Seminar Loxone Config – Grundlagen der Programmierung

Seminar / Training

Eine saubere Grundstruktur entscheidet darüber, ob ein Projekt später verständlich erweitert und gewartet werden kann. Deshalb beginnt die Schulung nicht mit komplexen Funktionen, sondern mit Projektaufbau, Benennung, Datenarten und einem kontrollierten Arbeitsablauf.

Zwei Tage bieten ausreichend Zeit für die Bedienung der Software, erste Programmierungen, Simulation, Übertragung und eine kleine funktionsübergreifende Übung.

Inhaltsübersicht

  • Einordnung und Zielsetzung
  • Zielgruppe und Vorkenntnisse
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praktische Übungen
  • Qualitätssicherung

Einordnung und Zielsetzung

Ziel ist die selbstständige Erstellung, Prüfung, Speicherung und Dokumentation eines überschaubaren Miniserver-Projekts.

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Geeignet für Einsteiger aus Elektroinstallation, Gebäudeautomation, IT und technischem Facility Management.

Schrittweise Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Arbeitsumgebung einrichten Installation, Programmstart, Projektablage und Versionsstand werden geprüft. Ein fester Projektordner trennt Arbeitsdatei, Sicherungen, Pläne und Abnahmeunterlagen.
  2. Schritt 2: Oberfläche und Fenster beherrschen Peripheriebaum, Programmseiten, Eigenschaften, Suche, Bibliothek und Hilfe werden systematisch verwendet. Die Fensteranordnung wird so eingerichtet, dass relevante Informationen ohne ständiges Umschalten sichtbar bleiben.
  3. Schritt 3: Projekt und Standortdaten anlegen Ein neues Projekt erhält Standort, Zeitzone, Einheiten und grundlegende Netzwerkinformationen. Räume, Kategorien und Gebäudestruktur werden vor der eigentlichen Programmierung vorbereitet.
  4. Schritt 4: Peripherie planen und benennen Miniserver, Eingänge, Ausgänge und Beispielgeräte werden eingefügt oder ausgelesen. Ein Namensschema aus Ort und Funktion verhindert technische Kurzbezeichnungen ohne Bezug zum Gebäude.
  5. Schritt 5: Datenarten und Verbindungen verstehen Digitale, analoge und textuelle Signale werden unterschieden. Verbindungen werden bewusst hergestellt, verfolgt und getrennt, damit die Wirkung jeder Leitung nachvollziehbar bleibt.
  6. Schritt 6: Funktionsbausteine einsetzen Grundlegende Schalt-, Zeit-, Logik- und Raumfunktionen werden eingefügt und parametriert. Eingänge, Ausgänge, Parameter und Eigenschaften werden voneinander abgegrenzt.
  7. Schritt 7: Programmseiten ordnen Funktionen werden nach Raum oder Gewerk auf getrennten Seiten aufgebaut. Überschriften, Kommentare, Ausrichtung und Abstände schaffen eine lesbare Signalrichtung.
  8. Schritt 8: Simulation und LiveView verwenden Eingänge werden simuliert und Zustände im laufenden Programm beobachtet. Erwartetes Verhalten wird vor der Übertragung schriftlich festgelegt, damit Tests nicht nur aus zufälligem Klicken bestehen.
  9. Schritt 9: Mit dem Miniserver arbeiten Lokale Suche, Verbindung, Auslesen, Speichern und kontrollierter Neustart werden durchgeführt. Vor jeder Änderung wird der aktuelle Projektstand gesichert und eindeutig versioniert.
  10. Schritt 10: Visualisierung vorbereiten Objekte erhalten Räume, Kategorien, verständliche Beschreibungen und die Freigabe für die Visualisierung. Eine einfache Bedienoberfläche wird auf unnötige technische Objekte geprüft.
  11. Schritt 11: Standardfunktionen kombinieren Eine kleine Raumlösung verbindet Licht, Beschattung und Temperaturstatus. Zentralfunktionen und ein Betriebsmodus zeigen, wie einzelne Bausteine zu einem konsistenten Ablauf zusammengeführt werden.
  12. Schritt 12: Projekt sichern und dokumentieren Arbeitsdatei, vom Miniserver gelesener Stand und Abnahmeversion werden getrennt abgelegt. Eine Kurzbeschreibung nennt Hardware, Netzwerkdaten, Benutzerkonzept und offene Punkte.

Praktische Übungen

  • Anlegen eines vollständigen Beispielprojekts mit Räumen und Kategorien
  • Programmieren und Simulieren grundlegender Logik- und Zeitfunktionen
  • Übertragen, Auslesen und versioniertes Sichern einer Konfiguration
  • Erstellen einer übersichtlichen Visualisierung für ein Beispielgeschoss

Qualitätssicherung

Der Lernerfolg wird anhand korrekter Projektstruktur, eindeutiger Benennung, fehlerfreier Simulation, kontrollierter Übertragung und nachvollziehbarer Sicherung überprüft.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Einsteiger aus Elektroinstallation, Gebäudeautomation, IT und technischem Facility Management
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Gebäudeinstallation und IP-Netzwerken; Windows-PC mit installierter aktueller Loxone Config
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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