Seminar / Training
Der Miniserver ist Steuerung, Kommunikationsknoten und Datenspeicher des Projekts. Eine fehlerhafte Erstkonfiguration wirkt sich auf alle späteren Funktionen aus und lässt sich nur mit sauberer Netzwerk- und Sicherheitsdokumentation zuverlässig betreiben.
Zwei Tage sind notwendig, um Hardware, Netzwerk, Config-Verbindung, Sicherheit, Sicherung und Diagnose praktisch und ohne Zeitdruck durchzuführen.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Qualitätssicherung
Einordnung und Zielsetzung
Ziel ist ein sicher erreichbarer, korrekt dokumentierter und vollständig geprüfter Miniserver als belastbare Grundlage weiterer Programmierung.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Geeignet für Elektrofachkräfte, IT-Administratoren, Gebäudeautomatisierer, Inbetriebnehmer und technische Betreiber.
Schrittweise Seminarinhalte
- Schritt 1: Gerätegeneration und Einsatzbereich einordnen Aktueller Miniserver, ältere Generationen und alternative Bauformen werden nach Schnittstellen, Erweiterbarkeit und Betriebsanforderungen unterschieden. Projektentscheidungen werden nicht allein aus vorhandener Hardware abgeleitet.
- Schritt 2: Montage- und Sicherheitsanforderungen prüfen Verteiler, Versorgung, Schutz, Wärmeabfuhr, Zugangsschutz und Trennung von Spannungsbereichen werden bewertet. Konfiguration und Zugangsdaten gelten als schützenswerte Betriebsinformationen.
- Schritt 3: Netzwerkanschluss vorbereiten Switch-Port, DHCP, statische Adresse, Subnetz, Gateway, DNS und Namensschema werden dokumentiert. Direkte PC-Verbindung und Link-Local-Verhalten werden als Diagnoseoption eingeordnet.
- Schritt 4: Miniserver suchen und identifizieren Lokale Suche, Seriennummer und LED-Identifikation werden verwendet, um Verwechslungen auszuschließen. Vor der Konfiguration wird geprüft, ob sich PC und Miniserver im passenden Netzwerk befinden.
- Schritt 5: Erstkonfiguration durchführen Standort, Zeit, Netzwerk, interne Adresse und Geräteeigenschaften werden geprüft. Standardzugang wird durch ein sicheres Kennwort ersetzt und ein administratives Rollenmodell vorbereitet.
- Schritt 6: Ein- und Ausgänge zuordnen Digitale und analoge Eingänge sowie Relaisausgänge werden mit Signalart, Normalzustand, Klemme und Funktion dokumentiert. Ein einfacher Funktionstest trennt Verdrahtungs- von Programmierungsfehlern.
- Schritt 7: Schnittstellen und Erweiterungen vorbereiten Link, Tree und weitere Erweiterungen werden entsprechend der Projektplanung angelegt. Topologie, Versorgung, Abschluss und Montageorte werden vor dem Einlernen geprüft.
- Schritt 8: Fernzugriff sicher einrichten Sicherer externer Zugriff, verschlüsselte Kommunikation und minimal erforderliche Rechte werden priorisiert. Unnötige Portfreigaben und gemeinsame Vollzugriffskonten werden vermieden.
- Schritt 9: Sicherung und Firmwarestand verwalten Ausgelesener Projektstand, lokale Arbeitsdatei und Abnahmeversion werden getrennt gespeichert. Vor Updates werden Sicherung, Kompatibilität, Wartungsfenster und Rückfallplan geprüft.
- Schritt 10: LED- und Systemstatus auswerten Startverhalten, Betriebsstatus, aktive Meldungen und Geräteerreichbarkeit werden systematisch geprüft. Die Diagnose beginnt bei Versorgung und Netzwerk, bevor Änderungen an der Logik erfolgen.
- Schritt 11: Erstinbetriebnahme abnehmen Netzwerk, Anmeldung, Zeit, Ein- und Ausgänge, Schnittstellen, Sicherung, Fernzugriff und Neustart werden anhand einer Checkliste geprüft. Der freigegebene Stand wird eindeutig gekennzeichnet.
Praktische Übungen
- Erstellen eines Netzwerk- und Inbetriebnahmeblatts
- Suchen, identifizieren und erstkonfigurieren eines Miniservers
- Prüfen integrierter Ein- und Ausgänge sowie einer Erweiterungsschnittstelle
- Einrichten von Sicherung, Benutzerrechten und abschließender Statuskontrolle
Qualitätssicherung
Eine erfolgreiche Abnahme erfordert dokumentierte Netzwerkwerte, geänderte Standardzugänge, geprüfte I/O-Signale, sichere Fernadministration, aktuelle Sicherung und fehlerfreien Wiederanlauf.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Elektrofachkräfte, IT-Administratoren, Gebäudeautomatisierer, Inbetriebnehmer und technische Betreiber |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Elektroinstallation und TCP/IP; Windows-PC mit aktueller Loxone Config |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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