Seminar Supabase – Row Level Security, Rollen und Datenschutz

Seminar / Training

Das Seminar entwickelt Zugriffsschutz direkt am Datenbestand. PostgreSQL-Rollen, Grants, JWT-Kontext und Row Level Security werden für Eigentümer-, Team- und Mandantenmodelle umgesetzt und mit Datenschutz-, Leistungs- sowie Negativtests verbunden.

Ein mandantenfähiges Datenmodell erhält vollständige Policies für Lesen und Schreiben, sichere serverseitige Sonderwege, Storage- und Realtime-Regeln sowie eine automatisierte Sicherheitstestsuite.

Inhaltsübersicht

  • 1. Bedrohungsmodell, Rollen und Schlüssel trennen
  • 2. RLS-Grundmuster für CRUD umsetzen
  • 3. Mandanten- und Teamzugriff modellieren
  • 4. Claims, MFA und privilegierte Funktionen nutzen
  • 5. Storage und Realtime konsistent schützen
  • 6. Datenschutz, Leistung und Audit nachweisen

1. Bedrohungsmodell, Rollen und Schlüssel trennen

In diesem Abschnitt werden anonyme, authentifizierte, administrative und technische Zugriffe sowie öffentliche und geheime Schlüssel nach Vertrauensniveau abgrenzen. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Bedrohungsmodell, Rollen und Schlüssel trennen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Anonyme, authentifizierte, administrative und technische zugriffe sowie öffentliche und geheime schlüssel nach vertrauensniveau abgrenzen; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine datenfluss- und rollenmatrix erstellen, privilegierte pfade markieren und unerlaubte client-nutzung geheimer zugänge ausschließen.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

2. RLS-Grundmuster für CRUD umsetzen

In diesem Abschnitt werden USING- und WITH-CHECK-Bedingungen, SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE, Default-Deny und Tabellenprivilegien korrekt kombinieren. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „RLS-Grundmuster für CRUD umsetzen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Using- und with-check-bedingungen, select, insert, update, delete, default-deny und tabellenprivilegien korrekt kombinieren; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Policies für persönliche datensätze entwickeln und jeden operationspfad mit erlaubten sowie abgewiesenen fällen testen.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

3. Mandanten- und Teamzugriff modellieren

In diesem Abschnitt werden direkte Eigentümerschaft, Mitgliedschaftstabellen, Rollen im Team, Hierarchien und geteilte Ressourcen performant abbilden. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Mandanten- und Teamzugriff modellieren“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Direkte eigentümerschaft, mitgliedschaftstabellen, rollen im team, hierarchien und geteilte ressourcen performant abbilden; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Ein mehrmandantenmodell mit mitgliedschaften, rollen und projektspezifischen zugriffsregeln implementieren.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

4. Claims, MFA und privilegierte Funktionen nutzen

In diesem Abschnitt werden JWT-Claims, Auth-Assurance, serverseitige Funktionen, Security Invoker und kontrollierte Definer-Funktionen ohne Rechteausweitung einsetzen. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Claims, MFA und privilegierte Funktionen nutzen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Jwt-claims, auth-assurance, serverseitige funktionen, security invoker und kontrollierte definer-funktionen ohne rechteausweitung einsetzen; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine sensible operation an erhöhte authentifizierung binden und einen klar begrenzten administrativen rpc-pfad erstellen.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

5. Storage und Realtime konsistent schützen

In diesem Abschnitt werden Dateipfade, Bucket-Regeln, signierte Zugriffe, Realtime-Topics und Presence-Aktionen mit denselben Mandanten- und Rollenregeln verbinden. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Storage und Realtime konsistent schützen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Dateipfade, bucket-regeln, signierte zugriffe, realtime-topics und presence-aktionen mit denselben mandanten- und rollenregeln verbinden; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Policies für private dateien und realtime-channels umsetzen und cross-tenant-angriffe in beiden diensten prüfen.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

6. Datenschutz, Leistung und Audit nachweisen

In diesem Abschnitt werden Datenminimierung, Löschung, Export, Aufbewahrung, Policy-Komplexität, Indexbedarf und regelmäßige Rezertifizierung zusammenführen. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen

  1. Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Datenschutz, Leistung und Audit nachweisen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
  2. Schritt 2 – Zielzustand planen: Datenminimierung, löschung, export, aufbewahrung, policy-komplexität, indexbedarf und regelmäßige rezertifizierung zusammenführen; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
  3. Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine sicherheitstestsuite, einen policy-performance-test und ein prüfbares datenschutz- beziehungsweise berechtigungsprotokoll erstellen.
  4. Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.

Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Backend- und Datenbankentwicklung, Security Engineering, Datenschutz, Softwarearchitektur und technische Administration.
Voraussetzungen: SQL-Grundkenntnisse, Verständnis relationaler Datenmodelle und grundlegendes Wissen über Authentifizierung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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