Ein belastbarer Workspace benötigt klare Verantwortlichkeiten, ein zweckmäßiges Metamodell und kontrollierte Konfigurationsprozesse. Das Seminar verbindet die administrativen Funktionen mit einem skalierbaren Betriebs- und Governance-Modell und setzt jede Konfigurationsentscheidung in praktischen Übungen um.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Schritt 1: Administrationsauftrag und Betriebsmodell festlegen
- Schritt 2: Workspace-Grundeinstellungen prüfen
- Schritt 3: Benutzer, Rollen und Berechtigungen strukturieren
- Schritt 4: Metamodell gezielt konfigurieren
- Schritt 5: Tags, Lebenszyklen und Klassifikationen verwalten
- Schritt 6: Datenqualität administrativ absichern
- Schritt 7: Adoption und Arbeitsbereiche organisieren
- Schritt 8: Änderungen testen und kontrolliert einführen
- Praxisübungen
- Methodik
Lernziele
- einen Workspace strukturiert für produktive Nutzung vorbereiten
- Rollen, Rechte und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar abbilden
- das Metamodell kontrolliert an fachliche Anforderungen anpassen
- Qualitäts- und Änderungsmechanismen für einen stabilen Betrieb etablieren
- Konfigurationen testen, dokumentieren und in geregelten Zyklen weiterentwickeln
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: SAP-LeanIX-Administratoren, Enterprise Architects, Plattformverantwortliche, Governance-Verantwortliche und technische Consultants
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Enterprise Architecture sowie erste Erfahrung mit Navigation, Inventory und Fact Sheets in SAP LeanIX
Seminarinhalte
Schritt 1: Administrationsauftrag und Betriebsmodell festlegen
Zu Beginn wird der administrative Verantwortungsbereich abgegrenzt. Die Plattformkonfiguration wird mit Architektur-Governance, Datenverantwortung und Supportprozessen verbunden.
- Rollen zwischen Plattformbetrieb, Enterprise Architecture und Fachbereichen trennen
- Entscheidungsrechte für Konfiguration, Datenmodell und Freigaben definieren
- Produktivbetrieb, Testbedarf und Änderungsfenster strukturieren
- ein minimales Betriebs- und Eskalationsmodell formulieren
Schritt 2: Workspace-Grundeinstellungen prüfen
Die zentralen Workspace-Einstellungen werden systematisch aufgenommen und auf Konsistenz geprüft. Dabei entsteht eine dokumentierte Baseline für spätere Änderungen.
- Mandantenbezogene Einstellungen und Darstellungsoptionen erfassen
- Sprachen, Übersetzungen und Benennungsregeln abstimmen
- Standardwerte, Statuskonzepte und Lebenszyklen kontrollieren
- Namenskonventionen für Fact Sheets, Tags und Verantwortlichkeiten festlegen
Schritt 3: Benutzer, Rollen und Berechtigungen strukturieren
Der Zugriff wird anhand typischer Arbeitsaufgaben modelliert. Rollen werden nicht nur technisch, sondern auch hinsichtlich Datenpflege, Freigabe und Lesebedarf bewertet.
- Viewer-, Member- und Admin-Aufgaben voneinander abgrenzen
- Berechtigungsbedarf für zentrale und dezentrale Pflege ermitteln
- Gruppen- und Verantwortungsmodelle für Organisationseinheiten entwerfen
- Onboarding, Rollenwechsel und Offboarding als Standardprozesse beschreiben
Schritt 4: Metamodell gezielt konfigurieren
Die Konfiguration von Fact-Sheet-Typen, Feldern, Facetten und Beziehungen wird an einem kontrollierten Änderungsfall durchgeführt. Standardnähe und fachlicher Nutzen werden gegeneinander abgewogen.
- benötigte Fact-Sheet-Typen und Subtypen bestimmen
- Felder, Auswahllisten, Pflichtangaben und Sichtbarkeit konfigurieren
- Facetten, Reihenfolgen und Übersetzungen definieren
- Beziehungslogik und Modellierungsgrenzen prüfen
- Completion-Gewichte passend zum Pflegeprozess setzen
Schritt 5: Tags, Lebenszyklen und Klassifikationen verwalten
Klassifikationen werden so gestaltet, dass sie analytisch nutzbar bleiben und nicht zu parallelen Schattenstrukturen führen.
- Tag-Gruppen nach eindeutigem Verwendungszweck strukturieren
- verbindliche und optionale Klassifikationen unterscheiden
- Lebenszyklusphasen und Statuswerte aufeinander abstimmen
- Auslauf- und Bereinigungsregeln für nicht mehr benötigte Werte festlegen
Schritt 6: Datenqualität administrativ absichern
Technische Einstellungen werden mit Verantwortlichkeit und Prüfzyklen verbunden. Ziel ist eine messbare und dauerhaft pflegbare Datenqualität.
- Pflichtfelder und Completion Scores angemessen einsetzen
- Verantwortliche und Abonnements als Rechenschaftsmechanismus nutzen
- Quality Seals und Prüfintervalle konfigurieren
- Surveys und Automations in den Qualitätsprozess einordnen
Schritt 7: Adoption und Arbeitsbereiche organisieren
Dashboards, Collections und Portal-Inhalte werden aus Sicht unterschiedlicher Nutzergruppen strukturiert. Relevanz und Einfachheit stehen vor maximaler Funktionsbreite.
- rollenbezogene Einstiegsbereiche planen
- Reports, Diagramme und Dashboards in Collections bündeln
- Informationsbedarf von Management, Architektur und Fact-Sheet-Verantwortlichen trennen
- Nutzungsregeln und kurze Arbeitsanweisungen hinterlegen
Schritt 8: Änderungen testen und kontrolliert einführen
Zum Abschluss wird ein praktikabler Change-Prozess für Konfigurationsanpassungen aufgebaut. Jede Änderung erhält fachliche Begründung, Testfall, Freigabe und Nachkontrolle.
- Änderungsanträge klassifizieren und priorisieren
- Auswirkungen auf Daten, Reports, Integrationen und Nutzer prüfen
- Abnahme- und Rückfallkriterien definieren
- Konfigurationsprotokoll und regelmäßige Review-Termine etablieren
Praxisübungen
- Erstellung einer Rollen- und Verantwortungsmatrix für einen Beispiel-Workspace
- Konfiguration eines zusätzlichen Feldes einschließlich Pflichtlogik, Übersetzung und Completion-Gewichtung
- Entwurf einer Tag-Struktur mit Governance-Regeln und Bereinigungsprozess
- Aufbau eines vollständigen Change- und Testfalls für eine Metamodell-Anpassung
Methodik
Fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, strukturierte Einzel- und Gruppenübungen sowie die Bearbeitung einer durchgängigen Fallstudie.
Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | SAP-LeanIX-Administratoren, Enterprise Architects, Plattformverantwortliche, Governance-Verantwortliche und technische Consultants |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Enterprise Architecture sowie erste Erfahrung mit Navigation, Inventory und Fact Sheets in SAP LeanIX |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur, wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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