Eskalationsabläufe
Lernziele
- Ein konsistentes Begriffsmodell mit Domänen und Beziehungen entwerfen
- Eindeutige Definitionen nach verbindlichen Redaktionsregeln formulieren
- Begriffe mit Datenobjekten, Kennzahlen, Regeln und Produkten verknüpfen
- Prüf-, Freigabe- und Änderungsprozesse für Terminologie einrichten
- Glossary-Qualität mit Kennzahlen und regelmäßigen Reviews steuern
Zielgruppe
Data Stewards, Business Owner, Facharchitektur, Datenmodellierung, Governance Office, Qualitätsmanagement
Voraussetzungen
Kenntnis zentraler Geschäftsprozesse und wichtiger Fachbegriffe; keine Administrationskenntnisse erforderlich
Seminarinhalte
Bearbeitungslogik: Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelübersicht. Die Arbeitsschritte werden anschließend in der vorgesehenen Reihenfolge praktisch umgesetzt, geprüft und dokumentiert.
Begriffsmodell und fachliche Semantik
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Kritische Geschäftsbegriffe werden aus Berichten, Prozessen, Datenmodellen und regulatorischen Anforderungen gesammelt; Schritt 2 – Definitionen werden nach einer einheitlichen Struktur mit Zweck, Abgrenzung, Beispiel und Gültigkeitsbereich formuliert; Schritt 3 – Synonyme, Abkürzungen, verwandte Begriffe und hierarchische Beziehungen werden kontrolliert ergänzt; Schritt 4 – Das Begriffsmodell wird mit fachlichen Beispielen auf Widerspruchsfreiheit und Verständlichkeit geprüft.
- Schritt 1: Kritische Geschäftsbegriffe werden aus Berichten, Prozessen, Datenmodellen und regulatorischen Anforderungen gesammelt.
- Schritt 2: Definitionen werden nach einer einheitlichen Struktur mit Zweck, Abgrenzung, Beispiel und Gültigkeitsbereich formuliert.
- Schritt 3: Synonyme, Abkürzungen, verwandte Begriffe und hierarchische Beziehungen werden kontrolliert ergänzt.
- Schritt 4: Das Begriffsmodell wird mit fachlichen Beispielen auf Widerspruchsfreiheit und Verständlichkeit geprüft.
Lebenszyklus, Prüfung und Freigabe von Begriffen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Statuswerte und Übergangskriterien werden für den vollständigen Lebenszyklus eines Begriffs festgelegt; Schritt 2 – Fachliche Prüfer, Owner und Stewards werden mit klaren Aufgaben und Entscheidungsrechten zugeordnet; Schritt 3 – Änderungsanträge werden mit Begründung, Auswirkungsprüfung und dokumentierter Entscheidung bearbeitet; Schritt 4 – Ein Freigabeprozess wird anhand eines strittigen Begriffs einschließlich Eskalation praktisch durchlaufen.
- Schritt 1: Statuswerte und Übergangskriterien werden für den vollständigen Lebenszyklus eines Begriffs festgelegt.
- Schritt 2: Fachliche Prüfer, Owner und Stewards werden mit klaren Aufgaben und Entscheidungsrechten zugeordnet.
- Schritt 3: Änderungsanträge werden mit Begründung, Auswirkungsprüfung und dokumentierter Entscheidung bearbeitet.
- Schritt 4: Ein Freigabeprozess wird anhand eines strittigen Begriffs einschließlich Eskalation praktisch durchlaufen.
Begriffe mit Datenobjekten und Prozessen verknüpfen
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Relevante Datenobjekte werden für einen Geschäftsbegriff anhand Nutzung, Herkunft und Verantwortlichkeit identifiziert; Schritt 2 – Beziehungen zwischen Begriff, Attribut, Kennzahl, Bericht, Regel und Datenprodukt werden differenziert modelliert; Schritt 3 – Mehrdeutige Zuordnungen werden über Gültigkeitsbereich und fachlichen Kontext aufgelöst; Schritt 4 – Die Verknüpfungen werden aus Sicht unterschiedlicher Nutzerrollen auf Navigierbarkeit und Aussagekraft geprüft.
- Schritt 1: Relevante Datenobjekte werden für einen Geschäftsbegriff anhand Nutzung, Herkunft und Verantwortlichkeit identifiziert.
- Schritt 2: Beziehungen zwischen Begriff, Attribut, Kennzahl, Bericht, Regel und Datenprodukt werden differenziert modelliert.
- Schritt 3: Mehrdeutige Zuordnungen werden über Gültigkeitsbereich und fachlichen Kontext aufgelöst.
- Schritt 4: Die Verknüpfungen werden aus Sicht unterschiedlicher Nutzerrollen auf Navigierbarkeit und Aussagekraft geprüft.
Glossary-Qualität und redaktionelle Standards
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Redaktionsregeln für Sprache, Struktur, Beispiele, Synonyme und verbotene Zirkelschlüsse werden festgelegt; Schritt 2 – Typische Qualitätsmängel werden anhand einer Prüfliste erkannt und systematisch korrigiert; Schritt 3 – Vollständigkeit, Aktualität, Nutzung und Konfliktquote werden als steuerbare Kennzahlen definiert; Schritt 4 – Ein regelmäßiger Qualitätsreview mit Verantwortlichkeiten und konkreten Folgeaktionen wird geplant.
- Schritt 1: Redaktionsregeln für Sprache, Struktur, Beispiele, Synonyme und verbotene Zirkelschlüsse werden festgelegt.
- Schritt 2: Typische Qualitätsmängel werden anhand einer Prüfliste erkannt und systematisch korrigiert.
- Schritt 3: Vollständigkeit, Aktualität, Nutzung und Konfliktquote werden als steuerbare Kennzahlen definiert.
- Schritt 4: Ein regelmäßiger Qualitätsreview mit Verantwortlichkeiten und konkreten Folgeaktionen wird geplant.
Freigabe- und Eskalationsabläufe
Kapitelübersicht: Schritt 1 – Entscheidungstypen und Freigabestufen werden nach Risiko, Reichweite und Objektart differenziert; Schritt 2 – Prüfkriterien, Rollen, Fristen und Rückgabegründe werden für jeden Übergang definiert; Schritt 3 – Eskalationen werden mit Schwellenwert, Empfänger, Entscheidungsspielraum und Dokumentationspflicht modelliert; Schritt 4 – Ein Genehmigungsfall mit Rückfrage, Überarbeitung und finaler Freigabe wird praktisch durchgespielt.
- Schritt 1: Entscheidungstypen und Freigabestufen werden nach Risiko, Reichweite und Objektart differenziert.
- Schritt 2: Prüfkriterien, Rollen, Fristen und Rückgabegründe werden für jeden Übergang definiert.
- Schritt 3: Eskalationen werden mit Schwellenwert, Empfänger, Entscheidungsspielraum und Dokumentationspflicht modelliert.
- Schritt 4: Ein Genehmigungsfall mit Rückfrage, Überarbeitung und finaler Freigabe wird praktisch durchgespielt.
Praxisanteil
Erstellung eines Mini-Glossars für einen Geschäftsprozess mit Konfliktklärung, Freigabe, Verknüpfung zu Datenobjekten und Qualitätsreview.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Stewards, Business Owner, Facharchitektur, Datenmodellierung, Governance Office, Qualitätsmanagement |
| Voraussetzungen: | Kenntnis zentraler Geschäftsprozesse und wichtiger Fachbegriffe; keine Administrationskenntnisse erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Fallstudien, angeleitete Übungen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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