Wirksame KI-Governance beginnt mit einem vollständigen und kontextbezogenen Inventar. Das Seminar zeigt, wie KI-Initiativen und AI Agents in SAP LeanIX modelliert, organisatorisch verantwortet, risikoorientiert bewertet und über Dashboards sowie regelmäßige Reviews gesteuert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Schritt 1: Governance-Ziele und Geltungsbereich festlegen
- Schritt 2: KI-Assets im Metamodell abbilden
- Schritt 3: Bestandsaufnahme und Discovery organisieren
- Schritt 4: Nutzen und Einsatzreife bewerten
- Schritt 5: Risiken kontextbezogen erfassen
- Schritt 6: AI Agents über den AI Agent Hub steuern
- Schritt 7: Reports und Entscheidungsansichten gestalten
- Schritt 8: Governance-Zyklus operationalisieren
- Praxisübungen
- Methodik
Lernziele
- ein konsistentes Inventarmodell für KI-Assets und AI Agents aufbauen
- KI-Nutzung mit Anwendungen, Fähigkeiten, Organisationen und Initiativen verknüpfen
- Verantwortung, Lebenszyklus, geschäftlichen Nutzen und Risiken gemeinsam bewerten
- AI Agent Hub und Discovery-Ergebnisse in einen Governance-Prozess einordnen
- steuerungsrelevante Reports, Reviews und Maßnahmen ableiten
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Enterprise Architects, AI-Governance-Verantwortliche, Informationssicherheits- und Risikoverantwortliche, Data- und AI-Leads sowie SAP-LeanIX-Administratoren
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in SAP LeanIX und ein grundlegendes Verständnis von KI-Anwendungen, Modellen und organisatorischer Governance
Seminarinhalte
Schritt 1: Governance-Ziele und Geltungsbereich festlegen
Der organisatorische Auftrag wird in konkrete Inventar- und Steuerungsfragen übersetzt. Dabei werden Transparenz, Nutzensteuerung, Risikobehandlung und Architekturkonformität voneinander abgegrenzt.
- Governance-Ziele und Entscheidungssituationen benennen
- einbezogene Organisationen, Anwendungen und KI-Arten definieren
- zentrale und dezentrale Verantwortlichkeiten bestimmen
- Review-, Freigabe- und Eskalationspunkte festlegen
Schritt 2: KI-Assets im Metamodell abbilden
Das Modell wird so aufgebaut, dass technische KI-Assets und ihr fachlicher Einsatz gemeinsam analysierbar sind.
- KI-Use-Cases, Anwendungen, Modelle, Anbieter und Agents unterscheiden
- Beziehungen zu Business Capabilities, Prozessen und Initiativen herstellen
- Verantwortliche, Nutzergruppen und betroffene Datenkontexte erfassen
- Granularitätsregeln gegen doppelte oder unklare Einträge definieren
Schritt 3: Bestandsaufnahme und Discovery organisieren
Manuelle Erhebung, Integrationen und Discovery-Ergebnisse werden in einem kontrollierten Aufnahmeprozess zusammengeführt.
- Datenquellen und Nachweise für bestehende KI-Nutzung bestimmen
- Discovery-Vorschläge prüfen und fachlich bestätigen
- Dubletten und informelle Schattennutzung behandeln
- Owner und Review-Termine direkt bei der Aufnahme zuweisen
Schritt 4: Nutzen und Einsatzreife bewerten
KI-Potenzial und tatsächliche Nutzung werden getrennt bewertet. Dadurch lassen sich Investitionsbedarf, Skalierung und Stilllegung sachgerecht entscheiden.
- strategischen Beitrag und betroffene Fähigkeiten erfassen
- Nutzungsgrad, Reichweite und Abhängigkeiten bewerten
- Reifegrad von Pilot, produktivem Einsatz und Skalierung unterscheiden
- Messgrößen für Nutzen, Adoption und Betriebsfähigkeit definieren
Schritt 5: Risiken kontextbezogen erfassen
Risikokriterien werden mit Geschäftswirkung, Datenbezug und technischer Abhängigkeit verbunden. Das Seminar ersetzt keine juristische Prüfung, schafft jedoch eine nachvollziehbare Architektur- und Entscheidungsgrundlage.
- Risikokategorien und unternehmensspezifische Schwellenwerte festlegen
- Datenkritikalität, Anbieterabhängigkeit und technische Einbettung berücksichtigen
- kritische Anwendungen und Fähigkeiten als Auswirkungsverstärker einbeziehen
- Maßnahmen, Verantwortliche und Fälligkeiten dokumentieren
Schritt 6: AI Agents über den AI Agent Hub steuern
Agents werden über ihren Zweck, ihre Einbettung und ihre Abhängigkeiten betrachtet. Discovery und Inventar werden mit Eigentümerschaft und Lebenszyklussteuerung verbunden.
- Agent-Zweck, ausführende Plattform und genutzte Modelle erfassen
- Beziehungen zu Anwendungen, Daten und Geschäftsaufgaben modellieren
- Status, Freigabe und Ablösung über Lebenszyklen steuern
- ungeklärte oder nicht mehr benötigte Agents in Maßnahmenlisten überführen
Schritt 7: Reports und Entscheidungsansichten gestalten
Die Inventardaten werden in adressatengerechte Steuerungsansichten überführt.
- Portfolio nach Reife, Nutzen, Risiko und Verantwortlichkeit segmentieren
- kritische Kombinationen aus hoher Wirkung und hohem Risiko hervorheben
- Lücken bei Ownern, Bewertungen und Maßnahmen sichtbar machen
- Management-, Architektur- und Kontrollansichten voneinander trennen
Schritt 8: Governance-Zyklus operationalisieren
Zum Abschluss entsteht ein wiederkehrender Prozess von Aufnahme, Bewertung, Entscheidung, Maßnahmenverfolgung und erneuter Prüfung.
- Aufnahme- und Änderungsereignisse definieren
- regelmäßige Portfolio- und Risiko-Reviews terminieren
- Freigaben und Ausnahmen nachvollziehbar dokumentieren
- Kennzahlen für Abdeckung, Aktualität und Maßnahmenstatus festlegen
Praxisübungen
- Modellierung eines KI-Use-Cases einschließlich Anwendung, Fähigkeit, Modell, Agent und Verantwortlichkeit
- Aufbau eines Bewertungsrasters für Nutzen, Reife und Risiko
- Prüfung eines Discovery-Ergebnisses und Behandlung möglicher Dubletten
- Entwurf eines Dashboards und eines wiederkehrenden Governance-Zyklus
Methodik
Fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, strukturierte Einzel- und Gruppenübungen sowie die Bearbeitung einer durchgängigen Fallstudie.
Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Enterprise Architects, AI-Governance-Verantwortliche, Informationssicherheits- und Risikoverantwortliche, Data- und AI-Leads sowie SAP-LeanIX-Administratoren |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in SAP LeanIX und ein grundlegendes Verständnis von KI-Anwendungen, Modellen und organisatorischer Governance |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur, wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
