Das Seminar zeigt, wie Wiederverwendung entsteht, ohne den Projektcode in schwer prüfbare Metaprogrammierung zu verwandeln. Compile-Zeit, Jinja-Kontext, Makroverträge und Adaptervarianten werden bewusst getrennt und mit einem internen Package praktisch umgesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Jinja-Ausdrücke, Kontrollstrukturen und Whitespace sicher einsetzen.
- dbt-Kontextfunktionen nach Parse-, Compile- und Execute-Phase korrekt verwenden.
- Makros mit klaren Argumenten, Rückgaben und Fehlermeldungen entwickeln.
- Adapter Dispatch für plattformübergreifende SQL-Logik einsetzen.
- Packages reproduzierbar beziehen, testen, versionieren und veröffentlichen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Jinja-Grundlagen in SQL und YAML
Schwerpunkt: Ausdrücke, Anweisungen, Variablen, Listen, Dictionaries, Filter, Whitespace Control und Trennung von Compile- und Laufzeit.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Jinja-Grundlagen in SQL und YAML“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Ausdrücke, Anweisungen, Variablen, Listen, Dictionaries, Filter, Whitespace Control und Trennung von Compile- und Laufzeit identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis lesbare Jinja-Templates mit kontrollierter SQL-Erzeugung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. dbt-Kontextfunktionen und Laufzeitinformationen
Schwerpunkt: ref, source, var, env_var, target, this, execute, flags, graph, run_query und adapterbezogene Kontexte.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „dbt-Kontextfunktionen und Laufzeitinformationen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu ref, source, var, env_var, target, this, execute, flags, graph, run_query und adapterbezogene Kontexte identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen sicheren Einsatz von Kontextwerten ohne unerwartete Parse- oder Laufzeiteffekte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Makros, Argumente und wiederverwendbare SQL-Bausteine
Schwerpunkt: macro-Blöcke, Parameter, Rückgabewerte, Namensräume, Dokumentation, Seiteneffekte, run-operation und Fehlermeldungen.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Makros, Argumente und wiederverwendbare SQL-Bausteine“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu macro-Blöcke, Parameter, Rückgabewerte, Namensräume, Dokumentation, Seiteneffekte, run-operation und Fehlermeldungen identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine getestete Makrobibliothek für wiederkehrende Transformationslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Adapter Dispatch und datenbankübergreifende Logik
Schwerpunkt: dispatch-Suche, default- und adapterspezifische Implementierungen, Typabbildung, Datumsfunktionen und Portabilität.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Adapter Dispatch und datenbankübergreifende Logik“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu dispatch-Suche, default- und adapterspezifische Implementierungen, Typabbildung, Datumsfunktionen und Portabilität identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine portable Makroschnittstelle mit kontrollierten Adaptervarianten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Packages und Abhängigkeitsmanagement
Schwerpunkt: packages.yml oder dependencies.yml, Paketquellen, Versionseinschränkungen, deps, Lock-Dateien, lokale Packages und Upgradepfade.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Packages und Abhängigkeitsmanagement“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu packages.yml oder dependencies.yml, Paketquellen, Versionseinschränkungen, deps, Lock-Dateien, lokale Packages und Upgradepfade identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine nachvollziehbare Paketstrategie mit reproduzierbaren Abhängigkeiten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Paketdesign, Tests und Veröffentlichung
Schwerpunkt: öffentliche Makros, Konfigurationsoberfläche, Dokumentation, Integrationsprojekt, semantische Versionierung, Changelog und Rückwärtskompatibilität.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Paketdesign, Tests und Veröffentlichung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu öffentliche Makros, Konfigurationsoberfläche, Dokumentation, Integrationsprojekt, semantische Versionierung, Changelog und Rückwärtskompatibilität identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein releasefähiges internes dbt-Package mit klarer Unterstützungsgrenze dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Kompilierter SQL-Code und Laufzeitdiagnose
Schwerpunkt: target/compiled, target/run, Jinja-Auflösung, Relation-Namen, Adapter-SQL, Query-ID, Datenbankplan und reproduzierbare Ausführung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Kompilierter SQL-Code und Laufzeitdiagnose“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu target/compiled, target/run, Jinja-Auflösung, Relation-Namen, Adapter-SQL, Query-ID, Datenbankplan und reproduzierbare Ausführung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen Diagnoseablauf vom Modellcode bis zur tatsächlich ausgeführten Datenbankanweisung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Fortgeschrittenes Debugging von Makros und Adaptern
Schwerpunkt: Log Events, print und log, compiled SQL, Python-Tracebacks, Adapter Exceptions, Relation Cache, Transaktionen und reproduzierbare Minimalfälle.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Fortgeschrittenes Debugging von Makros und Adaptern“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Log Events, print und log, compiled SQL, Python-Tracebacks, Adapter Exceptions, Relation Cache, Transaktionen und reproduzierbare Minimalfälle identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen systematischen Diagnoseleitfaden für Framework-Erweiterungen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Entwicklung eines Makros für wiederkehrende Spalten- und Datumslogik.
- Aufbau einer Dispatch-Schnittstelle mit Default- und Adapterimplementierung.
- Erstellung eines kleinen internen Packages mit Tests, Dokumentation und Versionsgrenze.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Analytics Engineers, Data Engineers, Framework-Verantwortliche und technische Teamleitungen.
Voraussetzungen: Gute SQL- und dbt-Core-Grundkenntnisse; Grundverständnis von Templates und Funktionen ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, Data Engineers, Framework-Verantwortliche und technische Teamleitungen |
| Voraussetzungen: | Gute SQL- und dbt-Core-Grundkenntnisse; Grundverständnis von Templates und Funktionen ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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