Seminar / Training
Das Seminar überführt eine entwickelte Lösung in einen kontrollierten Produktivbetrieb. Sicherheitsfreigabe, Änderungsmanagement, Monitoring, Support, Notfallvorsorge, Dokumentation und Verantwortungsübergabe werden anhand eindeutiger Abnahmekriterien zusammengeführt.
Eine produktionsreife Freigabemappe mit Architektur-, Sicherheits-, Betriebs-, Support-, Wiederherstellungs- und Übergabenachweisen wird erstellt und in einer Go-Live-Simulation geprüft.
Inhaltsübersicht
- 1. Produktionsanforderungen und Nachweise ordnen
- 2. Sicherheit und Governance freigeben
- 3. Release und Änderung kontrollieren
- 4. Monitoring, Support und Servicebetrieb etablieren
- 5. Notfallvorsorge und Wiederanlauf prüfen
- 6. Übergabe und Abnahme durchführen
1. Produktionsanforderungen und Nachweise ordnen
In diesem Abschnitt werden funktionale, nichtfunktionale, regulatorische, sicherheitsbezogene und betriebliche Anforderungen in prüfbare Freigabekriterien übersetzen. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Produktionsanforderungen und Nachweise ordnen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Funktionale, nichtfunktionale, regulatorische, sicherheitsbezogene und betriebliche anforderungen in prüfbare freigabekriterien übersetzen; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine readiness-matrix mit nachweis, eigentümer, status, risiko, ausnahme und freigabeinstanz erstellen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
2. Sicherheit und Governance freigeben
In diesem Abschnitt werden Rollen, Schlüssel, Secrets, RLS, Auth-Flüsse, Datenklassifikation, Aufbewahrung und administrative Zugriffe abschließend kontrollieren. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Sicherheit und Governance freigeben“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Rollen, schlüssel, secrets, rls, auth-flüsse, datenklassifikation, aufbewahrung und administrative zugriffe abschließend kontrollieren; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine sicherheitsprüfung mit negativtests, rezertifizierung, schlüsselrotation und dokumentierten restrisiken durchführen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
3. Release und Änderung kontrollieren
In diesem Abschnitt werden Migrationen, Anwendung, Funktionen, Konfiguration, Reihenfolge, Wartungsfenster, Kommunikation und Rollback zu einem Releaseplan verbinden. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Release und Änderung kontrollieren“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Migrationen, anwendung, funktionen, konfiguration, reihenfolge, wartungsfenster, kommunikation und rollback zu einem releaseplan verbinden; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Einen go-live-plan mit quality gates, vier-augen-freigabe, stop-kriterien und rückfallweg erstellen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
4. Monitoring, Support und Servicebetrieb etablieren
In diesem Abschnitt werden SLI/SLO, Alarmierung, Dienstzeiten, Prioritäten, Eskalation, Wartung, Kostenkontrolle und Lieferantenkommunikation operationalisieren. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Monitoring, Support und Servicebetrieb etablieren“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Sli/slo, alarmierung, dienstzeiten, prioritäten, eskalation, wartung, kostenkontrolle und lieferantenkommunikation operationalisieren; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Ein betriebsmodell mit dashboard, ruf- und eskalationswegen, ticketkategorien und wiederkehrenden kontrollaufgaben aufbauen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
5. Notfallvorsorge und Wiederanlauf prüfen
In diesem Abschnitt werden Backup, Storage-Sicherung, Wiederherstellung, Kommunikationsplan, Abhängigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge in eine Übung überführen. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Notfallvorsorge und Wiederanlauf prüfen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Backup, storage-sicherung, wiederherstellung, kommunikationsplan, abhängigkeiten und wiederanlaufreihenfolge in eine übung überführen; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Einen tabletop-test durchführen, zeitbedarf und lücken protokollieren und verbindliche korrekturmaßnahmen festlegen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
6. Übergabe und Abnahme durchführen
In diesem Abschnitt werden Wissen, Dokumente, Zugänge, Verantwortlichkeiten, offene Risiken, Schulung und Hypercare eindeutig an den Betrieb übergeben. Ziel ist ein nachvollziehbares Vorgehen, das sich in Entwicklungs-, Test- und Betriebsumgebungen wiederholen lässt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen
- Schritt 1 – Ausgangslage erfassen: Fachliche Anforderungen, betroffene Daten, Rollen, Schnittstellen und Qualitätskriterien für „Übergabe und Abnahme durchführen“ in einer Arbeitsmatrix festhalten.
- Schritt 2 – Zielzustand planen: Wissen, dokumente, zugänge, verantwortlichkeiten, offene risiken, schulung und hypercare eindeutig an den betrieb übergeben; dabei Abhängigkeiten, Sicherheitsgrenzen, Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten ausdrücklich dokumentieren.
- Schritt 3 – Umsetzung durchführen: Eine formale übergabesitzung simulieren, abnahmekriterien prüfen und ein unterschriftsfähiges übergabeprotokoll erzeugen.
- Schritt 4 – Prüfung und Nachweis: Positiv-, Negativ- und Wiederholungsfall ausführen, Soll- und Ist-Ergebnis vergleichen, Abweichungen korrigieren und den fertigen Standard versioniert dokumentieren.
Prüfpunkt: Die Umsetzung ist erst abgeschlossen, wenn der vorgesehene Zugriff funktioniert, unzulässige Varianten abgewiesen werden, der Fehlerfall nachvollziehbar bleibt und ein zweiter Durchlauf dasselbe Ergebnis liefert.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Technische Projektleitung, Product Owner, Softwarearchitektur, DevOps, Plattformbetrieb, Informationssicherheit und Service Management. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der geplanten Supabase-Lösung und der eigenen Betriebs- beziehungsweise Freigabeprozesse. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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