Seminar / Training
Das Intensivseminar verdichtet das gesamte Seminarportfolio zu Testinium Device Farm in einen fünftägigen Gesamtüberblick. Es verbindet Teststrategie, Live Testing, Geräte- und App-Management, Appium-Automatisierung, CI/CD, Parallelisierung, Plattformbetrieb, Reporting, Sicherheit, Architektur, Monitoring und Kapazitätsplanung in einem durchgängigen Enterprise-Szenario.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarziel
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- 1. Teststrategie und Device-Matrix
- 2. Grundlagen und Live Testing
- 3. App-Management, Gerätezustand und Testdaten
- 4. Gerätebereitstellung, Pools und Reservierungen
- 5. Appium-Automatisierung
- 6. Android- und iOS-Plattformbetrieb
- 7. Parallelisierung und Scheduling
- 8. CI/CD-Integration
- 9. Reporting und Qualitätskennzahlen
- 10. Administration und Zugriffssteuerung
- 11. Sicherheit, Governance und Compliance
- 12. Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Architektur
- 13. Monitoring, Logs und Fehleranalyse
- 14. Skalierung und Kapazitätsplanung
- 15. Integriertes Betriebs- und Verbesserungsmodell
- Praxisübungen
Seminarziel
Ziel ist ein vollständiges Orientierungs- und Handlungssystem für Auswahl, Nutzung, Automation und Betrieb. Nach dem Seminar können alle wesentlichen Themenfelder eingeordnet, Kernabläufe praktisch durchgeführt, Abhängigkeiten erkannt und vertiefende Maßnahmen für Testteam, Automatisierung und Plattformbetrieb priorisiert werden.
Zielgruppe
Technische Testleitung, QA Leads, Testarchitekten, Plattformverantwortliche, DevOps, Mobile QA, Solution Architects und Entscheidungsträger mit operativer Verantwortung.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse von Softwaretest, mobilen Anwendungen und IT-Betrieb. Programmierkenntnisse erleichtern den Automatisierungsteil, sind für den Gesamtüberblick jedoch nicht zwingend.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden anhand eines durchgängigen Übungsszenarios erarbeitet. Jeder Themenblock folgt einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge aus Einordnung, Konfiguration, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation.
1. Teststrategie und Device-Matrix
Das Gesamtprogramm beginnt mit einer risikobasierten Auswahl von Testarten, Plattformen und Geräten.
- Schritt 1: Kritische Nutzerreisen und mobile Risiken erfassen.
- Schritt 2: Geräte- und OS-Klassen aus Zielgruppen und Support ableiten.
- Schritt 3: Smoke-, Regression- und Release-Matrix definieren.
- Schritt 4: Soll-Abdeckung und Ersatzregeln dokumentieren.
2. Grundlagen und Live Testing
Die Plattform wird anhand eines vollständigen manuellen Testlaufs erschlossen.
- Schritt 1: Projekt, App, Gerät und Sitzung einordnen.
- Schritt 2: Geeignetes reales Gerät auswählen und reservieren.
- Schritt 3: Live-Sitzung starten und Testfall ausführen.
- Schritt 4: Fehler mit reproduzierbaren Schritten und Nachweisen dokumentieren.
3. App-Management, Gerätezustand und Testdaten
Anwendung, Gerät und Daten werden in einen reproduzierbaren Ausgangszustand gebracht.
- Schritt 1: Artefakt, Version und Freigabe prüfen.
- Schritt 2: App installieren oder aktualisieren.
- Schritt 3: Sprache, Berechtigungen, Konto und Testdaten kontrollieren.
- Schritt 4: Nach dem Test bereinigen und Gerät zurücksetzen.
4. Gerätebereitstellung, Pools und Reservierungen
Der physische Gerätebestand wird standardisiert aufgenommen und gesteuert.
- Schritt 1: Gerät inventarisieren und Baseline konfigurieren.
- Schritt 2: Poolzuordnung nach Plattform, Projekt und Schutzbedarf festlegen.
- Schritt 3: Reservierungs- und Prioritätsregeln anwenden.
- Schritt 4: Gesundheit prüfen und Wiederfreigabe dokumentieren.
5. Appium-Automatisierung
Ein manueller Ablauf wird als stabiler Appium-Test umgesetzt.
- Schritt 1: Projektstruktur und Verbindungsparameter anlegen.
- Schritt 2: Robuste Selektoren und explizite Wartebedingungen verwenden.
- Schritt 3: Sitzung auf einem realen Gerät ausführen.
- Schritt 4: Ergebnis und Diagnoseartefakte sichern.
6. Android- und iOS-Plattformbetrieb
Gemeinsame Fachlogik wird mit plattformspezifischer Bereitstellung und Diagnose verbunden.
- Schritt 1: Baseline für Android und iOS prüfen.
- Schritt 2: App-Artefakte und Berechtigungen plattformspezifisch behandeln.
- Schritt 3: Systemdialoge und Geräteeinstellungen kontrollieren.
- Schritt 4: OS-Update oder Plattformabweichung mit Pilotprüfung bewerten.
7. Parallelisierung und Scheduling
Mehrere Tests werden unabhängig und kapazitätsgerecht ausgeführt.
- Schritt 1: Suite nach Abhängigkeit und Laufzeit gruppieren.
- Schritt 2: Geräte, Konten und Daten je Worker isolieren.
- Schritt 3: Parallelitätsgrad und Zeitfenster festlegen.
- Schritt 4: Warteschlangen, Timeout und Wiederholung kontrollieren.
8. CI/CD-Integration
Automatisierte Ausführungen werden an Build und Release gekoppelt.
- Schritt 1: Pipeline-Auslöser und Testumfang bestimmen.
- Schritt 2: App-Artefakt mit eindeutiger Kennung übertragen.
- Schritt 3: Gerätematrix und Lauf parametrisiert starten.
- Schritt 4: Ergebnis und Quality Gate an die Pipeline zurückgeben.
9. Reporting und Qualitätskennzahlen
Ausführungsdaten werden zu einer nachvollziehbaren Qualitätsentscheidung verdichtet.
- Schritt 1: Status und Fehlerklassen vereinheitlichen.
- Schritt 2: Abdeckung, Stabilität, Laufzeit und Abbruchrate auswerten.
- Schritt 3: Trends nach App-Version und Geräteklasse vergleichen.
- Schritt 4: Freigaberegeln und zulässige Ausnahmen dokumentieren.
10. Administration und Zugriffssteuerung
Organisation, Projekte, Rollen und technische Konten erhalten minimale Rechte.
- Schritt 1: Verantwortungsbereiche und Projektgrenzen definieren.
- Schritt 2: Rollen für Nutzung, Automation und Administration erstellen.
- Schritt 3: Geräte-, App- und Ergebniszugriffe zuordnen.
- Schritt 4: Konten und Berechtigungen regelmäßig rezertifizieren.
11. Sicherheit, Governance und Compliance
Schutzbedarf, Datenflüsse und Nachweise werden in ein kontrollierbares Sicherheitsmodell überführt.
- Schritt 1: Geräte, Apps, Daten, Zugangsdaten und Aufzeichnungen klassifizieren.
- Schritt 2: Testdaten minimieren und Geheimnisse sicher verwalten.
- Schritt 3: Aufbewahrung, Löschung und Auditierung festlegen.
- Schritt 4: Sicherheitsvorfall mit Sperrung, Beweissicherung und Wiederherstellung behandeln.
12. Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Architektur
Betriebsmodelle werden nach Kontrolle, Netz, Daten und Skalierung bewertet.
- Schritt 1: Anforderungen und Verantwortungsgrenzen erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse darstellen.
- Schritt 3: Netzwerk- und Geräteanbindung planen.
- Schritt 4: Zielmodell anhand einer Entscheidungsmatrix auswählen.
13. Monitoring, Logs und Fehleranalyse
Geräte-, Sitzungs- und Testsignale werden zu einem Diagnoseprozess verbunden.
- Schritt 1: Serviceziele und Überwachungsobjekte definieren.
- Schritt 2: Logs, Screenshots, Videos und Laufkontext korrelieren.
- Schritt 3: Fehler nach Produkt, Test, Gerät oder Infrastruktur klassifizieren.
- Schritt 4: Wiederherstellung und kontrollierte Freigabe durchführen.
14. Skalierung und Kapazitätsplanung
Geräte- und Infrastrukturbedarf werden aus Nachfrage, Laufzeit und Reserve berechnet.
- Schritt 1: Lastprofile für Live-, Pipeline- und Regressionsbetrieb erstellen.
- Schritt 2: Gleichzeitigkeit, Belegungsdauer und Wartezeit messen.
- Schritt 3: Gerätebedarf und Parallelitätsgrenzen berechnen.
- Schritt 4: Ausbau- und Optimierungsmaßnahmen priorisieren.
15. Integriertes Betriebs- und Verbesserungsmodell
Alle Themen werden in eine gemeinsame Roadmap für Nutzung, Automation und Betrieb überführt.
- Schritt 1: Aktuellen Reifegrad je Themenfeld bewerten.
- Schritt 2: Lücken nach Risiko, Nutzen und Aufwand priorisieren.
- Schritt 3: Verantwortliche, Kennzahlen und Zieltermine festlegen.
- Schritt 4: Vertiefungsbedarf den spezialisierten Seminaren zuordnen.
Praxisübungen
- Erstellung einer risikobasierten Device-Matrix mit Smoke-, Regression- und Release-Stufe.
- Durchgängiger Live-Test einschließlich App-Vorbereitung, Fehlernachweis und Gerätefreigabe.
- Umsetzung und Ausführung eines einfachen Appium-Tests auf einem realen Gerät.
- Entwurf einer CI/CD-Orchestrierung mit Parallelisierung und Quality Gate.
- Architektur- und Sicherheitsbewertung für Cloud-, Hybrid- oder On-Premises-Betrieb.
- Aufbau einer Roadmap für Administration, Monitoring, Kapazität und kontinuierliche Verbesserung.
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Technische Testleitung, QA Leads, Testarchitekten, Plattformverantwortliche, DevOps, Mobile QA, Solution Architects und Entscheidungsträger mit operativer Verantwortung. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse von Softwaretest, mobilen Anwendungen und IT-Betrieb. Programmierkenntnisse erleichtern den Automatisierungsteil, sind für den Gesamtüberblick jedoch nicht zwingend. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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