Das Seminar trennt physische Datenmodelle von einer zentral verwalteten Kennzahlensemantik. Entities, Dimensionen, Measures und Metriken werden so modelliert, dass Join-Pfade, Zeitlogik und fachliche Definitionen konsistent validiert und lokal abgefragt werden können.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Semantische Modelle und ihre Beziehung zum dbt-DAG einordnen.
- Entities, Dimensionen, Zeitdimensionen und Measures korrekt modellieren.
- Einfache, kumulative, abgeleitete, Verhältnis- und Conversion-Metriken definieren.
- MetricFlow lokal versionssicher installieren, validieren und abfragen.
- Join-Risiken, CI-Prüfung und Betriebsgrenzen der semantischen Schicht beherrschen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Semantischer Graph und zentrale Kennzahlendefinition
Schwerpunkt: semantische Modelle, Metriken, gespeicherte Abfragen, Beziehungen zum dbt-DAG, Governance und Trennung von Modell- und Konsumschicht.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Semantischer Graph und zentrale Kennzahlendefinition“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu semantische Modelle, Metriken, gespeicherte Abfragen, Beziehungen zum dbt-DAG, Governance und Trennung von Modell- und Konsumschicht identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgegrenztes semantisches Zielbild für zentral definierte Kennzahlen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Entities, Dimensionen und Zeitdimensionen
Schwerpunkt: primäre, eindeutige und fremde Entities, kategorische Dimensionen, Zeitdimensionen, Granularitäten, Joins und Zeitspine.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Entities, Dimensionen und Zeitdimensionen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu primäre, eindeutige und fremde Entities, kategorische Dimensionen, Zeitdimensionen, Granularitäten, Joins und Zeitspine identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein konsistentes semantisches Modell mit sicheren Join-Pfaden dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Measures und Metriktypen
Schwerpunkt: Aggregation, Ausdruck, einfache, kumulative, abgeleitete, Verhältnis- und Conversion-Metriken, Filter und Nichtadditivität.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Measures und Metriktypen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Aggregation, Ausdruck, einfache, kumulative, abgeleitete, Verhältnis- und Conversion-Metriken, Filter und Nichtadditivität identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen getesteten Metriksatz mit fachlich eindeutigen Definitionen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. MetricFlow lokal mit dbt Core betreiben
Schwerpunkt: Installation, Versionsabgleich mit Core und Adapter, semantic_manifest, Konfiguration, Zielumgebung und lokale Ausführung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „MetricFlow lokal mit dbt Core betreiben“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Installation, Versionsabgleich mit Core und Adapter, semantic_manifest, Konfiguration, Zielumgebung und lokale Ausführung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare lokale MetricFlow-Umgebung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Metriken validieren und abfragen
Schwerpunkt: list, validate, query, Dimensionen, Filter, Sortierung, Zeitgranularität, gespeicherte Abfragen und Ergebnisprüfung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Metriken validieren und abfragen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu list, validate, query, Dimensionen, Filter, Sortierung, Zeitgranularität, gespeicherte Abfragen und Ergebnisprüfung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Validierungs- und Abfragekatalog für semantische Modelle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Semantiktests, Join-Sicherheit und Änderungsmanagement
Schwerpunkt: Eindeutigkeit, Fan-out, Chasm Joins, Zeitspine, fehlende Dimensionen, Metrikregression, CI-Prüfung und Versionierung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Semantiktests, Join-Sicherheit und Änderungsmanagement“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Eindeutigkeit, Fan-out, Chasm Joins, Zeitspine, fehlende Dimensionen, Metrikregression, CI-Prüfung und Versionierung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein Quality-Gate-Modell für Änderungen an Kennzahlen und semantischen Beziehungen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Manifest, Catalog, Run Results und weitere Artefakte
Schwerpunkt: manifest.json, catalog.json, run_results.json, sources.json, semantic_manifest.json, Zielpfade, Schema-Versionen und Korrelation.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Manifest, Catalog, Run Results und weitere Artefakte“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu manifest.json, catalog.json, run_results.json, sources.json, semantic_manifest.json, Zielpfade, Schema-Versionen und Korrelation identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen Artefaktkatalog mit definierten Aufbewahrungs- und Auswertungsregeln dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Betriebsgrenzen und Integration nachgelagerter Werkzeuge
Schwerpunkt: lokale Core-Funktionen, dynamische Bereitstellung, Exporte, Zugriff, Caching, Verantwortlichkeiten und Abgrenzung zu verwalteten Diensten.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Betriebsgrenzen und Integration nachgelagerter Werkzeuge“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu lokale Core-Funktionen, dynamische Bereitstellung, Exporte, Zugriff, Caching, Verantwortlichkeiten und Abgrenzung zu verwalteten Diensten identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine realistische Betriebs- und Integrationsarchitektur für die semantische Schicht dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Aufbau eines semantischen Modells mit zwei verbundenen Fachobjekten.
- Definition mehrerer Metriktypen einschließlich Zeitfilter und Verhältnis.
- Validierung und lokale Abfrage mit kontrollierten Join- und Fan-out-Fällen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Analytics Engineers, BI-Architektur, Data Product Ownership, Data Governance und Kennzahlenverantwortliche.
Voraussetzungen: Gute SQL- und dbt-Core-Kenntnisse; Verständnis dimensionaler Modellierung und fachlicher Kennzahlendefinitionen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, BI-Architektur, Data Product Ownership, Data Governance und Kennzahlenverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Gute SQL- und dbt-Core-Kenntnisse; Verständnis dimensionaler Modellierung und fachlicher Kennzahlendefinitionen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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