Dieses viertägige Intensivseminar bündelt die administrativen, qualitätssichernden und governancebezogenen Inhalte des Portfolios. Es richtet sich an Verantwortliche, die einen Workspace nicht nur konfigurieren, sondern dauerhaft mit Rollen, Standards, Dictionary, Freigaben, Berichten und einem belastbaren Betriebsmodell führen müssen. Modellierung wird soweit behandelt, wie sie für gute Konventionen, Reviews und Fehlerdiagnosen erforderlich ist.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
- Lernerfolgskontrolle
Seminarprofil
Dieses viertägige Intensivseminar bündelt die administrativen, qualitätssichernden und governancebezogenen Inhalte des Portfolios. Es richtet sich an Verantwortliche, die einen Workspace nicht nur konfigurieren, sondern dauerhaft mit Rollen, Standards, Dictionary, Freigaben, Berichten und einem belastbaren Betriebsmodell führen müssen. Modellierung wird soweit behandelt, wie sie für gute Konventionen, Reviews und Fehlerdiagnosen erforderlich ist.
Lernziele
- Workspace, Benutzer, Gruppen, Lizenzen und Rechte konsistent administrieren.
- Notationen, Attribute, Dictionary und Modellierungskonventionen steuern.
- Review-, Freigabe-, Veröffentlichungs- und Änderungsprozesse einrichten.
- Nutzung, Qualität und Governance mit Berichten und Kennzahlen kontrollieren.
- Integrations-, KI- und Sicherheitsfunktionen in klare Betriebsregeln einordnen.
- Ein vollständiges Administrations- und Governance-Handbuch erarbeiten.
Zielgruppe
Workspace- und Organisationsadministratoren, Process-Management-Office, Governance-Verantwortliche, Qualitätsmanagement, Plattformverantwortliche und leitende Prozessarchitekten.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in SAP Signavio Process Manager und BPMN. Administrative Berechtigungen in einem Übungs-Workspace werden empfohlen.
Seminarinhalte
Tag 1: Administrationsfundament
- Schritt 1: Rollen- und Verantwortungsmodell erstellen
Administrative und fachliche Rollen werden mit Aufgaben, Rechten, Stellvertretungen und Eskalationen dokumentiert.
- Schritt 2: Benutzer- und Lizenzprozesse aufbauen
Eintritt, Wechsel, Austritt, Gruppenmitgliedschaft und Lizenzzuordnung werden in wiederholbare Abläufe überführt.
- Schritt 3: Zugriffsarchitektur konfigurieren
Ordner, Diagramme und Dictionary-Bereiche erhalten ein nachvollziehbares Berechtigungsmodell mit Testkonten.
- Schritt 4: Workspace-Basis prüfen
Sprache, Diagrammtypen, Standardbereiche, Funktionen, Sicherheits- und Veröffentlichungseinstellungen werden inventarisiert und bereinigt.
Tag 2: Standards, Attribute und zentrale Objekte
- Schritt 5: BPMN-Subset und Darstellung definieren
Zulässige Elemente, Farben, Schriften und fachliche Regeln werden als Unternehmensstandard vorbereitet.
- Schritt 6: Attribute systematisch gestalten
Informationsbedarf, Datentyp, Pflichtstatus, Sichtbarkeit, Eigentümer und Pflegeweg werden für Standard- und eigene Attribute festgelegt.
- Schritt 7: Dictionary-Struktur und Rechte steuern
Kategorien, Einträge, Verantwortliche, Freigabestatus, Dublettenbehandlung und Änderungswege werden eingerichtet.
- Schritt 8: Qualitätsprüfungen etablieren
Konventionsprüfung, Modellreview, Berichte und Stichproben werden zu einem abgestuften Kontrollverfahren verbunden.
Tag 3: Governance und Veröffentlichung
- Schritt 9: Prozesslebenszyklus festlegen
Entwurf, Review, Freigabe, Veröffentlichung, Wiedervorlage, Änderung und Archivierung werden mit Verantwortlichkeiten versehen.
- Schritt 10: Freigabeworkflows konfigurieren
Aufgaben, Fristen, Erinnerungen, Rückgabe, Ablehnung und Eskalation werden für einen Beispielprozess umgesetzt.
- Schritt 11: Zielgruppen und Publikation steuern
Sichtbare Attribute, Navigationswege, Startbereiche und Veröffentlichungsregeln werden auf Zielgruppe und Schutzbedarf abgestimmt.
- Schritt 12: Rückmeldung und Bestätigung organisieren
Kommentare, Bewertungen, Bestätigungen und offene Fragen werden in den Lebenszyklus integriert.
Tag 4: Betrieb, Kontrolle und Weiterentwicklung
- Schritt 13: Governance- und Nutzungsberichte auswerten
Zuweisungen, Veröffentlichungsstand, Nutzung, Kommentare, Qualitätsmängel und überfällige Vorgänge werden für Regelreviews aufbereitet.
- Schritt 14: Integration und Synchronisation kontrollieren
Import, Export, Connectoren, verbundene Systeme und Synchronisationsläufe werden in Freigabe-, Test- und Fehlerbehandlungsregeln eingeordnet.
- Schritt 15: KI-Funktionen governieren
Aktivierung, Lizenzumfang, zulässige Daten, Qualitätsprüfung, menschliche Freigabe und Protokollierung werden in einen kontrollierten Einsatzrahmen überführt.
- Schritt 16: Betriebshandbuch und Verbesserungsplan erstellen
Regelaufgaben, Kontrollen, Kennzahlen, Gremien, Eskalationen, Änderungsfenster und priorisierte Verbesserungen werden zusammengeführt.
Praxisübungen
- Ein Rollen-, Gruppen- und Rechtekonzept umsetzen und testen.
- Ein Attribut- und Dictionary-Governance-Modell konfigurieren.
- Einen Freigabeworkflow mit Veröffentlichung und Rückgabe aufbauen.
- Ein monatliches Governance-Dashboard fachlich definieren.
- Ein Administrations- und Betriebsrunbook als Abschlussarbeit erstellen.
Methodik
Das Intensivformat verbindet Konfiguration, Kontrolle und Organisationsdesign. Jeder Seminartag endet mit einer integrierten Prüfung des aufgebauten Beispiel-Workspaces.
Lernerfolgskontrolle
Die Lernerfolgskontrolle erfolgt durch nachvollziehbare Zwischenprüfungen, Modellreviews und eine integrierte Praxisaufgabe. Bewertet werden fachliche Schlüssigkeit, korrekte Nutzung der Funktionen, Dokumentationsqualität und reproduzierbares Vorgehen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Workspace- und Organisationsadministratoren, Process-Management-Office, Governance-Verantwortliche, Qualitätsmanagement, Plattformverantwortliche und leitende Prozessarchitekten. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in SAP Signavio Process Manager und BPMN. Administrative Berechtigungen in einem Übungs-Workspace werden empfohlen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Live-Demonstrationen, geführte Übungen am System, Fallstudien und Modellreviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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