Seminar / Training
Ungeplante Änderungen und fehlende Sicherungen machen aus kleinen Störungen lange Ausfälle. Wartung benötigt deshalb einen definierten Ausgangsstand, eine feste Diagnosefolge und eine dokumentierte Rückkehr in den produktiven Betrieb.
Zwei Tage verbinden vorbeugende Aufgaben, Updateverfahren, typische Fehlersuche und Wiederherstellung an mehreren Übungsstörungen.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Qualitätssicherung
Einordnung und Zielsetzung
Ziel ist ein reproduzierbarer Wartungsprozess, der Ausfallzeiten begrenzt und jede Änderung technisch nachvollziehbar macht.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Geeignet für Servicetechniker, Systemintegratoren, Betreiber, Administratoren und technische Facility Manager.
Schrittweise Seminarinhalte
- Schritt 1: Bestand und Sollzustand erfassen Controller, Extensions, Geräte, Netzwerk, Softwarestand, Projektdatei und offene Störungen werden dokumentiert. Vor Änderungen wird geklärt, welcher Stand tatsächlich produktiv ist.
- Schritt 2: Sicherungsarten und Ablage festlegen Lokale Arbeitsdatei, ausgelesener Miniserver-Stand, Abnahmeversion und externe Sicherung werden getrennt behandelt. Dateiname, Datum, Verantwortlicher und Änderungsgrund bleiben nachvollziehbar.
- Schritt 3: Updateentscheidung vorbereiten Sicherheitsbedarf, Fehlerbehebung, neue Funktion, Kompatibilität und Betriebsrisiko werden bewertet. Wartungsfenster, Sicherung, Rückfallplan und Prüfmatrix sind Voraussetzung für die Freigabe.
- Schritt 4: Update kontrolliert durchführen Projekt und erforderliche Daten werden gesichert, Update gestartet und Neustart überwacht. Danach folgen Netzwerk-, Geräte-, Funktions- und Kommunikationsprüfung.
- Schritt 5: System- und Gerätestatus auswerten Aktive Meldungen werden nach Ursache, Folge und Kritikalität geordnet. LED-Zustände und Statusanzeigen liefern Hinweise, ersetzen aber keine vollständige Ursachenprüfung.
- Schritt 6: Netzwerkdiagnose anwenden Versorgung, Link, Switch-Port, Adresse, Subnetz, Gateway, DNS, Erreichbarkeit und externer Zugriff werden in fester Reihenfolge geprüft. Änderungen erfolgen einzeln und werden protokolliert.
- Schritt 7: LiveView und Signalprüfung nutzen Eingänge, Ausgänge, Bausteinzustände und Zeitverhalten werden mit erwarteten Werten verglichen. Die Diagnose trennt Sensor-, Kommunikations-, Logik- und Aktorfehler.
- Schritt 8: Tree, Air und Link untersuchen Schnittstellenstatus, Versorgung, Leitung, Signalqualität, Terminierung, Erreichbarkeit und Zuordnung werden abschnittsweise geprüft. Ein Fehler wird räumlich und technisch eingegrenzt.
- Schritt 9: Störungsprotokoll führen Beginn, Symptom, betroffene Funktion, Ausgangsstand, Prüfungen, Messwerte, Änderung und Ergebnis werden festgehalten. Vermutungen werden von bestätigten Ursachen getrennt.
- Schritt 10: Wiederherstellung und Gerätetausch durchführen Geeignete Sicherung wird ausgewählt, auf Konsistenz geprüft und kontrolliert eingespielt. Ein Gerätetausch übernimmt vorhandene Zuordnung und wird vollständig nachgetestet.
- Schritt 11: Präventive Wartung planen Sicherungsprüfung, Softwarestand, Batterien, Geräteerreichbarkeit, Meldungen, Speicher, Netzwerk und Dokumentation werden in feste Intervalle überführt. Kritische Ersatzteile und Zuständigkeiten werden benannt.
- Schritt 12: Serviceeinsatz abschließen Produktiver Stand, behobene Ursache, Änderungen, offene Risiken und nächster Wartungstermin werden dokumentiert. Temporäre Testzugänge und Diagnoseübersteuerungen werden entfernt.
Praktische Übungen
- Erstellen eines Backup-, Versions- und Updateplans
- Diagnostizieren von Netzwerk-, Tree-, Air- und Logikstörungen
- Durchführen einer kontrollierten Wiederherstellung und eines Gerätetauschs
- Dokumentieren eines vollständigen Serviceeinsatzes
Qualitätssicherung
Bewertet werden gesicherter Ausgangsstand, schrittweise Ursachenprüfung, minimale Änderungen, nachgewiesene Wiederherstellung und vollständige Abschlussdokumentation.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Servicetechniker, Systemintegratoren, Betreiber, Administratoren und technische Facility Manager |
| Voraussetzungen: | Loxone Config Grundlagen, administrative Zugangsdaten zu einem Trainingssystem und gute IP-Netzwerkkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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