Seminar Conceptboard – Facilitation und professionelle Online-Workshops

Das Seminar vermittelt die professionelle Konzeption und Moderation interaktiver Online-Workshops. Board-Choreografie, Einstieg, Gruppenarbeit, Fokussteuerung, stille und laute Methoden, Voting, Timer, schwierige Situationen, technische Rückfalloptionen und Ergebnisübergabe werden praktisch trainiert.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Workshopauftrag, Zielbild und Entscheidungsräume präzise formulieren.
  • Ein Board als didaktische und zeitliche Choreografie aufbauen.
  • Teilnehmende schnell orientieren und aktivieren.
  • Interaktion, Gruppenarbeit, Fokus und Zeit professionell steuern.
  • Störungen behandeln und Ergebnisse belastbar übergeben.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Workshopauftrag und Facilitation Contract

Schwerpunkt: Ziel, Nicht-Ziele, Teilnehmende, Rollen, Mandat, Entscheidungen, Vertraulichkeit und Erfolgskriterien.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Workshopauftrag und Facilitation Contract“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Ziel, Nicht-Ziele, Teilnehmende, Rollen, Mandat, Entscheidungen, Vertraulichkeit und Erfolgskriterien modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen belastbaren Workshopauftrag dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

2. Board-Choreografie und Dramaturgie

Schwerpunkt: Einstieg, Agenda, Abschnitte, Aktivierung, Divergenz, Konvergenz, Pausen, Abschluss und Navigation.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Board-Choreografie und Dramaturgie“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Einstieg, Agenda, Abschnitte, Aktivierung, Divergenz, Konvergenz, Pausen, Abschluss und Navigation modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Workshop-Dramaturgie im Board dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

3. Onboarding, Technikcheck und psychologische Sicherheit

Schwerpunkt: Einladung, Übungszone, Netiquette, Beteiligungsregeln, anonyme Optionen, Check-in und Unterstützungsrollen.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Onboarding, Technikcheck und psychologische Sicherheit“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Einladung, Übungszone, Netiquette, Beteiligungsregeln, anonyme Optionen, Check-in und Unterstützungsrollen modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reibungsarmen und sicheren Einstieg dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

4. Moderation, Präsentation und Fokussteuerung

Schwerpunkt: Moderator-Modus, Laserpointer, Benutzercursor, Startpositionen, sichtbare Arbeitsaufträge und Übergaben.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Moderation, Präsentation und Fokussteuerung“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Moderator-Modus, Laserpointer, Benutzercursor, Startpositionen, sichtbare Arbeitsaufträge und Übergaben modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Moderationsablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

5. Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit

Schwerpunkt: stille Arbeit, parallele Bereiche, Teilgruppen, Rückkehrpunkte, Zeitboxen, Beobachtung und Zusammenführung.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von stille Arbeit, parallele Bereiche, Teilgruppen, Rückkehrpunkte, Zeitboxen, Beobachtung und Zusammenführung modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein skalierbares Gruppenarbeitsdesign dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

6. Interaktion, Voting und Entscheidungen

Schwerpunkt: Kommentare, Chat, Brainwriting, reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, Timer, Ergebnisdeutung und Entscheidungsprotokoll.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Interaktion, Voting und Entscheidungen“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kommentare, Chat, Brainwriting, reguläre Abstimmung, Approve oder Reject, Timer, Ergebnisdeutung und Entscheidungsprotokoll modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen fairen und nachvollziehbaren Entscheidungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

7. Störungen, Rückfalloptionen und Ergebnisübergabe

Schwerpunkt: Verbindungsprobleme, Rollenfehler, überfüllte Boards, Dominanz, Schweigen, Zeitverzug, Backup-Plan, Export und Follow-up.

  1. Ausgangslage, Zielgruppe und Erfolgskriterien für den Themenblock „Störungen, Rückfalloptionen und Ergebnisübergabe“ erfassen.
  2. Relevante Rollen, Einstellungen, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Verbindungsprobleme, Rollenfehler, überfüllte Boards, Dominanz, Schweigen, Zeitverzug, Backup-Plan, Export und Follow-up modellieren.
  3. Den vorgesehenen Workshop-, Moderations- und Entscheidungsablauf am Laborsystem oder Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Dramaturgie, Beteiligung, Zeitsteuerung, Robustheit und Ergebnissicherung mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein robustes Facilitation-Runbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Konzeption eines 90-minütigen Workshops mit vollständiger Board-Choreografie.
  • Moderation einer Gruppenphase mit Zeitbox, Beobachtung und Zusammenführung.
  • Durchführung einer anonymen Abstimmung und begründeten Entscheidung.
  • Bearbeitung vorbereiteter technischer und gruppendynamischer Störungen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Moderation, Training, Beratung, Organisationsentwicklung, Projektleitung, Scrum Master und interne Facilitators.

Voraussetzungen: Sichere Conceptboard-Grundkenntnisse und Erfahrung in der Leitung von Besprechungen oder Workshops.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehler- oder Entscheidungsszenarien vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer Arbeits- oder Betriebsstandard nutzbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Moderation, Training, Beratung, Organisationsentwicklung, Projektleitung, Scrum Master und interne Facilitators
Voraussetzungen: Sichere Conceptboard-Grundkenntnisse und Erfahrung in der Leitung von Besprechungen oder Workshops
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben