Seminar GADS – Backup, Recovery und Business Continuity

Seminar / Training

Beschreibung

Die Schulung behandelt die Sicherung einer verteilten GADS-Umgebung mit unterschiedlichen Datenklassen und Wiederanlaufzielen. Nicht jede Datenmenge wird gleich behandelt: Metadaten, Steuerungsinformationen, Konfigurationen, aktive Engineering-Daten und langfristige Archive erhalten passende Schutz- und Wiederherstellungsverfahren.

Seminarziel

Ein mehrstufiges Backup- und Wiederanlaufkonzept mit RPO, RTO, Verantwortlichkeiten, Prüfzyklen und dokumentierten Wiederherstellungstests soll entwickelt werden können.

Lernziele

  • Den Themenbereich „Schutzbedarf und Wiederanlaufziele festlegen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
  • Den Themenbereich „Backup-Architektur entwerfen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
  • Den Themenbereich „Konsistenz und Abhängigkeiten beherrschen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
  • Den Themenbereich „Wiederherstellung durchführen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
  • Den Themenbereich „Business Continuity und Standortausfall planen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.

Inhaltsübersicht

  1. 1. Schutzbedarf und Wiederanlaufziele festlegen
  2. 2. Backup-Architektur entwerfen
  3. 3. Konsistenz und Abhängigkeiten beherrschen
  4. 4. Wiederherstellung durchführen
  5. 5. Business Continuity und Standortausfall planen
  6. 6. Tests und Nachweise etablieren

Zielgruppe

Backup-Administratoren, Plattformbetreiber, Storage-Teams, Notfallmanager und Security-Verantwortliche

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Backup, Storage, Replikation, Betriebssystemen und verteilten Diensten

Seminarinhalte

1. Schutzbedarf und Wiederanlaufziele festlegen

Kapitelinhaltsverzeichnis: Daten- und Diensteklassen; RPO und RTO; Abhängigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge; geschäftliche Auswirkungen; Verantwortlichkeiten und Freigaben

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Daten- und Diensteklassen erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für RPO und RTO festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Abhängigkeiten und Wiederanlaufreihenfolge entwerfen.
  4. geschäftliche Auswirkungen schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Verantwortlichkeiten und Freigaben prüfen.
  6. Ergebnis mit Prüfkriterien verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Eine Schutzbedarfsmatrix mit RPO und RTO für sechs GADS-Komponenten erstellen.

2. Backup-Architektur entwerfen

Kapitelinhaltsverzeichnis: Konfigurationen und Metadaten; aktive Nutzdaten; unveränderliche Sicherungskopien; Standort- und Medienprinzip; Bandbreite und Sicherungsfenster; Schlüssel und Zugangsdaten

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Konfigurationen und Metadaten erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für aktive Nutzdaten festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für unveränderliche Sicherungskopien entwerfen.
  4. Standort- und Medienprinzip schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Bandbreite und Sicherungsfenster prüfen.
  6. Ergebnis anhand von Schlüssel und Zugangsdaten verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Ein 3-2-1-orientiertes Schutzmodell für Core, Edge und Cloud skizzieren.

3. Konsistenz und Abhängigkeiten beherrschen

Kapitelinhaltsverzeichnis: anwendungskonsistente Sicherung; Katalog- und Nutzdatenbezug; Zeitpunkte und Snapshots; laufende Datenbewegungen; Wiederherstellungsreihenfolge; Prüfsummen und Integrität

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für anwendungskonsistente Sicherung erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Katalog- und Nutzdatenbezug festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Zeitpunkte und Snapshots entwerfen.
  4. laufende Datenbewegungen schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Wiederherstellungsreihenfolge prüfen.
  6. Ergebnis anhand von Prüfsummen und Integrität verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Einen konsistenten Sicherungspunkt mit abhängigen Diensten und Prüfschritten planen.

4. Wiederherstellung durchführen

Kapitelinhaltsverzeichnis: Einzelobjekt und Datenprodukt; Service- und Katalogwiederherstellung; Standortwiederanlauf; Berechtigungen und Geheimnisse; Validierung der Datenkonsistenz; Freigabe in den Betrieb

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Einzelobjekt und Datenprodukt erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Service- und Katalogwiederherstellung festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Standortwiederanlauf entwerfen.
  4. Berechtigungen und Geheimnisse schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Validierung der Datenkonsistenz prüfen.
  6. Ergebnis anhand von Freigabe in den Betrieb verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Einen Restore-Ablauf vom Incident bis zur fachlichen Abnahme vollständig dokumentieren.

5. Business Continuity und Standortausfall planen

Kapitelinhaltsverzeichnis: Ausfallszenarien und Prioritäten; Ersatzstandort und Notbetrieb; DNS, Netzwerk und Identität; Replikationsstand und Datenverlust; Kommunikation und Eskalation; Rückkehr in den Normalbetrieb

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Ausfallszenarien und Prioritäten erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Ersatzstandort und Notbetrieb festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für DNS, Netzwerk und Identität entwerfen.
  4. Replikationsstand und Datenverlust schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Kommunikation und Eskalation prüfen.
  6. Ergebnis anhand von Rückkehr in den Normalbetrieb verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Ein Tabletop-Szenario für den Ausfall eines zentralen Standorts bearbeiten.

6. Tests und Nachweise etablieren

Kapitelinhaltsverzeichnis: Testkalender und Verantwortliche; technischer Restore-Test; fachliche Stichprobe; Protokoll und Abweichung; Maßnahmen und Wiederholung; Audit- und Managementnachweis

  1. Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Testkalender und Verantwortliche erfassen.
  2. Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für technischer Restore-Test festlegen.
  3. Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für fachliche Stichprobe entwerfen.
  4. Protokoll und Abweichung schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
  5. Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Maßnahmen und Wiederholung prüfen.
  6. Ergebnis anhand von Audit- und Managementnachweis verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.

Praxis: Ein standardisiertes Restore-Testprotokoll samt Erfolgskriterien erstellen.

Praxisanteile

Die Übungen bauen auf einem konsistenten Automotive-Datenszenario auf. Konfigurationen, Architekturentscheidungen, Prüfprotokolle und Betriebsmaßnahmen werden so dokumentiert, dass sie in ein eigenes Einführungs- oder Betriebskonzept übertragen werden können.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Backup-Administratoren, Plattformbetreiber, Storage-Teams, Notfallmanager und Security-Verantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Backup, Storage, Replikation, Betriebssystemen und verteilten Diensten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
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Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
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