Das Seminar behandelt drei Ressourcentypen, die häufig unterschätzt werden: Sources machen Herkunft und Ladezustand prüfbar, Seeds versionieren kleine Referenzdaten und Snapshots bewahren veränderliche Quellzustände historisch. Für alle drei entstehen klare Einsatz- und Betriebsregeln.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Sources mit Herkunft, Metadaten, Tests und korrekter Namensauflösung definieren.
- Freshness-Schwellen und Reaktionen auf verspätete Ladevorgänge einrichten.
- Seeds für geeignete statische Referenzdaten versioniert verwalten.
- Snapshots mit Timestamp- oder Check-Strategie korrekt historisieren.
- Schemaänderungen, Hard Deletes, Aufbewahrung und Wiederanlauf sicher betreiben.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Sources und Quelltabellenverträge
Schwerpunkt: Source-Namen, Datenbank und Schema, Tabellen, Identifier, Beschreibungen, Metadaten, Quoting und source()-Verwendung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Sources und Quelltabellenverträge“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Source-Namen, Datenbank und Schema, Tabellen, Identifier, Beschreibungen, Metadaten, Quoting und source()-Verwendung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine vollständige Source-Definition mit nachvollziehbarer Herkunft und Namensauflösung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Source Freshness und Ladezustände
Schwerpunkt: Zeitstempel, Freshness-Schwellen, Warn- und Fehlergrenzen, Filter, sources.json, Scheduler-Reihenfolge und Störungsbehandlung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Source Freshness und Ladezustände“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Zeitstempel, Freshness-Schwellen, Warn- und Fehlergrenzen, Filter, sources.json, Scheduler-Reihenfolge und Störungsbehandlung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Freshness-Check mit klarer Reaktion auf verspätete Quelldaten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Datenprüfungen und Qualitätsregeln
Schwerpunkt: unique, not_null, accepted_values, relationships, Ressourcenzuordnung, Severity, Warn- und Fehlergrenzen sowie store_failures.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Datenprüfungen und Qualitätsregeln“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu unique, not_null, accepted_values, relationships, Ressourcenzuordnung, Severity, Warn- und Fehlergrenzen sowie store_failures identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Satz ausführbarer Datenqualitätsregeln dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Seeds für kleine, statische Referenzdaten
Schwerpunkt: CSV-Struktur, Datentypen, Delimiter, Quoting, Full Refresh, Versionierung, Tests und Abgrenzung zu operativen Stammdaten.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Seeds für kleine, statische Referenzdaten“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu CSV-Struktur, Datentypen, Delimiter, Quoting, Full Refresh, Versionierung, Tests und Abgrenzung zu operativen Stammdaten identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Seed-Prozess für selten geänderte Referenzwerte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Snapshots und historisierte Zustände
Schwerpunkt: Slowly Changing Dimension Type 2, Timestamp- und Check-Strategie, unique_key, updated_at, Hard Deletes und Gültigkeitsintervalle.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Snapshots und historisierte Zustände“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Slowly Changing Dimension Type 2, Timestamp- und Check-Strategie, unique_key, updated_at, Hard Deletes und Gültigkeitsintervalle identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine historisierte Beispieltabelle mit nachvollziehbarer Änderungslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Snapshot-Betrieb, Schemaänderungen und Aufbewahrung
Schwerpunkt: Zielschemas, wiederholte Läufe, Backfills, neue Spalten, Retention, Datenvolumen, Tests und Wiederherstellung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Snapshot-Betrieb, Schemaänderungen und Aufbewahrung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Zielschemas, wiederholte Läufe, Backfills, neue Spalten, Retention, Datenvolumen, Tests und Wiederherstellung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein Betriebs- und Aufbewahrungskonzept für produktive Snapshots dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Node Selection und Selektoren
Schwerpunkt: Ressourcentypen, Namen, Pfade, Tags, Konfigurationen, Graphoperatoren, Ausschlüsse, YAML-Selektoren und indirekte Testauswahl.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Node Selection und Selektoren“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Ressourcentypen, Namen, Pfade, Tags, Konfigurationen, Graphoperatoren, Ausschlüsse, YAML-Selektoren und indirekte Testauswahl identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis wiederverwendbare Selektoren für lokale Entwicklung, CI und Produktionsläufe dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Retry, Idempotenz und Wiederanlauf
Schwerpunkt: fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Retry, Idempotenz und Wiederanlauf“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Wiederanlaufverfahren für technische und fachliche Fehler dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Definition und Test mehrerer Sources einschließlich Freshness-Schwellen.
- Import eines typisierten Seeds mit kontrollierter Änderung und Full Refresh.
- Aufbau eines SCD2-Snapshots und Analyse von Änderung, Löschung und Wiederanlauf.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Analytics Engineers, Data Engineers, Data Quality, Datenarchitektur und Plattformbetrieb.
Voraussetzungen: dbt-Core- und SQL-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Ladezeitpunkten und historischen Datenanforderungen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, Data Engineers, Data Quality, Datenarchitektur und Plattformbetrieb |
| Voraussetzungen: | dbt-Core- und SQL-Grundkenntnisse sowie Verständnis von Ladezeitpunkten und historischen Datenanforderungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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