Seminar Governance, Teams, Rollen und Betriebsprozesse

Eine gemeinsame Geräteplattform ohne Zuständigkeitslücken betreiben

Dedizierte Geräte werden von Entwicklung, QA, Release Management, Security und Betrieb gleichzeitig benötigt. Ohne klare Verantwortung entstehen Reservierungskonflikte, unkontrollierte Änderungen, unvollständige Tests und schwer erklärbare Ausfälle.

Das Seminar entwickelt ein Rollen- und Prozessmodell, das technische Plattformfunktionen mit bestehenden Unternehmensabläufen verbindet. Entscheidungen werden nachvollziehbar, Kapazität wird transparent und Ausnahmen bleiben zeitlich begrenzt.

Inhaltsverzeichnis

  • Eine gemeinsame Geräteplattform ohne Zuständigkeitslücken betreiben
  • Lernziele
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarmodule
    1. Modul 1: Serviceumfang und Eigentümerschaft
    2. Modul 2: Rollen- und RACI-Modell
    3. Modul 3: Teams, Quoten und Reservierungen
    4. Modul 4: Zugangs- und Freigabeprozesse
    5. Modul 5: Change- und Release-Integration
    6. Modul 6: Kennzahlen und Kapazitätssteuerung
    7. Modul 7: Support und Eskalation
    8. Modul 8: Governance-Review und Audit
  • Praxislabor
  • Qualitäts- und Abnahmekriterien

Lernziele

  • Rollen und Verantwortlichkeiten für Plattform, Geräte, Tests und Daten festlegen.
  • Teams, Quoten und Reservierungsregeln bedarfsgerecht strukturieren.
  • Change-, Release- und Ausnahmeprozesse integrieren.
  • Nutzung, Stabilität und Qualität mit geeigneten Kennzahlen steuern.
  • Support, Eskalation und regelmäßige Governance-Reviews etablieren.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: QA-Leitungen, Service Owner, Plattformverantwortliche, Testmanager, Security, DevOps und IT-Service-Management.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der geplanten Nutzergruppen und Prozesse; vorhandene Rollen- oder Betriebsmodelle sind hilfreich.

Seminarmodule

Modul 1: Serviceumfang und Eigentümerschaft

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Leistungen, Grenzen und Zielgruppen der Plattform definieren.
  2. Schritt 2: Service Owner, technische Administration und fachliche Verantwortung benennen.
  3. Schritt 3: Verantwortung für Geräte, Testcode, Apps, Daten und Netzwerk trennen.
  4. Schritt 4: Entscheidungs- und Eskalationsrechte dokumentieren.

Modul 2: Rollen- und RACI-Modell

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Standardrollen und notwendige Sonderrollen erfassen.
  2. Schritt 2: Aufgaben für Bereitstellung, Freigabe, Betrieb und Audit zuordnen.
  3. Schritt 3: Vertretung und Vier-Augen-Prinzip an kritischen Stellen einplanen.
  4. Schritt 4: Rollen regelmäßig rezertifizieren.

Modul 3: Teams, Quoten und Reservierungen

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Teams nach Produkt, Projekt oder Organisation strukturieren.
  2. Schritt 2: Parallelitätsquoten und Prioritäten transparent festlegen.
  3. Schritt 3: Reservierungen für Releases und Störungen regeln.
  4. Schritt 4: Konflikte mit einem definierten Priorisierungsverfahren lösen.

Modul 4: Zugangs- und Freigabeprozesse

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Onboarding, Rollenwechsel und Offboarding standardisieren.
  2. Schritt 2: Starke Anmeldung und Identitätsprovider in den Prozess integrieren.
  3. Schritt 3: Zugriff auf sensible Geräte oder Artefakte gesondert freigeben.
  4. Schritt 4: Zeitlich befristete Ausnahmen automatisch nachverfolgen.

Modul 5: Change- und Release-Integration

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Geräte-, OS-, Profil- und Netzwerkänderungen klassifizieren.
  2. Schritt 2: Pilot, Freigabe, Wartungsfenster und Rollback festlegen.
  3. Schritt 3: Releasekritische Testfenster früh reservieren.
  4. Schritt 4: Abhängigkeiten zu App- und Pipelineänderungen koordinieren.

Modul 6: Kennzahlen und Kapazitätssteuerung

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Auslastung, Queue-Zeit, Laufzeit, Erstlauf-Erfolg und Störungen messen.
  2. Schritt 2: Kennzahlen je Team und Gerät auswerten.
  3. Schritt 3: Fehlanreize durch reine Mengenkennzahlen vermeiden.
  4. Schritt 4: Kapazitäts- und Verbesserungsentscheidungen dokumentieren.

Modul 7: Support und Eskalation

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Self-Service, Plattformteam und Herstellersupport abgrenzen.
  2. Schritt 2: Mindestinformationen für Tickets und Störungen festlegen.
  3. Schritt 3: Priorität nach Geschäftsauswirkung und Umgehungsmöglichkeit bestimmen.
  4. Schritt 4: Kommunikation bis zur Wiederherstellung strukturieren.

Modul 8: Governance-Review und Audit

Der Themenblock verbindet Planung, Konfiguration, Durchführung und Prüfung in einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge.

  1. Schritt 1: Zugänge, Ausnahmen, Gerätezustände und Datenaufbewahrung regelmäßig prüfen.
  2. Schritt 2: Abweichungen mit Frist, Eigentümer und Maßnahme versehen.
  3. Schritt 3: Prozesswirksamkeit statt reine Dokumentvollständigkeit bewerten.
  4. Schritt 4: Review-Ergebnisse in einen priorisierten Verbesserungsplan überführen.

Praxislabor

Die Übungen bauen aufeinander auf und enden jeweils mit einem dokumentierten Prüfpunkt.

  1. Übung 1: Ein RACI-Modell für Plattform, Geräte, Testcode, App-Builds und Netzwerk erstellen.
  2. Übung 2: Team-, Quoten- und Reservierungsregeln für konkurrierende Produktgruppen entwerfen.
  3. Übung 3: Einen Störungs- und Eskalationsprozess mit Mindestinformationen und Prioritätsklassen definieren.

Qualitäts- und Abnahmekriterien

  • Für jede kritische Aufgabe ist genau eine verantwortliche Rolle benannt.
  • Quoten und Prioritäten sind transparent und überprüfbar.
  • Changes und Ausnahmen besitzen Freigabe, Frist und Rückfallplan.
  • Kennzahlen führen zu konkreten Steuerungsentscheidungen.

Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: QA-Leitungen, Service Owner, Plattformverantwortliche, Testmanager, Security, DevOps und IT-Service-Management
Voraussetzungen: Kenntnis der geplanten Nutzergruppen und vorhandenen Betriebs-, Change- oder Releaseprozesse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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