Das 2-tägige Format behandelt kurzlebige Identitäten und deklarative Zugriffe für Kubernetes-Workloads, Cloud-Runtimes und CI/CD-Pipelines. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Workload-Identität und Vertrauensmodell
- Kubernetes-Workload-Assertions
- Azure- und Cloud-Assertions
- GitHub-Actions-Assertions
- Generische OIDC- und JWT-Assertions
- OAuth-2.0-Client-Credentials und Bearer-Pfade
- Secretless Zugriff aus Pipelines und Workloads
- GitOps mit deklarativen Octelium-Ressourcen
- Rotation, Telemetrie und Fehlerbehandlung
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
maschinelle Zugriffe ohne statische Dauergeheimnisse aufbauen, Octelium-Ressourcen versionsgeführt verwalten und Identitäts- sowie Policy-Änderungen sicher automatisieren.
Seminarinhalte
Modul 1: Workload-Identität und Vertrauensmodell
Dieses Modul erschließt Workload-Identität und Vertrauensmodell. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Workload-Identität und Vertrauensmodell“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: Kubernetes-Workload-Assertions
Dieses Modul erschließt Kubernetes-Workload-Assertions. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Kubernetes-Workload-Assertions“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 3: Azure- und Cloud-Assertions
Dieses Modul erschließt Azure- und Cloud-Assertions. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Azure- und Cloud-Assertions“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 4: GitHub-Actions-Assertions
Dieses Modul erschließt GitHub-Actions-Assertions. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „GitHub-Actions-Assertions“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 5: Generische OIDC- und JWT-Assertions
Dieses Modul erschließt Generische OIDC- und JWT-Assertions. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Generische OIDC- und JWT-Assertions“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 6: OAuth-2.0-Client-Credentials und Bearer-Pfade
Dieses Modul erschließt OAuth-2.0-Client-Credentials und Bearer-Pfade. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Identitätstypen, Attribute, Gruppenbezüge und Authentisierungsanforderungen für „OAuth-2.0-Client-Credentials und Bearer-Pfade“ festlegen.
- Schritt 2: Identitätsressourcen und Anmeldeverfahren konfigurieren sowie erforderliche Claims zuordnen.
- Schritt 3: Anmeldung und Sitzungsaufbau mit regulären und abweichenden Identitätsmerkmalen testen.
- Schritt 4: Claims, Gerätebezug, Sitzung und Richtlinienentscheidung prüfen und sicherheitsrelevante Befunde dokumentieren.
Modul 7: Secretless Zugriff aus Pipelines und Workloads
Dieses Modul erschließt Secretless Zugriff aus Pipelines und Workloads. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Secretless Zugriff aus Pipelines und Workloads“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 8: GitOps mit deklarativen Octelium-Ressourcen
Dieses Modul erschließt GitOps mit deklarativen Octelium-Ressourcen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „GitOps mit deklarativen Octelium-Ressourcen“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 9: Rotation, Telemetrie und Fehlerbehandlung
Dieses Modul erschließt Rotation, Telemetrie und Fehlerbehandlung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Rotation, Telemetrie und Fehlerbehandlung“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- eine Kubernetes-Workload-Identität an einen geschützten Service anbinden.
- eine CI/CD-Pipeline über kurzlebige Assertion statt statischem Geheimnis authentisieren.
- Ressourcenänderungen über Git prüfen und kontrolliert anwenden.
- abgelaufene Claims, falsche Audiences und Policy-Fehler in automatisierten Abläufen beheben.
Zielgruppe
DevOps- und Plattformteams, CI/CD-Verantwortliche, Cloud- und Kubernetes-Administratoren, Entwickler und DevSecOps-Fachkräfte.
Voraussetzungen
Gute Kenntnisse in CI/CD, Kubernetes oder Cloud-Runtimes, OIDC beziehungsweise JWT, Git, YAML und grundlegender API-Sicherheit.
Methodik
Zwei Tage sind notwendig, um verschiedene Assertion-Typen, Workload-Credentials, Pipelinezugriffe, GitOps-Lebenszyklus, Rotation und Fehlerdiagnose in mehreren Automatisierungsszenarien umzusetzen. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | DevOps- und Plattformteams, CI/CD-Verantwortliche, Cloud- und Kubernetes-Administratoren, Entwickler und DevSecOps-Fachkräfte |
| Voraussetzungen: | Gute Kenntnisse in CI/CD, Kubernetes oder Cloud-Runtimes, OIDC beziehungsweise JWT, Git, YAML und grundlegender API-Sicherheit |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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