Das 3-tägige Format behandelt den stabilen Produktionsbetrieb, die Hochverfügbarkeit und die systematische Diagnose einer Octelium-Plattform. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Produktionsarchitektur und Abhängigkeiten
- Clusterzustand, Komponentenstatus und Baseline
- Hochverfügbarkeit von Steuerungs- und Datenebene
- Kubernetes-Ressourcen, Scheduling und Kapazitäten
- DNS-, Zertifikats- und Namensauflösungsfehler
- Sicherung, Wiederherstellung und Notfallstand
- Kontrollierte Updates und rollierende Änderungen
- Logs, Metriken und Traces im Störungsfall
- Sitzungs-, Identitäts- und Policy-Fehler
- WireGuard-, QUIC- und Transportdiagnose
- Incident Response und forensisch belastbare Abläufe
- Runbooks, Service-Level und Kapazitätsplanung
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
Betriebszustände bewerten, Ausfälle kontrolliert behandeln, Wartungen risikoarm durchführen und belastbare Runbooks für wiederkehrende Störungen erstellen.
Seminarinhalte
Modul 1: Produktionsarchitektur und Abhängigkeiten
Dieses Modul erschließt Produktionsarchitektur und Abhängigkeiten. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Produktionsarchitektur und Abhängigkeiten“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: Clusterzustand, Komponentenstatus und Baseline
Dieses Modul erschließt Clusterzustand, Komponentenstatus und Baseline. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Clusterzustand, Komponentenstatus und Baseline“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Modul 3: Hochverfügbarkeit von Steuerungs- und Datenebene
Dieses Modul erschließt Hochverfügbarkeit von Steuerungs- und Datenebene. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Plattform-, Kubernetes-, DNS-, Zertifikats- und Speicheranforderungen für „Hochverfügbarkeit von Steuerungs- und Datenebene“ erfassen.
- Schritt 2: Installation beziehungsweise Bereitstellung schrittweise ausführen und Konfigurationswerte nachvollziehbar setzen.
- Schritt 3: Komponentenstatus, Namensauflösung, Anmeldung und einen vollständigen Testzugriff verifizieren.
- Schritt 4: Sicherung, Wiederherstellung und kontrolliertes Zurücksetzen für den aufgebauten Stand erproben.
Modul 4: Kubernetes-Ressourcen, Scheduling und Kapazitäten
Dieses Modul erschließt Kubernetes-Ressourcen, Scheduling und Kapazitäten. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Kubernetes-Ressourcen, Scheduling und Kapazitäten“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Modul 5: DNS-, Zertifikats- und Namensauflösungsfehler
Dieses Modul erschließt DNS-, Zertifikats- und Namensauflösungsfehler. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „DNS-, Zertifikats- und Namensauflösungsfehler“ erfassen.
- Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
- Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.
Modul 6: Sicherung, Wiederherstellung und Notfallstand
Dieses Modul erschließt Sicherung, Wiederherstellung und Notfallstand. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Plattform-, Kubernetes-, DNS-, Zertifikats- und Speicheranforderungen für „Sicherung, Wiederherstellung und Notfallstand“ erfassen.
- Schritt 2: Installation beziehungsweise Bereitstellung schrittweise ausführen und Konfigurationswerte nachvollziehbar setzen.
- Schritt 3: Komponentenstatus, Namensauflösung, Anmeldung und einen vollständigen Testzugriff verifizieren.
- Schritt 4: Sicherung, Wiederherstellung und kontrolliertes Zurücksetzen für den aufgebauten Stand erproben.
Modul 7: Kontrollierte Updates und rollierende Änderungen
Dieses Modul erschließt Kontrollierte Updates und rollierende Änderungen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Kontrollierte Updates und rollierende Änderungen“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Modul 8: Logs, Metriken und Traces im Störungsfall
Dieses Modul erschließt Logs, Metriken und Traces im Störungsfall. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: benötigte Logs, Metriken, Traces, Attribute und Aufbewahrungsanforderungen für „Logs, Metriken und Traces im Störungsfall“ definieren.
- Schritt 2: OpenTelemetry-Ausgabe und Empfänger so konfigurieren, dass relevante Zugriffskontexte erhalten bleiben.
- Schritt 3: Testzugriffe und Policy-Entscheidungen erzeugen und die Signale über gemeinsame Merkmale korrelieren.
- Schritt 4: Lücken, übermäßige Datenerfassung und Alarmgrenzen prüfen und die Telemetrie gezielt nachschärfen.
Modul 9: Sitzungs-, Identitäts- und Policy-Fehler
Dieses Modul erschließt Sitzungs-, Identitäts- und Policy-Fehler. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Sitzungs-, Identitäts- und Policy-Fehler“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Modul 10: WireGuard-, QUIC- und Transportdiagnose
Dieses Modul erschließt WireGuard-, QUIC- und Transportdiagnose. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Protokoll, Zieladresse, Portbereich, DNS-Anforderungen und Identitätskontext für „WireGuard-, QUIC- und Transportdiagnose“ erfassen.
- Schritt 2: passenden Service samt Weiterleitung, Namensraum und Richtlinienbindung deklarativ konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindungsaufbau, Namensauflösung und Datenfluss mit erlaubten und verweigerten Clients testen.
- Schritt 4: Timeouts, Routing-, DNS- und Transportfehler systematisch isolieren und die Korrektur validieren.
Modul 11: Incident Response und forensisch belastbare Abläufe
Dieses Modul erschließt Incident Response und forensisch belastbare Abläufe. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Incident Response und forensisch belastbare Abläufe“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 12: Runbooks, Service-Level und Kapazitätsplanung
Dieses Modul erschließt Runbooks, Service-Level und Kapazitätsplanung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Runbooks, Service-Level und Kapazitätsplanung“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- eine Betriebsbaseline mit messbaren Zustandskriterien erstellen.
- DNS-, Zertifikats-, Policy- und Transportstörungen reproduzieren und beheben.
- einen Komponenten- oder Knotenverlust ohne unkontrollierte Folgeänderungen behandeln.
- Sicherungs- und Wiederherstellungsabläufe anhand eines definierten Zielstands prüfen.
- aus Diagnoseergebnissen ein einsatzfähiges Betriebs- und Bereitschaftsrunbook ableiten.
Zielgruppe
Plattformbetreiber, Kubernetes-Administratoren, Site-Reliability-Teams, Netzwerkadministratoren und technische Bereitschaften.
Voraussetzungen
Sichere Linux- und Kubernetes-Grundlagen, Erfahrung mit DNS, Zertifikaten, Netzwerkdiagnose und grundlegender Octelium-Administration.
Methodik
Drei Tage sind notwendig, weil Architektur- und Betriebsgrundlagen, Hochverfügbarkeitsmuster, Observability sowie mehrere realistische Fehlerklassen einschließlich Wiederherstellung praktisch erprobt werden müssen. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, an den Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | Plattformbetreiber, Kubernetes-Administratoren, Site-Reliability-Teams, Netzwerkadministratoren und technische Bereitschaften |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux- und Kubernetes-Grundlagen, Erfahrung mit DNS, Zertifikaten, Netzwerkdiagnose und grundlegender Octelium-Administration |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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