Das 3-tägige Format behandelt die Veröffentlichung und Absicherung von Webanwendungen, REST- und gRPC-Schnittstellen über das Octelium-Gateway. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Gatewayarchitektur für HTTP, Web und gRPC
- Namespaces, Hosts und Service-Routing
- Browserbasierte Webzugriffe
- REST-API-Zugriffe für Workloads
- gRPC-Verbindungen und Metadaten
- TLS, Backend-Vertrauen und Headergrenzen
- Identitäts- und Claim-Weitergabe
- Methoden-, Pfad- und kontextbezogene Policies
- Secretless Header- und Credential-Injection
- Rate-, Missbrauchs- und Fehlerbetrachtung
- OpenTelemetry und L7-Zugriffskontext
- End-to-End-Diagnose und Härtung
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
HTTP- und API-Zugriffe identitätsbezogen steuern, Backend-Geheimnisse schützen, Request-Kontext auswerten und Betriebsdaten vollständig nachvollziehen.
Seminarinhalte
Modul 1: Gatewayarchitektur für HTTP, Web und gRPC
Dieses Modul erschließt Gatewayarchitektur für HTTP, Web und gRPC. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Gatewayarchitektur für HTTP, Web und gRPC“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: Namespaces, Hosts und Service-Routing
Dieses Modul erschließt Namespaces, Hosts und Service-Routing. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Backend, Protokoll, Namensraum, Erreichbarkeit und Schutzbedarf für „Namespaces, Hosts und Service-Routing“ aufnehmen.
- Schritt 2: Namespace, Service und Weiterleitungsparameter deklarativ anlegen und die Auflösung kontrollieren.
- Schritt 3: Zugriff über den vorgesehenen Client- oder clientlosen Pfad mit passenden Identitäten durchführen.
- Schritt 4: Routing, Richtlinienentscheidung und Dienstprotokollierung prüfen sowie Fehlkonfigurationen korrigieren.
Modul 3: Browserbasierte Webzugriffe
Dieses Modul erschließt Browserbasierte Webzugriffe. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Backend, Protokoll, Namensraum, Erreichbarkeit und Schutzbedarf für „Browserbasierte Webzugriffe“ aufnehmen.
- Schritt 2: Namespace, Service und Weiterleitungsparameter deklarativ anlegen und die Auflösung kontrollieren.
- Schritt 3: Zugriff über den vorgesehenen Client- oder clientlosen Pfad mit passenden Identitäten durchführen.
- Schritt 4: Routing, Richtlinienentscheidung und Dienstprotokollierung prüfen sowie Fehlkonfigurationen korrigieren.
Modul 4: REST-API-Zugriffe für Workloads
Dieses Modul erschließt REST-API-Zugriffe für Workloads. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „REST-API-Zugriffe für Workloads“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Modul 5: gRPC-Verbindungen und Metadaten
Dieses Modul erschließt gRPC-Verbindungen und Metadaten. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Backend, Protokoll, Namensraum, Erreichbarkeit und Schutzbedarf für „gRPC-Verbindungen und Metadaten“ aufnehmen.
- Schritt 2: Namespace, Service und Weiterleitungsparameter deklarativ anlegen und die Auflösung kontrollieren.
- Schritt 3: Zugriff über den vorgesehenen Client- oder clientlosen Pfad mit passenden Identitäten durchführen.
- Schritt 4: Routing, Richtlinienentscheidung und Dienstprotokollierung prüfen sowie Fehlkonfigurationen korrigieren.
Modul 6: TLS, Backend-Vertrauen und Headergrenzen
Dieses Modul erschließt TLS, Backend-Vertrauen und Headergrenzen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „TLS, Backend-Vertrauen und Headergrenzen“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 7: Identitäts- und Claim-Weitergabe
Dieses Modul erschließt Identitäts- und Claim-Weitergabe. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Identitätstypen, Attribute, Gruppenbezüge und Authentisierungsanforderungen für „Identitäts- und Claim-Weitergabe“ festlegen.
- Schritt 2: Identitätsressourcen und Anmeldeverfahren konfigurieren sowie erforderliche Claims zuordnen.
- Schritt 3: Anmeldung und Sitzungsaufbau mit regulären und abweichenden Identitätsmerkmalen testen.
- Schritt 4: Claims, Gerätebezug, Sitzung und Richtlinienentscheidung prüfen und sicherheitsrelevante Befunde dokumentieren.
Modul 8: Methoden-, Pfad- und kontextbezogene Policies
Dieses Modul erschließt Methoden-, Pfad- und kontextbezogene Policies. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Methoden-, Pfad- und kontextbezogene Policies“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 9: Secretless Header- und Credential-Injection
Dieses Modul erschließt Secretless Header- und Credential-Injection. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Secretless Header- und Credential-Injection“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 10: Rate-, Missbrauchs- und Fehlerbetrachtung
Dieses Modul erschließt Rate-, Missbrauchs- und Fehlerbetrachtung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Rate-, Missbrauchs- und Fehlerbetrachtung“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 11: OpenTelemetry und L7-Zugriffskontext
Dieses Modul erschließt OpenTelemetry und L7-Zugriffskontext. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: benötigte Logs, Metriken, Traces, Attribute und Aufbewahrungsanforderungen für „OpenTelemetry und L7-Zugriffskontext“ definieren.
- Schritt 2: OpenTelemetry-Ausgabe und Empfänger so konfigurieren, dass relevante Zugriffskontexte erhalten bleiben.
- Schritt 3: Testzugriffe und Policy-Entscheidungen erzeugen und die Signale über gemeinsame Merkmale korrelieren.
- Schritt 4: Lücken, übermäßige Datenerfassung und Alarmgrenzen prüfen und die Telemetrie gezielt nachschärfen.
Modul 12: End-to-End-Diagnose und Härtung
Dieses Modul erschließt End-to-End-Diagnose und Härtung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „End-to-End-Diagnose und Härtung“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- eine Webanwendung, eine REST-API und einen gRPC-Dienst getrennt veröffentlichen.
- Zugriffe nach Identität, HTTP-Methode, Pfad und Kontextmerkmal steuern.
- Backend-Credentials ohne Offenlegung gegenüber dem aufrufenden Client injizieren.
- Anfragen, Richtlinienentscheidungen und Backend-Antworten über Telemetriedaten korrelieren.
- fehlerhafte TLS-, Header-, Routing- und Policy-Konfigurationen systematisch beheben.
Zielgruppe
API-Plattformteams, Web- und Backend-Entwickler, DevSecOps-Fachkräfte, Sicherheitsarchitekten und Anwendungsbetreiber.
Voraussetzungen
Sichere Grundlagen in HTTP, TLS, REST, OAuth 2.0, Reverse Proxies und API-Sicherheitsmustern.
Methodik
Drei Tage sind notwendig, weil Web-, REST- und gRPC-Pfade, menschliche und maschinelle Identitäten, Secretless-Verfahren, Request-Policies und detaillierte Fehlerdiagnosen in mehreren vollständigen Szenarien kombiniert werden. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, an den Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | API-Plattformteams, Web- und Backend-Entwickler, DevSecOps-Fachkräfte, Sicherheitsarchitekten und Anwendungsbetreiber |
| Voraussetzungen: | Sichere Grundlagen in HTTP, TLS, REST, OAuth 2.0, Reverse Proxies und API-Sicherheitsmustern |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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