Der fünftägige Intensivkurs fasst die gestalterischen und assetbezogenen Themen des Spline-Portfolios zusammen. Grundlagen, Import, Modellierung, Sculpting, KI-Generierung, Materialien, Licht, Kamera, Produktinszenierung und Optimierung werden in einem durchgängigen Produktionsprojekt verbunden.
Das Seminar bildet gemeinsam mit den Intensivkursen zu Interaktion sowie Produktion die vollständige komprimierte Lernstrecke ab. Schwerpunkt dieses Teils ist die visuelle und geometrische Qualität einer produktionsfähigen Echtzeit-Szene.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisprojekt
- Methodik
- Anwendbare Fähigkeiten
Lernziele
- Eine komplexere Szene von Briefing und Assetstrategie bis zur visuellen Abnahme entwickeln
- Modellierungs-, Import-, Sculpting- und KI-Verfahren passend kombinieren
- Materialien, Licht und Kamera als konsistentes Inszenierungssystem gestalten
- Ein interaktives Produkt- oder Markenasset für weitere Workflows vorbereiten
- Qualität und Performance anhand definierter Budgets absichern
Zielgruppe
3D-, Produkt-, Kommunikations-, Motion- und Webdesigner, Art Directors, Visualisierungsteams sowie Kreative mit Bedarf an einem vollständigen Spline-Designworkflow.
Voraussetzungen
Grundlegende Erfahrung mit digitalen Designwerkzeugen und räumlicher Gestaltung. Spline-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend; hohe Übungsbereitschaft wird vorausgesetzt.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Briefing, Referenzen und Produktionsbudget definieren
Projektziel, Zielplattform und visuelle Qualitätsmerkmale werden in einen umsetzbaren Produktionsrahmen übersetzt.
- Kernbotschaft, Zielgruppe und primäre Nutzungssituation festlegen
- Referenzen nach Form, Material, Licht und Interaktionspotenzial analysieren
- Sichtbare Muss-Merkmale und reduzierbare Details priorisieren
- Geometrie-, Material- und Effektbudget für die Zielplattform dokumentieren
Praxisaufgabe: Ein vollständiges Design- und Produktionsbriefing für das Intensivprojekt entsteht.
2. Szenen- und Assetarchitektur aufbauen
Objektrollen, Dateistruktur und Quellen werden so organisiert, dass Import, Eigenmodellierung und Varianten sauber zusammenarbeiten.
- Szenenbestandteile nach importiert, selbst modelliert und generiert klassifizieren
- Baugruppen, Materialien und bewegliche Teile in einer Hierarchie planen
- Benennungs-, Versions- und Übergaberegeln festlegen
- Prüfszene für Maßstab, Licht und Kameradistanz vorbereiten
Praxisaufgabe: Die Projektdatei erhält eine skalierbare Produktionsstruktur.
3. Externe Assets prüfen und optimiert importieren
Statische, animierte und komplexere Eingangsdaten werden kontrolliert übernommen und auf Echtzeitnutzung reduziert.
- Format, Maßstab, Achsen, Materialien und Animationen vorab erfassen
- Asset zunächst isoliert importieren und visuell prüfen
- Hierarchie, Pivots und Materialzonen korrigieren
- Nicht sichtbare oder überdetaillierte Geometrie gezielt reduzieren
Praxisaufgabe: Ein externes Asset wird als saubere Produktionsversion in das Projekt integriert.
4. Parametrisch und boolesch modellieren
Technische und grafische Formen werden mit Grundkörpern, 2D-Profilen, Extrusionen und Booleschen Operationen konstruiert.
- Grundkörper und Profile anhand definierter Maße anlegen
- Extrusion, Rundung und Pivot kontrolliert einstellen
- Aussparungen und Verbindungen in nachvollziehbaren Booleschen Schritten erzeugen
- Geometrie auf Silhouette, Übergänge und spätere Animation prüfen
Praxisaufgabe: Ein funktionales Haupt- oder Ergänzungsobjekt wird vollständig konstruiert.
5. Sculpting und organische Ergänzungen entwickeln
Organische oder stilisierte Bereiche entstehen von Hauptvolumen über Sekundärform bis zum gezielten Detail.
- Formreferenz in große Volumen und charakteristische Silhouette zerlegen
- Blockout aus wenigen kontrollierten Massen erstellen
- Übergänge und Sekundärformen unter neutralem Licht ausarbeiten
- Details nach Kameradistanz dosieren und Echtzeitaufwand begrenzen
Praxisaufgabe: Ein organischer Marken- oder Funktionsbaustein ergänzt das Gesamtprojekt.
6. KI-Generierung als beschleunigten Assetprozess nutzen
Text-, Bild- und kombinierte Prompts erzeugen Varianten, die fachlich bewertet und manuell bereinigt werden.
- Einzelobjekt, Formmerkmale und Materialcharakter präzise beschreiben
- Varianten anhand festgelegter Qualitätskriterien vergleichen
- Gewählte Geometrie auf Maßstab, Pivot, Silhouette und Komplexität korrigieren
- Prompt und Nachbearbeitung für Reproduzierbarkeit dokumentieren
Praxisaufgabe: Ein KI-generiertes Sekundärasset wird kontrolliert in die Szene übernommen.
7. Mehrschichtige Materialien und Varianten gestalten
Materialebenen, Texturen, Masken und Spezialeffekte werden zu einer konsistenten Materialfamilie verbunden.
- Neutrale Basiswerte unter Kontrolllicht definieren
- Farb-, Bild-, Normal-, Noise- oder Gradientebenen gezielt kombinieren
- Glas-, Fresnel- oder stilisierte Variante nur bei klarer Funktion ergänzen
- Materialvarianten über identische Kameras und Lichtbedingungen vergleichen
Praxisaufgabe: Das Projekt erhält eine kuratierte Materialserie mit Marken- und Funktionsvarianten.
8. Kamera, Licht und räumliche Dramaturgie inszenieren
Bildaufbau und Beleuchtung führen vom Überblick zu den wichtigsten visuellen Merkmalen.
- Hero- und Prüfkamera mit klar unterschiedlichen Aufgaben anlegen
- Grund-, Führungs- und Akzentlicht als reproduzierbares Setup erstellen
- Schatten, Tiefenschärfe, Nebel und Effekte sparsam dosieren
- Inszenierung in mehreren Viewports und Materialvarianten prüfen
Praxisaufgabe: Eine markenfähige Echtzeitbühne mit kontrollierter Blickführung entsteht.
9. Produkt- oder Markenshowcase aufbauen
Geometrie, Varianten, Detailzustände und kurze Bewegungen werden zu einer überzeugenden Präsentation verbunden.
- Überblick, Variantenwahl und Detailansicht als visuelle Reihenfolge strukturieren
- Pivots und Baugruppen für Öffnung oder Explosionsdarstellung vorbereiten
- Hotspotpositionen und Informationsflächen gestalterisch festlegen
- Übergänge zwischen Gesamt- und Detailansicht auf Lesbarkeit prüfen
Praxisaufgabe: Das Designprojekt wird als vollständiger, interaktionsbereiter Showcase vorbereitet.
10. Visuelle Qualität und Performance abnehmen
Die fertige Szene wird bereinigt, verglichen und für nachgelagerte Interaktions- oder Integrationsarbeit übergeben.
- Unbenutzte Objekte, Materialien, Texturen und Tests entfernen
- Komplexität und Effekte anhand des ursprünglichen Budgets reduzieren
- Vorher-Nachher-Vergleiche aus identischen Kameras erstellen
- Produktionsdatei, Assetbibliothek und Übergabehinweise getrennt sichern
Praxisaufgabe: Eine dokumentierte Design- und Performanceabnahme schließt das Intensivprojekt ab.
Praxisprojekt
Über fünf Tage entsteht ein hochwertiger Produkt- oder Markenshowcase aus importierten, selbst modellierten, sculptierten und KI-gestützten Assets. Mehrschichtige Materialien, Varianten, Licht, Kamera und räumliche Dramaturgie werden zu einer optimierten, interaktionsbereiten Produktionsszene verbunden.
Methodik
Die Vermittlung kombiniert strukturierte Fachimpulse, Live-Demonstrationen, unmittelbar anschließende Übungssequenzen, kontrollierte Zwischenstände und einen durchgängigen Projektaufbau. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst an einer klar abgegrenzten Teilaufgabe erprobt und anschließend in die Gesamtdatei übertragen. Prüflisten sichern Benennung, Zustände, visuelle Qualität, Bedienbarkeit und technische Stabilität.
Anwendbare Fähigkeiten
- End-to-End-Planung visueller Spline-Produktionen
- Sichere Kombination von Import, Modellierung, Sculpting und KI-Assets
- Aufbau konsistenter Material-, Licht- und Kamerasysteme
- Entwicklung überzeugender Produkt- und Markeninszenierungen
- Dokumentierte Qualitäts- und Performanceabnahme
Fachbereichsleitung und Trainingskoordination
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | 3D-, Produkt-, Kommunikations-, Motion- und Webdesigner, Art Directors, Visualisierungsteams sowie Kreative mit Bedarf an einem vollständigen Spline-Designworkflow. |
| Voraussetzungen: | Grundlegende Erfahrung mit digitalen Designwerkzeugen und räumlicher Gestaltung. Spline-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend; hohe Übungsbereitschaft wird vorausgesetzt. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Praxisprojekt und strukturierte Qualitätsprüfung am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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