Seminar Conceptboard – Kreativmethoden, Brainstorming und Ideation

Das Seminar vermittelt einen vollständigen kreativen Arbeitszyklus in Conceptboard. Von der präzisen Fragestellung über Brainwriting, visuelle Assoziation, Mindmapping und Perspektivwechsel bis zu Clustering, Voting und Aufgabenübergabe entsteht ein wiederholbarer Ideation-Standard.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Kreativfragen so formulieren, dass verwertbare Ideen entstehen.
  • Stille und gemeinsame Ideengenerierung sinnvoll kombinieren.
  • Visuelle Denkwerkzeuge und Perspektivwechsel einsetzen.
  • Ideen transparent clustern, bewerten und priorisieren.
  • Ausgewählte Ideen in konkrete nächste Schritte überführen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Kreativauftrag und gute Leitfragen

Schwerpunkt: Problem, Zielgruppe, Suchraum, Einschränkungen, Bewertungszeitpunkt, Arbeitsregeln und gewünschte Ideenqualität.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Kreativauftrag und gute Leitfragen“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Problem, Zielgruppe, Suchraum, Einschränkungen, Bewertungszeitpunkt, Arbeitsregeln und gewünschte Ideenqualität modellieren.
  3. Den vorgesehenen Kreativ-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Ideenbreite, Beteiligung, Musterqualität und Entscheidungsnachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine präzise und motivierende Kreativfrage dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Brainwriting und stille Ideengenerierung

Schwerpunkt: Zeitbox, individuelle Notizen, anonyme Beiträge, Quantität, Weitergabe und gegenseitige Inspiration.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Brainwriting und stille Ideengenerierung“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Zeitbox, individuelle Notizen, anonyme Beiträge, Quantität, Weitergabe und gegenseitige Inspiration modellieren.
  3. Den vorgesehenen Kreativ-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Ideenbreite, Beteiligung, Musterqualität und Entscheidungsnachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen breiten Ideenpool ohne Dominanzeffekte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Mindmapping, Skizzen und Perspektivwechsel

Schwerpunkt: Zentralthema, Äste, Verbindungen, Bilder, Analogien, Rollenwechsel und extreme Szenarien.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Mindmapping, Skizzen und Perspektivwechsel“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Zentralthema, Äste, Verbindungen, Bilder, Analogien, Rollenwechsel und extreme Szenarien modellieren.
  3. Den vorgesehenen Kreativ-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Ideenbreite, Beteiligung, Musterqualität und Entscheidungsnachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine visuell erweiterte Ideenlandschaft dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Clustering und Mustererkennung

Schwerpunkt: Ähnlichkeiten, Kategorien, Überschriften, Dubletten, Lücken, Spannungsfelder und gemeinsame Interpretation.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Clustering und Mustererkennung“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Ähnlichkeiten, Kategorien, Überschriften, Dubletten, Lücken, Spannungsfelder und gemeinsame Interpretation modellieren.
  3. Den vorgesehenen Kreativ-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Ideenbreite, Beteiligung, Musterqualität und Entscheidungsnachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine verständliche Themen- und Musterstruktur dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Voting, Auswahl und nächste Experimente

Schwerpunkt: Kriterien, reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, Zeitbox, Ergebnisdeutung, Risiken, Verantwortliche und Aufgaben.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Voting, Auswahl und nächste Experimente“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kriterien, reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, Zeitbox, Ergebnisdeutung, Risiken, Verantwortliche und Aufgaben modellieren.
  3. Den vorgesehenen Kreativ-, Bewertungs- und Entscheidungsprozess am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Ideenbreite, Beteiligung, Musterqualität und Entscheidungsnachvollziehbarkeit mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine begründete Auswahl mit Umsetzungsstart dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Durchführung eines vollständigen Brainwriting-Zyklus mit Zeitboxen.
  • Erweiterung der Ideen durch Mindmap und Perspektivwechsel.
  • Clustering, Kriterienbewertung und anonyme Priorisierung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Innovationsteams, Moderation, Marketing, Produktentwicklung, Projektteams und Organisationsentwicklung.

Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse; methodische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Innovationsteams, Moderation, Marketing, Produktentwicklung, Projektteams und Organisationsentwicklung
Voraussetzungen: Conceptboard-Grundkenntnisse; methodische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 1 Tage
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Winterthur 1 Tage
Zürich 1 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 1 Tage
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