Seminar / Training
Mit wachsender Projektgröße wird nicht die Anzahl der Bausteine zum Hauptproblem, sondern die fehlende Ordnung. Unterschiedliche Benennungen, versteckte Querverbindungen und ungeprüfte Kopien erhöhen Fehlerquote und Wartungszeit.
Der zweitägige Schwerpunkt ist für Teams gedacht, die einen gemeinsamen Standard etablieren oder bestehende Projekte überarbeiten. Ein Musterprojekt wird schrittweise in eine belastbare Referenzstruktur überführt.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Qualitätssicherung
Einordnung und Zielsetzung
Ziel ist ein verbindlicher Projektstandard, der Planung, Programmierung, Prüfung, Service und Übergabe gleichermaßen unterstützt.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Das Seminar richtet sich an Programmierer, technische Leiter, Qualitätsverantwortliche und Systemintegratoren.
Schrittweise Seminarinhalte
- Schritt 1: Projektstandard und Verantwortlichkeiten festlegen Zunächst werden Mindestanforderungen für Benennung, Dokumentation, Prüfung und Freigabe definiert. Rollen für Planung, Programmierung, Vier-Augen-Prüfung und Abnahme werden voneinander getrennt.
- Schritt 2: Namensschema entwickeln Gebäude, Etage, Raum, Gewerk, Funktion und Gerät werden zu einem konsistenten Schema kombiniert. Länge, Abkürzungen und Sonderfälle werden so festgelegt, dass Namen in Config, Plan und Serviceprotokoll übereinstimmen.
- Schritt 3: Räume, Kategorien und Montageorte vereinheitlichen Gebäudestruktur und Visualisierung werden aufeinander abgestimmt. Montageorte dienen der technischen Zuordnung, während Räume und Kategorien die Bedienung und fachliche Gruppierung unterstützen.
- Schritt 4: Programmseiten modular gliedern Seiten werden nach Gewerk, Raum oder Funktionsmodul gegliedert und erhalten eine einheitliche Leserichtung. Eingangsaufbereitung, Kernfunktion, Ausgangslogik und Meldungen werden optisch getrennt.
- Schritt 5: Vorlagen und Standardbausteine aufbauen Wiederkehrende Raum- und Anlagenfunktionen werden als geprüfte Vorlagen vorbereitet. Parameter, zulässige Varianten und Schnittstellen werden dokumentiert, damit Kopien nicht unkontrolliert auseinanderlaufen.
- Schritt 6: Ein- und Ausgangslisten verknüpfen Klemmenbezeichnung, Kanal, Gerät, Raum, Funktion und Prüfpunkt werden in einer strukturierten Liste zusammengeführt. Änderungen zwischen Planung und Ausführung werden nachvollziehbar nachgeführt.
- Schritt 7: Querverbindungen kontrollieren Merker, Zentralbausteine und programmseitenübergreifende Signale werden auf notwendige Schnittstellen reduziert. Jede Schnittstelle erhält eine eindeutige Bezeichnung, Richtung und fachliche Beschreibung.
- Schritt 8: Kommentare und Änderungsdokumentation pflegen Abweichungen, Schutzlogik und nicht offensichtliche Parameter werden direkt am relevanten Modul erläutert. Version, Bearbeiter, Änderungsgrund und Freigabestatus werden außerhalb der sichtbaren Bedienoberfläche dokumentiert.
- Schritt 9: Prüfregeln und Reviewverfahren anwenden Namensfehler, unverbundene Objekte, fehlende Räume, doppelte Logik, ungültige Werte und unklare Prioritäten werden anhand einer Checkliste geprüft. Das Vier-Augen-Prinzip konzentriert sich auf Risiken statt auf reine Formatfragen.
- Schritt 10: Abnahme- und Übergabestand erzeugen Arbeitsstand, Prüfstand und freigegebener Stand werden eindeutig getrennt. Die Übergabe enthält Projektdatei, Sicherung, Listen, Zugangskonzept, Testprotokoll und dokumentierte Restpunkte.
Praktische Übungen
- Entwickeln eines verbindlichen Namens- und Seitenstandards
- Überarbeiten eines unstrukturierten Projektausschnitts
- Erstellen einer geprüften Raum- oder Anlagenvorlage
- Durchführen eines Reviews mit Fehlerliste und Freigabeentscheidung
Qualitätssicherung
Der Standard wird daran gemessen, ob fremde Fachkräfte Signalwege, Geräte, Prioritäten, Änderungen und Prüfstatus ohne mündliche Zusatzinformation nachvollziehen können.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Programmierer, technische Leiter, Qualitätsverantwortliche und Systemintegratoren |
| Voraussetzungen: | Loxone Config Grundlagen und praktische Erfahrung mit mindestens einem realen Projekt |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
