Einordnung: Das Grundlagenseminar erklärt die Architektur aus Runtime Agent und zentraler Plattform und führt in Installation, Gerätezuteilung, Ereignisverarbeitung, Richtlinien und Alarmbearbeitung ein. Die Beziehung zum offenen Pulsar-Framework wird technisch eingeordnet, ohne bereits tief in Modul- oder Regelentwicklung einzusteigen.
Inhaltsübersicht
- Runtime Security einordnen
- Architektur von Agent und Plattform verstehen
- Zielgerät vorbereiten und anbinden
- Ereignisse und Telemetrie untersuchen
- Grundrichtlinien anwenden
- Alarmbearbeitung und Betrieb
- Projektplanung und Vertiefung
Zielgruppe
Embedded- und Plattformentwickler, Security-Analysten, Systemadministratoren, Product-Security-Teams, technische Projektleitungen und neue Runtime-Betriebsverantwortliche.
Lernziele
- Agent, Plattform, Datenfluss und Richtlinienmodell verständlich erklären.
- Ein Gerät kontrolliert anbinden und seinen Betriebszustand prüfen.
- Prozess-, Datei- und Netzwerkereignisse fachlich interpretieren.
- Grundrichtlinien zuweisen und Alarmmeldungen nachvollziehbar bearbeiten.
- Eignung, Aufwand und nächste technische Vertiefung für ein Projekt bestimmen.
Seminarinhalte
Runtime Security einordnen
- Schritt 1: Statische Firmwareanalyse, Logging, EDR und eingebettete Runtime-Security voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Bekannte und unbekannte Verhaltensabweichungen als unterschiedliche Erkennungsprobleme verstehen.
- Schritt 3: Schutzwirkung auf dem Gerät und zentrale Flottenübersicht als zwei Ebenen des Systems einordnen.
Architektur von Agent und Plattform verstehen
- Schritt 1: Ereigniserfassung, lokale Bewertung, Alarmübermittlung und zentrale Analyse als Datenfluss darstellen.
- Schritt 2: Pulsar als offene technologische Grundlage und Runtime als integrierte Produktlösung unterscheiden.
- Schritt 3: Vertrauensgrenzen, Geräteidentität, Konfiguration und Richtlinienverteilung auf Architekturebene erfassen.
Zielgerät vorbereiten und anbinden
- Schritt 1: Kernel-, Ressourcen- und Netzwerkvoraussetzungen eines Schulungsgeräts prüfen.
- Schritt 2: Agent und Grundkonfiguration kontrolliert bereitstellen und starten.
- Schritt 3: Gerät registrieren, einer Gruppe zuordnen und den gesunden Betriebszustand verifizieren.
Ereignisse und Telemetrie untersuchen
- Schritt 1: Prozessstarts, Dateizugriffe und Netzwerkaktivität anhand repräsentativer Geräteabläufe beobachten.
- Schritt 2: Ereignisfelder, Prozesskontext und zeitliche Reihenfolge lesen.
- Schritt 3: Normale Produktfunktion von ungewöhnlichem, aber legitimen Wartungsverhalten unterscheiden.
Grundrichtlinien anwenden
- Schritt 1: Eine einfache Beobachtungsrichtlinie auswählen und einer Testgruppe zuweisen.
- Schritt 2: Einen kontrollierten Richtlinienverstoß auslösen und die Alarmkette nachvollziehen.
- Schritt 3: Bedingung oder Ausnahme so anpassen, dass der legitime Vergleichsfall erhalten bleibt.
Alarmbearbeitung und Betrieb
- Schritt 1: Alarme nach Schweregrad, Gerätefunktion und Kontext priorisieren.
- Schritt 2: Erstprüfung, Zuweisung, Dokumentation und Abschluss als wiederholbaren Ablauf definieren.
- Schritt 3: Agentenstand, Richtlinienversion und Verbindungszustand als Betriebskennzahlen überwachen.
Projektplanung und Vertiefung
- Schritt 1: Pilotgeräte, Erfolgskriterien und technische Risiken auswählen.
- Schritt 2: Rollen für Integration, Richtlinien, Betrieb und Incident Response bestimmen.
- Schritt 3: Passende Folgeseminare für Integration, Detection Engineering oder Fleet Operations ableiten.
Praxisübungen
- Ein Schulungsgerät wird angebunden, gruppiert und auf gesunden Agentenbetrieb geprüft.
- Normale und auffällige Prozess-, Datei- und Netzwerkereignisse werden verglichen.
- Eine Grundrichtlinie wird zugewiesen, ausgelöst und anhand des Alarmkontexts bewertet.
Arbeitsweise
Architekturvermittlung, geführte Plattformdemonstrationen und grundlegende Geräte- und Alarmübungen wechseln einander ab.
Voraussetzungen
Linux- und Netzwerkgrundkenntnisse. Erfahrung mit Embedded-Systemen oder Security Monitoring ist hilfreich.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Embedded-Entwicklung, Plattformbetrieb, Security-Analyse und Product Security |
| Voraussetzungen: | Linux- und Netzwerkgrundkenntnisse; Embedded- oder Monitoring-Erfahrung ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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