Seminar Spline Grundlagen für interaktive 3D-Erlebnisse

Das Grundlagenseminar führt systematisch in die Arbeitsweise von Spline ein. Von Oberfläche und Szenenstruktur über einfache Modellierung, Materialien, Licht und Kamera bis zu einer ersten Interaktion entsteht ein vollständiger Einstieg in webbasierte Echtzeit-3D-Gestaltung.

Der Schwerpunkt liegt auf einem sicheren Grundworkflow, der spätere Spezialisierungen in Modellierung, Animation, Interaktion, Produktvisualisierung oder Entwicklung vorbereitet.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisprojekt
  • Methodik
  • Anwendbare Fähigkeiten

Lernziele

  • Arbeitsoberfläche, Navigation und Objektstruktur sicher bedienen
  • Einfache 2D- und 3D-Objekte erstellen und transformieren
  • Materialien, Licht und Kamera für eine klare Szene abstimmen
  • Eine grundlegende Animation und Interaktion umsetzen
  • Eine kleine Szene prüfen, optimieren und veröffentlichungsnah vorbereiten

Zielgruppe

Einsteigende aus Grafik-, Web-, UI/UX-, Produkt- und Kommunikationsdesign, Marketing, Content-Produktion und digitalem Prototyping.

Voraussetzungen

Sicherer Umgang mit Maus oder Trackpad sowie einem aktuellen Browser. 3D-Vorkenntnisse und Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Arbeitsumgebung und räumliche Navigation verstehen

Die wichtigsten Bereiche der Oberfläche werden mit der Logik von Szene, Objektbaum, Eigenschaften und Play Mode verbunden.

  1. Neue Datei anlegen und Arbeitsbereich sinnvoll gliedern
  2. Kameraansicht mit Orbit, Pan und Zoom kontrollieren
  3. Objekte im Viewport und im Objektbaum eindeutig auswählen
  4. Änderungen speichern, duplizieren und in nachvollziehbaren Versionen sichern

Praxisaufgabe: Eine Ausgangsszene wird navigiert, geordnet und als Arbeitskopie vorbereitet.

2. Objekte erstellen und transformieren

Grundformen und Textobjekte werden positioniert, skaliert und zu einer einfachen räumlichen Komposition verbunden.

  1. Passende 2D- und 3D-Grundformen hinzufügen
  2. Position, Rotation und Skalierung über Achsen und Zahlenwerte steuern
  3. Objekte ausrichten, gruppieren und sinnvoll benennen
  4. Pivots und Hierarchien an einfachen beweglichen Elementen erproben

Praxisaufgabe: Aus wenigen Grundkörpern entsteht eine geordnete kleine Produkt- oder Markenkomposition.

3. Materialien und Licht grundlegend gestalten

Farbe, Oberfläche und Beleuchtung werden als zusammenhängendes Wahrnehmungssystem behandelt.

  1. Grundmaterial mit Farbe, Lichtreaktion und Oberflächencharakter anlegen
  2. Mehrere Materialebenen in einfacher Form kombinieren
  3. Umgebungs-, Richtungs- und Akzentlicht aufeinander abstimmen
  4. Schatten und Kontrast auf Lesbarkeit statt maximale Effektstärke prüfen

Praxisaufgabe: Die Szene erhält zwei klar unterscheidbare Material- und Lichtstimmungen.

4. Kamera und Komposition festlegen

Ein stabiler Bildaufbau macht die räumliche Szene verständlich und bereitet Interaktion sowie Export vor.

  1. Hauptkamera anhand des wichtigsten Objekts ausrichten
  2. Perspektive, Abstand und Blickwinkel kontrollieren
  3. Vorder-, Mittel- und Hintergrund gestalterisch ordnen
  4. Play-Einstellungen und zulässige Kamerabewegung definieren

Praxisaufgabe: Eine final lesbare Startansicht wird für Desktop und kleinere Viewports geprüft.

5. Erste Animation und Interaktion umsetzen

Ein einfacher Zustandswechsel verbindet Bewegung mit einer bewussten Nutzereingabe.

  1. Grundzustand und einen deutlich unterscheidbaren Folgezustand anlegen
  2. Eigenschaften wie Position, Rotation oder Material zwischen States verändern
  3. Mouse- oder Touch-Ereignis als Auslöser konfigurieren
  4. Übergangsdauer, Rückkehr und wiederholte Ausführung testen

Praxisaufgabe: Ein Objekt reagiert mit einer verständlichen Animation auf eine Nutzereingabe.

6. Szene prüfen und bereitstellen

Zum Abschluss wird das Projekt auf Ordnung, Ladeaufwand und konsistente Wiedergabe kontrolliert.

  1. Unbenutzte Objekte, Materialien und Tests entfernen
  2. Objektanzahl, Schatten und Texturen auf angemessenen Aufwand prüfen
  3. Interaktion in Play Mode mit Maus und Touch nachvollziehen
  4. Geeignete Bereitstellungsform für Vorschau oder Webeinbindung auswählen

Praxisaufgabe: Die vollständige Einstiegsszene wird mit einer kompakten Qualitätscheckliste abgenommen.

Praxisprojekt

Als durchgängiges Projekt entsteht eine kleine interaktive 3D-Komposition mit selbst erstellten Grundformen, Materialien, abgestimmtem Licht, definierter Kamera und einem animierten Zustandswechsel. Die Datei bildet eine belastbare Basis für weiterführende Seminare.

Methodik

Die Vermittlung kombiniert strukturierte Fachimpulse, Live-Demonstrationen, unmittelbar anschließende Übungssequenzen, kontrollierte Zwischenstände und einen durchgängigen Projektaufbau. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst an einer klar abgegrenzten Teilaufgabe erprobt und anschließend in die Gesamtdatei übertragen. Prüflisten sichern Benennung, Zustände, visuelle Qualität, Bedienbarkeit und technische Stabilität.

Anwendbare Fähigkeiten

  • Sichere Orientierung in Oberfläche, Objektbaum und 3D-Viewport
  • Grundlegende Erstellung und Strukturierung von Szenen
  • Einsatz einfacher Materialien, Lichter und Kameras
  • Umsetzung einer ersten state-basierten Interaktion
  • Vorbereitung einer aufgeräumten und prüfbaren Projektdatenbasis

Fachbereichsleitung und Trainingskoordination

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Einsteigende aus Grafik-, Web-, UI/UX-, Produkt- und Kommunikationsdesign, Marketing, Content-Produktion und digitalem Prototyping.
Voraussetzungen: Sicherer Umgang mit Maus oder Trackpad sowie einem aktuellen Browser. 3D-Vorkenntnisse und Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Praxisprojekt und strukturierte Qualitätsprüfung am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Zürich 2 Tage
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