Seminar Digital Product Passport – Identifikatoren und Datenträger mit QR, Data Matrix, NFC und RFID

Ein Produktpass ist nur nutzbar, wenn das physische Produkt dauerhaft und eindeutig mit der richtigen digitalen Ressource verbunden bleibt. Das Seminar verbindet Identifikationslogik, Datenträgerauswahl, Resolververhalten, Qualitätssicherung und Lifecycle-Management.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Identifikationsmodell und Granularität
  2. Kapitel 2: Datenträgervergleich und Auswahl
  3. Kapitel 3: Codierung, URI und Resolver
  4. Kapitel 4: Physische Umsetzung und Qualität
  5. Kapitel 5: Sicherheit und Lifecycle

Zielsetzung

Die Lernziele verbinden fachliche Einordnung, strukturierte Modellierung und schrittweise Umsetzung. Nach Abschluss stehen dokumentierte Arbeitsartefakte für Projekt, Architektur, Datenmanagement oder Betrieb zur Verfügung.

  • Identifikationsgranularität für Modell, Charge und Einzelobjekt festlegen
  • geeignete Datenträger anhand technischer und betrieblicher Kriterien auswählen
  • URI-, Resolver- und Weiterleitungslogik spezifizieren
  • Druck-, Platzierungs- und Lesbarkeitsqualität absichern
  • Sicherheits-, Austausch- und End-of-Life-Fälle beherrschen

Zielgruppe

  • Produktkennzeichnung und Packaging
  • DPP- und Datenarchitektur
  • Produktion, Qualität und Logistik
  • IT-Integration und IoT
  • Product Compliance und Marken-/Fälschungsschutz

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Produktkennzeichnung oder Produktdaten sind hilfreich. Spezielle RFID- oder Codierungserfahrung ist nicht erforderlich.

Didaktische Einordnung

Zwei Tage ermöglichen neben der Auswahl von Identifikatoren und Datenträgern auch praktische Lesbarkeits-, Auflösungs-, Sicherheits- und Lifecycle-Szenarien. Ein eintägiger Überblick wäre für Druckqualität, Variantenmanagement und Ausfallfälle zu knapp. Vorgesehen sind 2 Seminartage mit Fachimpulsen, moderierter Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, Prüfschritten und dokumentierten Praxisarbeiten.

Kapitel 1: Identifikationsmodell und Granularität

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Produktmodell, Variante, Charge und Serienobjekt; globale Eindeutigkeit und Namensräume; Lebensdauer und Wiederverwendung von Kennungen; Verknüpfung mit Wirtschaftsakteuren und Standorten

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Produktmodell, Variante, Charge und Serienobjekt fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: globale Eindeutigkeit und Namensräume als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Lebensdauer und Wiederverwendung von Kennungen in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Verknüpfung mit Wirtschaftsakteuren und Standorten anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Für ein Variantenprodukt wird eine Identifikationshierarchie mit Regeln für Erzeugung, Änderung und Stilllegung erstellt.

Kapitel 2: Datenträgervergleich und Auswahl

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: QR-Code und Data Matrix; NFC-Tags; UHF- und HF-RFID; Hybridkennzeichnung und Fallback

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: QR-Code und Data Matrix fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: NFC-Tags als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: UHF- und HF-RFID in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Hybridkennzeichnung und Fallback anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Eine Nutzwertanalyse bewertet Datenträger nach Datenkapazität, Reichweite, Kosten, Robustheit, Interaktion und Prozessintegration.

Kapitel 3: Codierung, URI und Resolver

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: kodierte Identifikatoren und URI-Struktur; Webauflösung und Weiterleitung; Sprach-, Rollen- und Kontextsteuerung; Offline- und Fehlerverhalten

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: kodierte Identifikatoren und URI-Struktur fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Webauflösung und Weiterleitung als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Sprach-, Rollen- und Kontextsteuerung in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Offline- und Fehlerverhalten anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Resolverablauf mit normalem Abruf, Weiterleitung, nicht vorhandenem Pass und temporärem Ausfall wird spezifiziert.

Kapitel 4: Physische Umsetzung und Qualität

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Platzierung am Produkt, Etikett oder Begleitdokument; Druckgröße, Kontrast und Quiet Zone; Material, Umweltbelastung und Haltbarkeit; Prüfgeräte, Stichproben und Qualitätsklassen

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Platzierung am Produkt, Etikett oder Begleitdokument fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Druckgröße, Kontrast und Quiet Zone als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Material, Umweltbelastung und Haltbarkeit in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Prüfgeräte, Stichproben und Qualitätsklassen anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Prüfplan für Erstmuster, Serienfertigung und Wareneingang wird mit Messkriterien und Eskalationsregeln erstellt.

Kapitel 5: Sicherheit und Lifecycle

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Kopieren, Manipulation und Austausch; digitale Signaturen und Challenge-Response; Reparatur, Wiederaufarbeitung und Komponentenwechsel; Deaktivierung, Umleitung und End-of-Life

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Kopieren, Manipulation und Austausch fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: digitale Signaturen und Challenge-Response als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Reparatur, Wiederaufarbeitung und Komponentenwechsel in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Deaktivierung, Umleitung und End-of-Life anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Bedrohungs- und Lifecycle-Modell legt Schutzmaßnahmen und erlaubte Statusänderungen für Identifikator und Datenträger fest.

Arbeitsunterlagen

Enthalten sind strukturierte Checklisten, Rollen- und Datenmatrizen, Modellierungsvorlagen, Testfallmuster, Entscheidungstabellen und ein auf das Seminarthema zugeschnittenes Arbeitsbeispiel. Die Unterlagen unterstützen die unmittelbare Übertragung in Projekt- und Betriebsdokumentationen.

Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Produktkennzeichnung und Packaging; DPP- und Datenarchitektur; Produktion, Qualität und Logistik; IT-Integration und IoT; Product Compliance und Marken-/Fälschungsschutz
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Produktkennzeichnung oder Produktdaten sind hilfreich. Spezielle RFID- oder Codierungserfahrung ist nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, moderierte Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, praktische Übungen und strukturierte Prüfschritte
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
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