Seminar Cofinity-X – Intensivseminar Business, Onboarding und Use Cases

Das Intensivseminar richtet sich an Organisationen, die nicht einzelne Funktionen isoliert betrachten, sondern eine belastbare Teilnahme- und Nutzenstrategie entwickeln müssen.

Alle fachlichen Einzelthemen werden in verdichteter Form behandelt. Tiefe Implementierungsdetails bleiben den technischen Spezialseminaren vorbehalten, während Entscheidungsfähigkeit, Priorisierung und Umsetzungssteuerung im Mittelpunkt stehen.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Schritt 1: Datenraumprinzip und Cofinity-X-Rolle einordnen
  • Schritt 2: Unternehmensrolle auswählen
  • Schritt 3: Business Value und Use-Case-Portfolio entwickeln
  • Schritt 4: Readiness und Zielbild bestimmen
  • Schritt 5: Onboarding und BPN vorbereiten
  • Schritt 6: Connector- und Lösungsstrategie festlegen
  • Schritt 7: Marketplace systematisch nutzen
  • Schritt 8: Governance, Policies und Sicherheit verankern
  • Schritt 9: BPDM und Certificate Management bewerten
  • Schritt 10: PCF und Nachhaltigkeitsdaten planen
  • Schritt 11: Digital Product Passport und Battery Pass einordnen
  • Schritt 12: Resiliente Lieferketten priorisieren
  • Schritt 13: Traceability und Qualität gestalten
  • Schritt 14: Pilot, Kennzahlen und Skalierung festlegen
  • Schritt 15: Roadmap und Entscheidungsunterlage abschließen
  • Praxisübungen
  • Arbeitsweise

Zielsetzung

Ziel ist eine abgestimmte Business- und Adoptionsroadmap mit priorisierten Use Cases, geklärten Rollen, Onboarding-Plan, Lösungsstrategie, Governance, Kennzahlen und umsetzbaren nächsten Arbeitspaketen.

Zielgruppe

Geschäftsführung, Bereichsleitung, Programmleitung, Fachverantwortliche, Einkauf, Nachhaltigkeit, Qualität, Supply Chain, Compliance und IT-Leitung.

Voraussetzungen

Kenntnis der eigenen Wertschöpfungskette und strategischen Ziele. Technische Detailkenntnisse sind nicht erforderlich.

Seminarinhalte

Schritt 1: Datenraumprinzip und Cofinity-X-Rolle einordnen

Dezentraler Datenaustausch, gemeinsame Standards, Operatorleistungen und Eigenverantwortung werden verständlich getrennt. Erwartungen an zentrale Speicherung oder automatische Datenfreigabe werden korrigiert.

Schritt 2: Unternehmensrolle auswählen

Teilnehmer, App-Anbieter, Serviceanbieter und weitere Rollen werden nach Nutzen, Aufwand und Verpflichtungen bewertet. Mehrfachrollen werden mit getrennten Verantwortlichkeiten geplant.

Schritt 3: Business Value und Use-Case-Portfolio entwickeln

Probleme, Partner, Daten, Nutzen und Risiken werden je Use Case erfasst. Nutzenhypothesen erhalten messbare Kennzahlen statt allgemeiner Digitalisierungsversprechen.

Schritt 4: Readiness und Zielbild bestimmen

Organisation, Daten, Prozesse, IT, Sicherheit und Partnerfähigkeit werden bewertet. Lücken werden nach Kritikalität und Abhängigkeit priorisiert.

Schritt 5: Onboarding und BPN vorbereiten

Unternehmensdaten, Verifikation, BPN-Struktur, Portalrollen und interne Freigaben werden in einen klaren Onboarding-Plan überführt.

Schritt 6: Connector- und Lösungsstrategie festlegen

Build, Buy, Managed Service und App-Only-Ansätze werden anhand von Kontrolle, Kompetenz, Zeit, Kosten und Betriebsverantwortung verglichen.

Schritt 7: Marketplace systematisch nutzen

Apps und Services werden mit einem einheitlichen Kriterienkatalog bewertet. Zertifizierungsstatus ersetzt nicht die Prüfung von Funktionsumfang, Integration, Datenhaltung, Support und Vertragsmodell.

Schritt 8: Governance, Policies und Sicherheit verankern

Datenklassifikation, Freigaben, Partnerkreis, Zweck, Laufzeit, Nachweise und Incident-Verfahren werden in ein internes Steuerungsmodell eingebettet.

Schritt 9: BPDM und Certificate Management bewerten

Geschäftspartnerdaten und Zertifikatsaustausch werden als schnell nutzbare Einstiegsszenarien analysiert. Datenqualität, Verantwortlichkeit und Integrationsaufwand werden konkretisiert.

Schritt 10: PCF und Nachhaltigkeitsdaten planen

Datenverfügbarkeit, Qualitätsgrad, Lieferantenbeiträge, Austauschmodell und Prüfung werden für einen belastbaren PCF-Prozess vorbereitet.

Schritt 11: Digital Product Passport und Battery Pass einordnen

Pass-Scope, Produktidentität, Lebenszyklusdaten, Lieferantenintegration und technische Basis werden zu einem Einführungsbild verbunden.

Schritt 12: Resiliente Lieferketten priorisieren

Demand and Capacity Management, PURIS und Störungsmeldungen werden nach Prozessreife, Partnernetz und Datenverfügbarkeit bewertet.

Schritt 13: Traceability und Qualität gestalten

Bauteilbeziehungen, digitale Zwillinge, Qualitätsmeldungen und Blocking Notifications werden in einen Ende-zu-Ende-Prozess eingeordnet.

Schritt 14: Pilot, Kennzahlen und Skalierung festlegen

Ein begrenzter Partnerkreis, klare Abnahme, Rückfalloptionen und messbarer Nutzen bilden den Pilot. Die Skalierung folgt erst nach nachgewiesener Stabilität.

Schritt 15: Roadmap und Entscheidungsunterlage abschließen

Abhängigkeiten, Budgetblöcke, Verantwortliche, Risiken und Meilensteine werden in einer priorisierten Roadmap zusammengeführt.

Praxisübungen

  • Erstellen einer Rollen- und Readiness-Bewertung
  • Priorisieren eines Use-Case-Portfolios mit Nutzen- und Aufwandsskala
  • Bewerten von Build-, Buy- und Managed-Service-Varianten
  • Entwickeln einer Pilot- und Adoptionsroadmap mit Kennzahlen

Arbeitsweise

Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Architekturarbeit und praktische Übungen in einer Schulungsumgebung. Die Übungen werden mit Checklisten, Testfällen und nachvollziehbaren Zwischenergebnissen dokumentiert.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Geschäftsführung, Bereichsleitung, Programmleitung, Fachverantwortliche, Einkauf, Nachhaltigkeit, Qualität, Supply Chain, Compliance und IT-Leitung.
Voraussetzungen: Kenntnis der eigenen Wertschöpfungskette und strategischen Ziele. Technische Detailkenntnisse sind nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Architekturarbeit und praktische Übungen in einer Schulungsumgebung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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