Seminar / Training
Zentrales Gebäudemanagement benötigt mehr als eine Sammlung von Fernzugängen. Projekte müssen nach Standort und Verantwortlichkeit gegliedert, Kennzahlen fachlich definiert und Alarmwege in reale Serviceprozesse eingebettet werden.
Der zweitägige Zuschnitt verbindet technische Anbindung, Rollenmodell, Dashboardaufbau und Betriebsorganisation. Ein Beispielportfolio mit mehreren Gebäuden dient als durchgängige Arbeitsgrundlage.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Qualitätssicherung
Einordnung und Zielsetzung
Ziel ist ein übersichtlicher Leitstand für Monitoring, Analyse und Service, ohne unkontrollierte Rechte oder bedeutungslose Datenansammlungen.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Geeignet für Systemintegratoren, Betreiber, Facility Manager, Serviceleiter und technische Administratoren.
Schrittweise Seminarinhalte
- Schritt 1: Betriebsziele und Portfolio abgrenzen Gebäude, Anlagen, Verantwortlichkeiten und erwartete Kennzahlen werden festgelegt. Monitoring, Bedienung, Analyse und Service werden als getrennte Aufgaben mit unterschiedlichen Rechten betrachtet.
- Schritt 2: Projekte sicher anbinden Miniserver werden registriert, eindeutig benannt und einem Standort zugeordnet. Verbindung, Zeitbezug und Datenverfügbarkeit werden geprüft, bevor Dashboards oder Alarme aufgebaut werden.
- Schritt 3: Standort- und Anlagenstruktur erstellen Portfolio, Region, Gebäude, Nutzungseinheit und technische Anlage werden hierarchisch gegliedert. Die Struktur folgt dem Betrieb und nicht zufälligen Projektdateinamen.
- Schritt 4: Rollen und Zugriffsrechte definieren Administration, Service, Betrieb, Auswertung und reine Leserechte werden getrennt. Externe Dienstleister erhalten nur die für ihren Auftrag erforderlichen Projekte und Funktionen.
- Schritt 5: Kennzahlen fachlich beschreiben Energie, Temperatur, Luftqualität, Laufzeit, Störung und Verfügbarkeit werden mit Einheit, Zeitraum und Grenzwert definiert. Eine Kennzahl wird nur aufgenommen, wenn daraus eine betriebliche Entscheidung oder Prüfung folgt.
- Schritt 6: Dashboards zielgruppengerecht aufbauen Management, Facility Management und Service erhalten unterschiedliche Ansichten. Übersichten zeigen Abweichungen und Trends, während Detailansichten eine technische Ursache eingrenzen.
- Schritt 7: Alarmierung und Eskalation gestalten Meldungen werden nach Kritikalität, Zuständigkeit und Reaktionszeit klassifiziert. Doppelte Alarme, Folgefehler und dauerhaft bekannte Zustände werden kontrolliert behandelt.
- Schritt 8: Energie- und Klimadaten auswerten Zeitreihen, Vergleichszeiträume und Abweichungen werden analysiert. Messfehler, Nutzungsänderungen und echte Effizienzprobleme werden anhand zusätzlicher Betriebsdaten voneinander getrennt.
- Schritt 9: Serviceprozess dokumentieren Alarmannahme, Ferndiagnose, Einsatzentscheidung, Rückmeldung und Abschluss werden als standardisierter Ablauf festgelegt. Jede Änderung am Miniserver bleibt versioniert und nachvollziehbar.
- Schritt 10: Governance und Abnahme durchführen Namensstandard, Rollen, Datenumfang, Alarmregeln und Verantwortlichkeiten werden regelmäßig geprüft. Das Beispielportfolio wird mit einem Rollen- und Funktionstest abgenommen.
Praktische Übungen
- Strukturieren eines Portfolios mit mehreren Standorten und Projekten
- Entwerfen eines Rollen- und Rechtekonzepts für Betrieb und Service
- Aufbauen zielgruppenspezifischer Dashboards und Kennzahlen
- Definieren eines Alarm- und Eskalationsprozesses mit Abnahmeprüfung
Qualitätssicherung
Bewertet werden klare Portfoliohierarchie, minimale Rechte, fachlich definierte Kennzahlen, beherrschbare Alarmmengen und ein lückenloser Serviceprozess.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemintegratoren, Betreiber, Facility Manager, Serviceleiter und technische Administratoren |
| Voraussetzungen: | Erfahrung mit Loxone Miniserver Projekten, Benutzerrechten und betrieblichen Serviceabläufen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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