Der fünftägige Intensivkurs bündelt die produktions-, entwicklungs- und teambezogenen Themen des Spline-Portfolios. Projektarchitektur, Assetpipeline, Komponenten, Kollaboration, Produktshowcase, Webintegration, API, Webhooks, Performance und Qualitätssicherung werden als vollständiger Lieferprozess umgesetzt.
Das Seminar bildet gemeinsam mit den Intensivkursen zu Gestaltung sowie Interaktion die vollständige komprimierte Lernstrecke ab. Schwerpunkt dieses Teils ist der belastbare Weg von der Produktionsdatei bis zur betriebenen Integration.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisprojekt
- Methodik
- Anwendbare Fähigkeiten
Lernziele
- Einen vollständigen Spline-Produktions- und Lieferprozess planen
- Assets, Komponenten, Rollen und Versionen skalierbar organisieren
- Szenen in Web- und Codekontexte integrieren und datenbasiert steuern
- Performance, Fallbacks, Qualität und Betrieb systematisch absichern
- Eine nachvollziehbare technische und organisatorische Übergabe erstellen
Zielgruppe
Projekt- und Teamverantwortliche, Web- und 3D-Designer, Creative und Frontend Developer, Produktteams, Agenturen sowie technische Schnittstellen zwischen Design, Entwicklung und Betrieb.
Voraussetzungen
Sichere Spline-Grundkenntnisse. Für die technischen Teile sind Grundlagen in HTML, JavaScript, Datenstrukturen und webbasierten Integrationen erforderlich.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Produktionsziel, Rollen und Liefergegenstände definieren
Der Projektstart klärt Nutzung, Verantwortlichkeiten, technische Grenzen und erwartete Ausgaben.
- Zielplattform, Zielgeräte und Betriebsmodell erfassen
- Design-, Entwicklungs-, Review- und Freigaberollen zuordnen
- Produktionsdatei, Vorschau, Integration und Dokumentation als getrennte Liefergegenstände definieren
- Meilensteine und Abnahmekriterien für jede Phase festlegen
Praxisaufgabe: Ein vollständiger Produktions- und Verantwortungsplan für das Intensivprojekt entsteht.
2. Workspace, Projektstruktur und Versionierung aufbauen
Teamarbeit wird durch eindeutige Ablage, Berechtigungen, Reviewzustände und Meilensteinversionen abgesichert.
- Workspace, Projekte und Ordner nach Verantwortung und Status strukturieren
- Rollen und Freigaben nach tatsächlicher Aufgabe vergeben
- Dateinamen, Versionen und Freigabestatus verbindlich benennen
- Kommentar-, Review- und Archivprozess als Standard dokumentieren
Praxisaufgabe: Das Teamprojekt erhält eine direkt nutzbare Workspace- und Versionsstruktur.
3. Assetpipeline und Importqualität standardisieren
Eingangsdaten werden anhand eines festen Prüf- und Optimierungsprozesses in produktive Spline-Assets überführt.
- Format, Maßstab, Achsen, Geometrie, Materialien und Animation erfassen
- Assets isoliert importieren und auf Abweichungen prüfen
- Hierarchie, Pivots, Materialzonen und Detailgrad korrigieren
- Original, bearbeitete Assetdatei und Produktionsversion getrennt dokumentieren
Praxisaufgabe: Eine wiederverwendbare Asset-Abnahmecheckliste wird am Projekt angewandt.
4. Komponenten und Team Library für Produktion etablieren
Wiederkehrende Bausteine werden mit Varianten, Zuständen, Dokumentation und Pflegeverantwortung zentral bereitgestellt.
- Komponentenkandidaten nach Wiederverwendung und Stabilität auswählen
- Interne Struktur, Varianten und editierbare Bereiche definieren
- States, Events und externe Steuerpunkte dokumentieren
- Review, Freigabe, Versionierung und Ausmusterung für die Team Library festlegen
Praxisaufgabe: Eine produktionsfähige Komponentenfamilie wird in die Team Library überführt.
5. Produktshowcase als Lieferobjekt strukturieren
Ein repräsentativer Showcase verbindet Produktvarianten, Detailzustände und klare Nutzerführung mit der Produktionsarchitektur.
- Überblick, Variantenwahl, Detail und Rückkehr als Nutzerweg festlegen
- Produktbaugruppen für Bewegung und Explosionsansicht vorbereiten
- Hotspots und Informationsebenen an stabile Komponenten binden
- Showcasezustände für spätere externe Steuerung eindeutig benennen
Praxisaufgabe: Ein vollständiger Showcase bildet das zentrale Lieferobjekt des Intensivprojekts.
6. Webeinbettung und Viewer produktionsnah konfigurieren
Die Szene wird in ein responsives Umfeld eingebettet und mit klaren Lade-, Fokus- und Fehlerzuständen versehen.
- Geeigneten Einbettungs- oder Viewerweg anhand des Betriebsmodells wählen
- Play Settings, Kamera und Eingaben für den Seitenkontext konfigurieren
- Responsives Größenverhalten und Interaktionskonflikte mit dem Layout prüfen
- Fallback und alternative Darstellung für nicht verfügbare 3D-Ausgabe definieren
Praxisaufgabe: Der Showcase wird in ein responsives Produktionslayout integriert.
7. Codeintegration und Real-time API verbinden
Anwendung und Szene tauschen kontrollierte Zustände, Variablen und Ereignisse über stabile Schnittstellen aus.
- Szeneninstanz und Ladezustand im Anwendungskontext sicher initialisieren
- Objekte, Variablen und Events über dokumentierte Bezeichner ansprechen
- Anwendungswerte an die Szene übergeben und Rückmeldungen verarbeiten
- Fehlerhafte oder verspätete Daten mit definierten Fallbackzuständen behandeln
Praxisaufgabe: Eine externe Steueroberfläche kontrolliert Varianten und Detailzustände des Showcases.
8. Webhooks und externe Prozesse robust integrieren
Externe Aktionen werden durch begrenzte Nutzdaten, eindeutige Statusanzeigen und kontrollierte Wiederholung abgesichert.
- Auslöser, Payload und erwartete Antwort als Datenvertrag festlegen
- Eingaben vor dem Senden validieren und auf notwendige Felder begrenzen
- Warte-, Erfolgs-, Fehler- und Wiederholungszustände darstellen
- Zeitüberschreitung, doppelte Ausführung und Abbruch testen
Praxisaufgabe: Ein externer Anfrage- oder Bestätigungsprozess wird mit der Szene verbunden.
9. Performanceaudit und Plattformvarianten durchführen
Geometrie, Materialien, Medien, Schatten, Effekte und Interaktionen werden anhand definierter Zielgeräte optimiert.
- Mess- und Vergleichsszenario für kritische Geräte festlegen
- Objekt- und Materialaufwand nach sichtbarem Nutzen priorisieren
- Schatten, Video, Partikel, Physik und dauerhafte Animationen begrenzen
- Leistungsstärkere und reduzierte Varianten fachlich vergleichen
Praxisaufgabe: Das Gesamtprojekt erhält eine dokumentierte Performancevariante für schwächere Geräte.
10. Qualität, Betrieb und Übergabe absichern
Der Abschluss prüft Funktion, Darstellung, Datenflüsse, Rollen und Wartbarkeit als zusammenhängendes Produktionssystem.
- Browser, Viewports, Eingabegeräte und zentrale Nutzerwege anhand einer Matrix testen
- Happy Path, Fehlerfälle, Mehrfachbedienung und Wiederanlauf prüfen
- Produktionsdateien, Integrationshinweise, Schnittstellen und bekannte Grenzen bündeln
- Verantwortung für Änderungen, Monitoring und Archivierung nach Übergabe festlegen
Praxisaufgabe: Eine vollständige technische, redaktionelle und organisatorische Abnahme schließt den Lieferprozess ab.
Praxisprojekt
Über fünf Tage entsteht ein produktionsnaher interaktiver Produktshowcase in einem strukturierten Team-Workspace. Assets und Komponenten werden standardisiert, die Szene responsiv eingebettet, über Anwendungscode und API gesteuert, mit einem Webhook verbunden, optimiert und mit vollständiger Übergabedokumentation abgenommen.
Methodik
Die Vermittlung kombiniert strukturierte Fachimpulse, Live-Demonstrationen, unmittelbar anschließende Übungssequenzen, kontrollierte Zwischenstände und einen durchgängigen Projektaufbau. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst an einer klar abgegrenzten Teilaufgabe erprobt und anschließend in die Gesamtdatei übertragen. Prüflisten sichern Benennung, Zustände, visuelle Qualität, Bedienbarkeit und technische Stabilität.
Anwendbare Fähigkeiten
- Planung vollständiger Spline-Produktions- und Lieferprozesse
- Skalierbare Organisation von Teams, Assets, Komponenten und Versionen
- Web-, Code-, API- und Webhook-Integration produktiver Szenen
- Performanceoptimierung und plattformübergreifende Qualitätssicherung
- Technische, redaktionelle und organisatorische Übergabe
Fachbereichsleitung und Trainingskoordination
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Projekt- und Teamverantwortliche, Web- und 3D-Designer, Creative und Frontend Developer, Produktteams, Agenturen sowie technische Schnittstellen zwischen Design, Entwicklung und Betrieb. |
| Voraussetzungen: | Sichere Spline-Grundkenntnisse. Für die technischen Teile sind Grundlagen in HTML, JavaScript, Datenstrukturen und webbasierten Integrationen erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Praxisprojekt und strukturierte Qualitätsprüfung am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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