Dieses Seminar überführt Prozessmodellierung in einen belastbaren Lebenszyklus mit Verantwortlichkeiten, Reviews, Freigaben, Veröffentlichung, Änderung und regelmäßiger Kontrolle. SAP Signavio Process Manager bildet dabei das zentrale Modell- und Objektfundament; verfügbare Governance-Funktionen werden für Freigabe- und Bestätigungsprozesse eingebunden. Neben der Werkzeugkonfiguration entsteht ein praktisch nutzbares Betriebsmodell für Process Owner, Modellierende, Reviewer und Administration.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
- Lernerfolgskontrolle
Seminarprofil
Dieses Seminar überführt Prozessmodellierung in einen belastbaren Lebenszyklus mit Verantwortlichkeiten, Reviews, Freigaben, Veröffentlichung, Änderung und regelmäßiger Kontrolle. SAP Signavio Process Manager bildet dabei das zentrale Modell- und Objektfundament; verfügbare Governance-Funktionen werden für Freigabe- und Bestätigungsprozesse eingebunden. Neben der Werkzeugkonfiguration entsteht ein praktisch nutzbares Betriebsmodell für Process Owner, Modellierende, Reviewer und Administration.
Lernziele
- Prozesslebenszyklus, Rollen und Entscheidungspunkte verbindlich definieren.
- Review-, Freigabe- und Veröffentlichungswege passend zum Schutzbedarf gestalten.
- Änderungsanforderungen, Versionen und Wiedervorlagen nachvollziehbar steuern.
- Modellierungsrichtlinien, Dictionary-Governance und Qualitätskontrollen verbinden.
- Kennzahlen, Gremien, Eskalationen und Regelaufgaben in ein Betriebsmodell überführen.
Zielgruppe
Process Owner, Process-Management-Office, Governance-Verantwortliche, Qualitätsmanagement, Compliance, interne Revision, Workspace-Administratoren und Transformationsprojekte.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in SAP Signavio Process Manager und BPMN. Für praktische Workflow-Übungen muss der benötigte Governance-Funktionsumfang im Übungsmandanten verfügbar sein.
Seminarinhalte
Tag 1: Prozesslebenszyklus und Verantwortlichkeiten
- Schritt 1: Lebenszyklus definieren
Idee, Entwurf, fachliche Prüfung, formale Prüfung, Freigabe, Veröffentlichung, Änderung, Wiedervorlage und Archivierung werden als eindeutige Zustände beschrieben.
- Schritt 2: Rollen zuordnen
Process Owner, Autor, Reviewer, Freigebender, Dictionary-Verantwortlicher, Administrator und Leser werden mit Aufgaben, Entscheidungsrechten und Stellvertretung versehen.
- Schritt 3: Schutzbedarf und Kontrolltiefe bestimmen
Kritikalität, regulatorische Bedeutung, Systembezug und Zielgruppe steuern die Anzahl der Prüfschritte und die notwendige Dokumentation.
- Schritt 4: Qualitätskriterien festlegen
Notation, Benennung, Attribute, Verantwortlichkeiten, Risiken, Kontrollen, Dokumente und Dictionary-Bezüge werden in einem prüfbaren Kriterienkatalog zusammengeführt.
- Schritt 5: Änderungsantrag strukturieren
Anlass, betroffene Modelle, Dringlichkeit, fachlicher Eigentümer, Auswirkungen und gewünschter Termin werden standardisiert erfasst.
Tag 2: Review, Freigabe und Veröffentlichung
- Schritt 6: Reviewstufen konfigurieren
Fachreview, Modellreview und Compliance-Prüfung werden nach Bedarf kombiniert. Parallel- und Reihenfolgereviews werden anhand eines Beispiels bewertet.
- Schritt 7: Freigabeworkflow aufbauen
Aufgaben, Verantwortliche, Fristen, Erinnerungen, Rückfragen, Ablehnung und Wiederaufnahme werden als kontrollierter Ablauf eingerichtet.
- Schritt 8: Freigaben mit Revisionen verbinden
Die zu prüfende Revision wird eindeutig festgehalten. Änderungen während einer laufenden Prüfung werden verhindert oder in einen neuen Zyklus überführt.
- Schritt 9: Veröffentlichung steuern
Zielgruppe, Zeitpunkt, Sichtbarkeit, Startseite, Navigation und Begleitinformationen werden geprüft. Automatische Veröffentlichung wird nur mit klaren Regeln eingesetzt.
- Schritt 10: Bestätigungen und Rückmeldungen nutzen
Lesebestätigungen, Kommentare, Bewertungen und offene Fragen werden als Rückkanal in den Lebenszyklus eingeordnet.
Tag 3: Betriebsmodell, Kennzahlen und Verbesserung
- Schritt 11: Regelbetrieb planen
Wiedervorlagen, periodische Reviews, Rechtekontrolle, Dictionary-Pflege, offene Kommentare und veraltete Modelle werden in einen Kalender überführt.
- Schritt 12: Governance-Kennzahlen definieren
Freigabedauer, Rückläufer, überfällige Reviews, Veröffentlichungsgrad, Modellnutzung und offene Qualitätsmängel werden mit Verantwortlichen und Zielwerten versehen.
- Schritt 13: Gremien und Eskalation festlegen
Entscheidungsbedarf, Konflikte, Ausnahmegenehmigungen und Standards werden passenden Gremien und Eskalationsstufen zugeordnet.
- Schritt 14: Betriebsdokumentation erstellen
Rollenmatrix, Kontrollkatalog, Workflowbeschreibung, Freigaberegeln, Prüfkalender und Berichtsroutine werden als zusammenhängendes Handbuch aufgebaut.
- Schritt 15: Pilot und Rollout planen
Ein begrenzter Prozessbereich wird als Pilot ausgewählt. Erfolgskriterien, Feedback, Anpassungen und stufenweise Ausweitung werden festgelegt.
Praxisübungen
- Einen Prozesslebenszyklus mit Status und Verantwortlichkeiten entwerfen.
- Einen dreistufigen Review- und Freigabeablauf konfigurieren.
- Eine Veröffentlichung mit Zielgruppe und Rückmeldekanal vorbereiten.
- Kennzahlen und Prüfintervalle für den Regelbetrieb definieren.
- Ein kompaktes Governance-Handbuch für einen Pilotbereich erstellen.
Methodik
Werkzeugkonfiguration und Organisationsdesign werden gemeinsam betrachtet. Jeder Workflow erhält einen fachlichen Zweck, einen Eigentümer, messbare Fristen und einen definierten Ausnahmeweg.
Lernerfolgskontrolle
Die Lernerfolgskontrolle erfolgt durch nachvollziehbare Zwischenprüfungen, Modellreviews und eine integrierte Praxisaufgabe. Bewertet werden fachliche Schlüssigkeit, korrekte Nutzung der Funktionen, Dokumentationsqualität und reproduzierbares Vorgehen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Process Owner, Process-Management-Office, Governance-Verantwortliche, Qualitätsmanagement, Compliance, interne Revision, Workspace-Administratoren und Transformationsprojekte. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in SAP Signavio Process Manager und BPMN. Für praktische Workflow-Übungen muss der benötigte Governance-Funktionsumfang im Übungsmandanten verfügbar sein. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Live-Demonstrationen, geführte Übungen am System, Fallstudien und Modellreviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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