Seminar / Training
Beschreibung
Die Schulung behandelt Leistungsprobleme entlang der gesamten GADS-Datenkette. Aufnahme, Transfer, Katalog, Storage, Verarbeitung, APIs und Datenverbraucher werden nicht isoliert, sondern über Zeitlinie, Telemetrie und Abhängigkeiten untersucht. Optimierung beginnt mit Messung; Bauchgefühl ist kein Benchmark.
Seminarziel
Ein reproduzierbares Verfahren für Baseline, Lasttest, Engpassisolierung, Skalierung, Fehleranalyse und Wirksamkeitsnachweis soll angewendet werden können.
Lernziele
- Den Themenbereich „Workloads und Leistungsziele definieren“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Messumgebung und Baseline aufbauen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Ingest- und Transferengpässe analysieren“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Storage- und Compute-Leistung bewerten“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „API, Katalog und Workflow untersuchen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
Inhaltsübersicht
- 1. Workloads und Leistungsziele definieren
- 2. Messumgebung und Baseline aufbauen
- 3. Ingest- und Transferengpässe analysieren
- 4. Storage- und Compute-Leistung bewerten
- 5. API, Katalog und Workflow untersuchen
- 6. Skalierungsoptionen entscheiden
- 7. Troubleshooting und Wirksamkeitsnachweis
Zielgruppe
Plattform- und Storage-Administratoren, SRE- und Performance-Teams, Integrationsentwickler und technische Architekten
Voraussetzungen
Gute Kenntnisse in Linux, Netzwerk, Storage, Monitoring und verteilten Systemen
Seminarinhalte
1. Workloads und Leistungsziele definieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: Ingest-, Transfer- und Analyseprofile; Dateigröße und Parallelität; Latenz und Durchsatz; SLO und Nutzererwartung; Peak und Wachstum; Mess- und Abnahmekriterien
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Ingest-, Transfer- und Analyseprofile erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Dateigröße und Parallelität festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Latenz und Durchsatz entwerfen.
- SLO und Nutzererwartung schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Peak und Wachstum prüfen.
- Ergebnis anhand von Mess- und Abnahmekriterien verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Lastprofil mit Normal-, Spitzen- und Grenzlast erstellen.
2. Messumgebung und Baseline aufbauen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Zeitbasis und Korrelation; Client-, Netzwerk- und Servermetriken; Storage- und Queue-Metriken; Logs und Traces; Testdaten und Wiederholbarkeit; Baseline und Streuung
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Zeitbasis und Korrelation erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Client-, Netzwerk- und Servermetriken festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Storage- und Queue-Metriken entwerfen.
- Logs und Traces schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Testdaten und Wiederholbarkeit prüfen.
- Ergebnis anhand von Baseline und Streuung verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Einen Baseline-Test mit vollständiger Messpunktmatrix planen.
3. Ingest- und Transferengpässe analysieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: Quellrate und Puffer; Chunking und Parallelität; Netzwerk und Paketverlust; Ziel-Storage und Metadaten; Backpressure und Retry; End-to-End-Datenalter
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Quellrate und Puffer erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Chunking und Parallelität festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Netzwerk und Paketverlust entwerfen.
- Ziel-Storage und Metadaten schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Backpressure und Retry prüfen.
- Ergebnis anhand von End-to-End-Datenalter verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Datenstau-Szenario anhand von Messwerten eingrenzen.
4. Storage- und Compute-Leistung bewerten
Kapitelinhaltsverzeichnis: IOPS, Bandbreite und Latenz; kleine und große Dateien; Caching und Datenlokalität; CPU, Speicher und Beschleuniger; Sättigung und Warteschlange; Tiering und Nebenlast
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für IOPS, Bandbreite und Latenz erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für kleine und große Dateien festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Caching und Datenlokalität entwerfen.
- CPU, Speicher und Beschleuniger schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Sättigung und Warteschlange prüfen.
- Ergebnis anhand von Tiering und Nebenlast verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Zwei Engpasshypothesen mit Gegenmessungen überprüfen.
5. API, Katalog und Workflow untersuchen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Request-Rate und Antwortzeit; Datenbank und Index; Locking und Konkurrenz; Ereignis- und Workflow-Backlog; Timeout und Retry-Sturm; Abhängiger Dienst
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Request-Rate und Antwortzeit erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Datenbank und Index festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Locking und Konkurrenz entwerfen.
- Ereignis- und Workflow-Backlog schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Timeout und Retry-Sturm prüfen.
- Ergebnis anhand von Abhängiger Dienst verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Eine langsame Such- und Workflowkette über Traces analysieren.
6. Skalierungsoptionen entscheiden
Kapitelinhaltsverzeichnis: vertikale und horizontale Skalierung; Partitionierung und Sharding; Caching und Vorberechnung; Entkopplung und Queue; Datenplatzierung; Kosten und Betriebsfolgen
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für vertikale und horizontale Skalierung erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Partitionierung und Sharding festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Caching und Vorberechnung entwerfen.
- Entkopplung und Queue schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Datenplatzierung prüfen.
- Ergebnis anhand von Kosten und Betriebsfolgen verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Eine Skalierungsentscheidung mit Messdaten und Trade-offs dokumentieren.
7. Troubleshooting und Wirksamkeitsnachweis
Kapitelinhaltsverzeichnis: Symptom und Zeitlinie; Hypothese und Beweis; Eindämmung und Änderung; Rollback und Nebenwirkung; Nachtest und Vergleich; Root Cause und Prävention
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Symptom und Zeitlinie erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Hypothese und Beweis festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Eindämmung und Änderung entwerfen.
- Rollback und Nebenwirkung schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Nachtest und Vergleich prüfen.
- Ergebnis anhand von Root Cause und Prävention verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Einen vollständigen Incident vom Symptom bis zur verifizierten Korrektur bearbeiten.
Praxisanteile
Die Übungen bauen auf einem konsistenten Automotive-Datenszenario auf. Konfigurationen, Architekturentscheidungen, Prüfprotokolle und Betriebsmaßnahmen werden so dokumentiert, dass sie in ein eigenes Einführungs- oder Betriebskonzept übertragen werden können.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattform- und Storage-Administratoren, SRE- und Performance-Teams, Integrationsentwickler und technische Architekten |
| Voraussetzungen: | Gute Kenntnisse in Linux, Netzwerk, Storage, Monitoring und verteilten Systemen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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