Seminar Supply-Chain Credentials – Grundlagen mit W3C Verifiable Credentials

Digitale Nachweise ermöglichen die maschinenprüfbare Weitergabe von Aussagen, ohne dass jede Organisation auf dieselbe zentrale Datenbank zugreifen muss. Das Seminar schafft ein gemeinsames fachliches und technisches Verständnis für Lieferketten-, Konformitäts- und DPP-Anwendungen.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Digitale Nachweise und Rollenmodell
  2. Kapitel 2: Credential-Datenmodell und Claims
  3. Kapitel 3: Issuance, Wallet und Presentation
  4. Kapitel 4: Integrität, Status und Vertrauen
  5. Kapitel 5: Datenschutz und DPP-Integration

Zielsetzung

Die Lernziele verbinden fachliche Einordnung, strukturierte Modellierung und schrittweise Umsetzung. Nach Abschluss stehen dokumentierte Arbeitsartefakte für Projekt, Architektur, Datenmanagement oder Betrieb zur Verfügung.

  • Rollen und Grundprinzipien verifizierbarer Credentials erklären
  • Claims, Schemas und Evidenz für Lieferkettennachweise strukturieren
  • Issuance, Speicherung, Presentation und Verifikation nachvollziehen
  • Signaturen, Status und Vertrauensentscheidungen einordnen
  • Credential-Use-Cases mit DPP und Partnerprozessen verbinden

Zielgruppe

  • Supply Chain, Einkauf und Lieferantenmanagement
  • Product Compliance und Qualität
  • DPP-Programm- und Datenmanagement
  • IT-, Security- und Identity-Architektur
  • Audit, Nachhaltigkeit und technische Projektleitung

Voraussetzungen

Keine speziellen technischen Vorkenntnisse erforderlich. Ein Grundverständnis für Lieferkettennachweise oder digitale Identitäten ist hilfreich.

Didaktische Einordnung

Zwei Tage sind erforderlich, um neben Begriffen und Rollen auch ein eigenes Credential-Schema, einen Issuance-/Presentation-Ablauf und eine Trust-Entscheidung praktisch zu entwickeln. Ein eintägiges Format wäre ein Managementüberblick ohne belastbare Modellierungsübung. Vorgesehen sind 2 Seminartage mit Fachimpulsen, moderierter Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, Prüfschritten und dokumentierten Praxisarbeiten.

Kapitel 1: Digitale Nachweise und Rollenmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Issuer, Holder, Verifier und Credential Subject; Aussage, Nachweis und Entscheidung; zentrale Register versus verteilte Credentials; Lieferketten-, Konformitäts- und DPP-Use-Cases

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Issuer, Holder, Verifier und Credential Subject fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Aussage, Nachweis und Entscheidung als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: zentrale Register versus verteilte Credentials in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Lieferketten-, Konformitäts- und DPP-Use-Cases anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Use Case wird in Akteure, Aussagen, Nachweise, Prüfentscheidung und Vertrauensannahmen zerlegt.

Kapitel 2: Credential-Datenmodell und Claims

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Credential-Metadaten; Claims und Credential Subject; Schema, Kontext und Semantik; Evidenz, Gültigkeit und Nutzungsbedingungen

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Credential-Metadaten fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Claims und Credential Subject als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Schema, Kontext und Semantik in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Evidenz, Gültigkeit und Nutzungsbedingungen anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein einfaches Credential für Materialherkunft wird mit Pflichtfeldern, Datentypen und Prüfregeln entworfen.

Kapitel 3: Issuance, Wallet und Presentation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Credential Offer und Ausstellung; Holder- oder Wallet-Speicherung; Präsentationsanforderung und Auswahl; Verifierprüfung und Ergebnis

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Credential Offer und Ausstellung fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Holder- oder Wallet-Speicherung als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Präsentationsanforderung und Auswahl in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Verifierprüfung und Ergebnis anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Ablaufdiagramm beschreibt Ausstellung und Vorlage des Nachweises einschließlich Einwilligung und Fehlerfällen.

Kapitel 4: Integrität, Status und Vertrauen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: digitale Signatur und Ausstelleridentität; Schlüssel und Vertrauensanker; Ablauf, Suspendierung und Widerruf; Trust Registry, Akkreditierung und Policy

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: digitale Signatur und Ausstelleridentität fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Schlüssel und Vertrauensanker als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Ablauf, Suspendierung und Widerruf in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Trust Registry, Akkreditierung und Policy anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Eine Prüfliste legt fest, wann ein Credential fachlich, kryptografisch und organisatorisch akzeptiert wird.

Kapitel 5: Datenschutz und DPP-Integration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Datenminimierung und gezielte Offenlegung; Korrelations- und Metadatenrisiken; Verknüpfung mit Produkt, Charge und Ereignis; Speicherung von Claim, Credential oder Referenz

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Datenminimierung und gezielte Offenlegung fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Korrelations- und Metadatenrisiken als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Verknüpfung mit Produkt, Charge und Ereignis in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Speicherung von Claim, Credential oder Referenz anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Für drei DPP-Nutzergruppen werden minimale Nachweissichten und eine Integrationsentscheidung entwickelt.

Arbeitsunterlagen

Enthalten sind strukturierte Checklisten, Rollen- und Datenmatrizen, Modellierungsvorlagen, Testfallmuster, Entscheidungstabellen und ein auf das Seminarthema zugeschnittenes Arbeitsbeispiel. Die Unterlagen unterstützen die unmittelbare Übertragung in Projekt- und Betriebsdokumentationen.

Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Supply Chain, Einkauf und Lieferantenmanagement; Product Compliance und Qualität; DPP-Programm- und Datenmanagement; IT-, Security- und Identity-Architektur; Audit, Nachhaltigkeit und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Keine speziellen technischen Vorkenntnisse erforderlich. Ein Grundverständnis für Lieferkettennachweise oder digitale Identitäten ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, moderierte Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, praktische Übungen und strukturierte Prüfschritte
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben