Seminar PDV VIS-Suite – Cloud- und SaaS-Betrieb planen

Seminar / Training

Das Seminar entwickelt ein belastbares Betriebs- und Governance-Modell für eine cloudbasierte oder als Service bereitgestellte VIS-Suite. Behandelt werden Zielarchitektur, Verantwortungsgrenzen, Identitäten, Sicherheit, Migration, Überwachung und geregelte Betriebsübergabe.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe
  2. Voraussetzungen
  3. Lernziele
  4. Seminarinhalte
  5. Praxisübungen
  6. Methodik und Qualitätsrahmen

Zielgruppe

IT-Leitung, Systemadministration, Informationssicherheit, Datenschutz, Architektur, Projektleitung und Service-Management

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu IT-Betrieb, Identitätsmanagement und den fachlichen Einsatzbereichen der VIS-Suite

Lernziele

  • Cloud-, SaaS- und hybride Betriebsmodelle anhand verbindlicher Kriterien bewerten
  • Verantwortlichkeiten zwischen Fachseite, IT, Betriebspartnern und Herstellerleistungen abgrenzen
  • Sicherheits-, Datenschutz- und Verfügbarkeitsanforderungen in technische Kontrollen überführen
  • Migration, Abnahme und Übergang in den Regelbetrieb nachvollziehbar planen

Seminarinhalte

1. Betriebsmodelle und Entscheidungskriterien

Eigenbetrieb, Managed Service, SaaS und hybride Varianten werden nach Steuerbarkeit, Risiko, Aufwand und Skalierbarkeit verglichen.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Betriebsmodelle und Entscheidungskriterien“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Eigenbetrieb, Managed Service, SaaS und hybride Varianten werden nach Steuerbarkeit, Risiko, Aufwand und Skalierbarkeit verglichen.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

2. Zielarchitektur und Systemgrenzen

Mandanten, Netzzonen, Dienste, Speicher, Schnittstellen und abhängige Komponenten werden in einem Zielbild dokumentiert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Zielarchitektur und Systemgrenzen“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Mandanten, Netzzonen, Dienste, Speicher, Schnittstellen und abhängige Komponenten werden in einem Zielbild dokumentiert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

3. Identitäten und Zugänge

Authentisierung, Rollen, administrative Zugriffe, technische Konten und externe Verbindungen werden kontrolliert geplant.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Identitäten und Zugänge“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Authentisierung, Rollen, administrative Zugriffe, technische Konten und externe Verbindungen werden kontrolliert geplant.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

4. Governance und Verantwortungsmatrix

Leistungsgrenzen, Freigaben, Eskalationen und Nachweispflichten werden in einer eindeutigen Verantwortungsmatrix festgelegt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Governance und Verantwortungsmatrix“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Leistungsgrenzen, Freigaben, Eskalationen und Nachweispflichten werden in einer eindeutigen Verantwortungsmatrix festgelegt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

5. Datenschutz und Informationssicherheit

Schutzbedarf, Verschlüsselung, Protokollierung, Aufbewahrung und Zugriffskontrollen werden in ein Kontrollkonzept überführt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Datenschutz und Informationssicherheit“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Schutzbedarf, Verschlüsselung, Protokollierung, Aufbewahrung und Zugriffskontrollen werden in ein Kontrollkonzept überführt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

6. Migration und Datenübernahme

Bestände, Konfigurationen, Schnittstellen und Testdaten werden in Wellen mit Rückfalloptionen überführt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Migration und Datenübernahme“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Bestände, Konfigurationen, Schnittstellen und Testdaten werden in Wellen mit Rückfalloptionen überführt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

7. Überwachung und Servicebetrieb

Monitoring, Ereignisbehandlung, Kapazität, Sicherung, Wiederherstellung und Serviceberichte werden operationalisiert.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Überwachung und Servicebetrieb“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Monitoring, Ereignisbehandlung, Kapazität, Sicherung, Wiederherstellung und Serviceberichte werden operationalisiert.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

8. Release- und Änderungssteuerung

Wartungsfenster, Tests, Freigaben und Kommunikation werden für einen kontinuierlichen Servicebetrieb festgelegt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Release- und Änderungssteuerung“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Wartungsfenster, Tests, Freigaben und Kommunikation werden für einen kontinuierlichen Servicebetrieb festgelegt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

9. Abnahme und Betriebsübergabe

Technische, fachliche und organisatorische Abnahmekriterien werden zu einem Übergabeplan gebündelt.

  1. Ausgangslage, Ziel, Rollen und betroffene Informationsobjekte für „Abnahme und Betriebsübergabe“ erfassen.
  2. Fachliche Regeln und technische Einstellungen in einer dokumentierten Reihenfolge aufbauen; Schwerpunkt: Technische, fachliche und organisatorische Abnahmekriterien werden zu einem Übergabeplan gebündelt.
  3. Normalfall, Grenzfall und Fehlerfall mit repräsentativen Testdaten ausführen und die erwarteten Zustände vergleichen.
  4. Abnahme, offene Punkte, Verantwortlichkeit und Übergabe in die Nutzung oder den Regelbetrieb nachvollziehbar festhalten.

Praxisübungen

  • Erstellung einer Zielarchitektur mit System- und Verantwortungsgrenzen
  • Bewertung eines Cloud-Szenarios anhand eines Schutzbedarfs- und Kontrollrasters
  • Ausarbeitung eines Migrations- und Betriebsübergabeplans

Methodik und Qualitätsrahmen

Kurze Fachimpulse, moderierte Demonstrationen und aufeinander aufbauende Übungen wechseln sich ab. Jeder Konfigurations- oder Bearbeitungsschritt wird zunächst an einem Referenzfall erklärt, anschließend selbstständig ausgeführt und zuletzt mit einer Prüfliste kontrolliert.

Für die Qualitätssicherung werden Rollen, Ausgangsdaten, erwartete Ergebnisse, Negativfälle und Abnahmekriterien vor der Übung festgelegt. Änderungen und Entscheidungen werden so dokumentiert, dass der Ablauf in einer weiteren Umgebung oder durch eine andere verantwortliche Stelle reproduziert werden kann.

Fachbereichsleitung / Trainingskontakt

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: IT-Leitung, Systemadministration, Informationssicherheit, Datenschutz, Architektur, Projektleitung und Service-Management
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu IT-Betrieb, Identitätsmanagement und den fachlichen Einsatzbereichen der VIS-Suite
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Schritt-für-Schritt-Übungen und kontrollierte Praxisfälle am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar bei ausdrücklich gewähltem Online-Format
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Strukturierte Dokumentation und Arbeitsunterlagen auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben