Seminar deltaDAO Gaia-X Integration – Trust Framework, GXDCH und Compliance

Das Seminar macht aus abstrakten Gaia-X-Regeln einen überprüfbaren technischen und organisatorischen Ablauf. Teilnehmeridentität, Self-Descriptions, verifizierbare Credentials, Signaturen, Clearing-House-Prüfungen und Service-Nachweise werden zu einer wiederholbaren Integrationskette verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Gaia-X-Rollen, Vertrauensanker und Nachweisobjekte eindeutig einordnen.
  • Teilnehmer- und Service-Credentials fachlich und technisch modellieren.
  • Signatur-, Hosting- und Verifikationsketten belastbar planen.
  • GXDCH-Prüfungen ausführen, Fehlerbilder bewerten und Nachweise verwalten.
  • Compliance als laufenden Betriebsprozess statt als einmalige Abnahme organisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Gaia-X-Zielbild und Vertrauensmodell

Schwerpunkt: Ökosysteme, Datenräume, Teilnehmer, Anbieter, Orchestratoren, Vertrauensanker, Regeln, Interoperabilität und Verantwortung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Gaia-X-Zielbild und Vertrauensmodell“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Ökosysteme, Datenräume, Teilnehmer, Anbieter, Orchestratoren, Vertrauensanker, Regeln, Interoperabilität und Verantwortung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein gemeinsames Rollen- und Vertrauensmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Teilnehmeridentität und Self-Description

Schwerpunkt: juristische Person, eindeutige Kennungen, Organisationsdaten, Nachweisquellen, Aktualität, Veröffentlichung und Verantwortlichkeit.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Teilnehmeridentität und Self-Description“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von juristische Person, eindeutige Kennungen, Organisationsdaten, Nachweisquellen, Aktualität, Veröffentlichung und Verantwortlichkeit modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Teilnehmer-Self-Description erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Verifiable Credentials und Signaturkette

Schwerpunkt: Aussteller, Subjekt, Claims, Schlüssel, Zertifikate, Signatur, Gültigkeit, Widerruf und sichere Schlüsselverwaltung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Verifiable Credentials und Signaturkette“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Aussteller, Subjekt, Claims, Schlüssel, Zertifikate, Signatur, Gültigkeit, Widerruf und sichere Schlüsselverwaltung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein verifizierbares Credential- und Schlüsselkonzept erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Gaia-X Digital Clearing House

Schwerpunkt: Prüfdienste, Eingaben, Regelsets, Validierung, Fehlerklassen, Ergebnisnachweise, Wiederholung und Automatisierung.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Gaia-X Digital Clearing House“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Prüfdienste, Eingaben, Regelsets, Validierung, Fehlerklassen, Ergebnisnachweise, Wiederholung und Automatisierung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren GXDCH-Prüfablauf erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Service-Credentials und Interoperabilität

Schwerpunkt: Servicebeschreibung, Anbieterbezug, Sicherheitsmerkmale, Datenverarbeitung, Nutzungsbedingungen, Semantik und Nachweise.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Service-Credentials und Interoperabilität“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Servicebeschreibung, Anbieterbezug, Sicherheitsmerkmale, Datenverarbeitung, Nutzungsbedingungen, Semantik und Nachweise modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Service-Credential-Paket erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Onboarding und Integration in Pontus-X

Schwerpunkt: Fast-Track-Prozess, Wallet-Zuordnung, Registry, Portalzugang, Credential-Nutzung, Testobjekte und erste Serviceinteraktion.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Onboarding und Integration in Pontus-X“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Fast-Track-Prozess, Wallet-Zuordnung, Registry, Portalzugang, Credential-Nutzung, Testobjekte und erste Serviceinteraktion modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Gaia-X-Onboarding- und Integrationstest erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Compliance-Betrieb und Audit

Schwerpunkt: Änderungsüberwachung, Ablaufdaten, Schlüsselwechsel, Revalidierung, Versionswechsel, Abweichungen, Verantwortlichkeiten und Kontrollberichte.

  1. Ausgangslage, Beteiligte, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Compliance-Betrieb und Audit“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Änderungsüberwachung, Ablaufdaten, Schlüsselwechsel, Revalidierung, Versionswechsel, Abweichungen, Verantwortlichkeiten und Kontrollberichte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Prozessfolge oder technische Umsetzung im Laborszenario schrittweise durchführen und Entscheidungen dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Nachvollziehbarkeit und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontinuierlichen Compliance-Kontrollzyklus erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Modellierung einer Teilnehmer-Self-Description für eine Beispielorganisation.
  • Aufbau einer Credential- und Signaturkette mit definierten Vertrauensankern.
  • Durchspielen einer GXDCH-Prüfung einschließlich typischer Fehlerfälle.
  • Erstellung eines Betriebsplans für Revalidierung und Credential-Erneuerung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Gaia-X- und Data-Space-Teams, Enterprise- und Security-Architektur, IAM, Compliance, Informationssicherheit, Plattformbetrieb und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu PKI, JSON-basierten Datenstrukturen, digitalen Identitäten und Datenräumen sind hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Arbeitsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Verfahren im Projekt- oder Regelbetrieb wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Gaia-X- und Data-Space-Teams, Enterprise- und Security-Architektur, IAM, Compliance, Informationssicherheit, Plattformbetrieb und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu PKI, JSON-basierten Datenstrukturen, digitalen Identitäten und Datenräumen sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
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Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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