Das Seminar betrachtet Performance nicht als einzelne SQL-Optimierung, sondern als Zusammenspiel aus Materialisierung, physischem Design, DAG, Parallelität und Ausführungsumfang. Jede Maßnahme wird anhand messbarer Laufzeit- und Kostenwerte bewertet.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Materialisierungen anhand von Aktualität, Abfrageverhalten und Betriebskosten auswählen.
- Physisches Design und adapterspezifische Konfigurationen zielgerichtet einsetzen.
- Kritische Pfade und unnötig serielle Modellketten im DAG erkennen.
- Threads, Warehouse-Kapazität und Jobzuschnitt aufeinander abstimmen.
- Kostenbudgets und Performance-Regressionen messbar kontrollieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Standardmaterialisierungen im Vergleich
Schwerpunkt: view, table, ephemeral, incremental und materialized view, Adapterunterstützung, Datenaktualität, Laufzeit und Wartbarkeit.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Standardmaterialisierungen im Vergleich“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu view, table, ephemeral, incremental und materialized view, Adapterunterstützung, Datenaktualität, Laufzeit und Wartbarkeit identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine Entscheidungsmatrix für die passende Materialisierung je Modellklasse dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Materialisierungsregeln und Konfigurationshierarchie
Schwerpunkt: Projekt-, Ordner- und Modellkonfiguration, config()-Blöcke, Alias, Schema, Database, persist_docs, grants und Full Refresh.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Materialisierungsregeln und Konfigurationshierarchie“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Projekt-, Ordner- und Modellkonfiguration, config()-Blöcke, Alias, Schema, Database, persist_docs, grants und Full Refresh identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Regelwerk zur Materialisierung und physischen Ablage dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Physisches Design und Warehouse-Optimierung
Schwerpunkt: Partitionierung, Clustering, Sortierung, Verteilung, Dateiformate, materialisierte Sichten, Statistik und Adapterkonfiguration.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Physisches Design und Warehouse-Optimierung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Partitionierung, Clustering, Sortierung, Verteilung, Dateiformate, materialisierte Sichten, Statistik und Adapterkonfiguration identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein plattformspezifisches Optimierungskonzept für große Modelle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. DAG-Laufzeit, Parallelität und kritischer Pfad
Schwerpunkt: Threads, unabhängige Knoten, lange Modellketten, Fan-out, Modellzuschnitt, Selektoren und Laufzeitmessung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „DAG-Laufzeit, Parallelität und kritischer Pfad“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Threads, unabhängige Knoten, lange Modellketten, Fan-out, Modellzuschnitt, Selektoren und Laufzeitmessung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen verkürzten kritischen Pfad mit begründeter Parallelitätskonfiguration dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Node Selection und Selektoren
Schwerpunkt: Ressourcentypen, Namen, Pfade, Tags, Konfigurationen, Graphoperatoren, Ausschlüsse, YAML-Selektoren und indirekte Testauswahl.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Node Selection und Selektoren“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Ressourcentypen, Namen, Pfade, Tags, Konfigurationen, Graphoperatoren, Ausschlüsse, YAML-Selektoren und indirekte Testauswahl identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis wiederverwendbare Selektoren für lokale Entwicklung, CI und Produktionsläufe dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Parallelität, Locks und gleichzeitige Läufe
Schwerpunkt: Threads, Warehouse-Kapazität, konkurrierende Jobs, Schemakollisionen, inkrementelle Tabellen, Snapshot-Ziele und Sperrstrategien.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Parallelität, Locks und gleichzeitige Läufe“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Threads, Warehouse-Kapazität, konkurrierende Jobs, Schemakollisionen, inkrementelle Tabellen, Snapshot-Ziele und Sperrstrategien identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein sicheres Parallelitäts- und Ausschlusskonzept für den Regelbetrieb dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Kostenkontrolle und effiziente Entwicklungszyklen
Schwerpunkt: begrenzte Datenmengen, empty builds, state-basierte Auswahl, Deferral, inkrementelle Verarbeitung, Warehouse-Größe und Laufzeitbudgets.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Kostenkontrolle und effiziente Entwicklungszyklen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu begrenzte Datenmengen, empty builds, state-basierte Auswahl, Deferral, inkrementelle Verarbeitung, Warehouse-Größe und Laufzeitbudgets identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen Kostenrahmen mit messbaren Schwellenwerten für Entwicklung, CI und Produktion dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Observability mit Artefakten und Kennzahlen
Schwerpunkt: run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Observability mit Artefakten und Kennzahlen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen messbaren Betriebsstatus mit definierten Kennzahlen und Alarmgrenzen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Vergleich von View, Table, Ephemeral und Incremental anhand eines Messszenarios.
- Analyse eines langsamen DAG und Verkürzung des kritischen Pfads.
- Erstellung eines Kosten- und Laufzeitbudgets mit Alarmgrenzen für Regressionen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Senior Analytics Engineers, Data Engineers, Data Platform Engineering, FinOps und technische Architektur.
Voraussetzungen: Gute dbt-Core- und SQL-Kenntnisse sowie Zugriff auf Laufzeitdaten und Query-Pläne einer Übungsplattform.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Senior Analytics Engineers, Data Engineers, Data Platform Engineering, FinOps und technische Architektur |
| Voraussetzungen: | Gute dbt-Core- und SQL-Kenntnisse sowie Zugriff auf Laufzeitdaten und Query-Pläne einer Übungsplattform |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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