Seminar Testinium Device Farm – Intensivseminar Administration, Sicherheit und Enterprise-Betrieb

Seminar / Training

Das Intensivseminar bündelt die administrativen, architektonischen, sicherheitsbezogenen und betrieblichen Themen einer Enterprise-Device-Farm. Testinium Device Farm wird als vollständiger Service betrachtet: von Governance und Betriebsmodell über Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Architektur bis zu Gerätebetrieb, Monitoring, Kapazität und Wiederherstellung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarziel
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. 1. Enterprise-Anforderungen und Servicekatalog
  6. 2. Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Entscheidung
  7. 3. Logische und physische Architektur
  8. 4. Netzwerk, Identitäten und Geheimnisse
  9. 5. Organisations-, Projekt- und Rollenmodell
  10. 6. Gerätebestand und Aufnahmeprozess
  11. 7. Pools, Reservierungen und Nutzungskonflikte
  12. 8. Android- und iOS-Betriebsstandards
  13. 9. Schutzbedarf, Daten und Aufzeichnungen
  14. 10. Monitoring und Service-Observability
  15. 11. Incident-, Problem- und Wiederherstellungsprozesse
  16. 12. Kapazität, Skalierung und Kosten
  17. 13. Lebenszyklus, Wartung und Änderungen
  18. 14. Audit, Kennzahlen und Betriebsübergabe
  19. Praxisübungen

Seminarziel

Ziel ist die eigenständige Planung und Steuerung eines sicheren Enterprise-Betriebs. Nach dem Seminar können Plattform- und Rollenmodelle entworfen, Betriebsvarianten bewertet, Geräte-Pools und Reservierungen organisiert, Sicherheitskontrollen umgesetzt, Monitoring und Incident-Prozesse aufgebaut sowie Kapazität und Lebenszyklus geplant werden.

Zielgruppe

Plattform- und Solution Architects, Device-Farm-Administration, DevOps, Infrastruktur- und Netzwerkbetrieb, Informationssicherheit, Service Management, Testarchitektur und technische Leitung.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse von IT-Betrieb, Netzwerken und Zugriffssteuerung. Erfahrungen mit mobilen Testplattformen oder realen Gerätelaboren sind empfehlenswert.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden anhand eines durchgängigen Übungsszenarios erarbeitet. Jeder Themenblock folgt einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge aus Einordnung, Konfiguration, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation.

1. Enterprise-Anforderungen und Servicekatalog

Nutzung, Schutzbedarf und Serviceerwartungen werden in einen eindeutigen Leistungsumfang überführt.

  1. Schritt 1: Stakeholder, Nutzergruppen und kritische Testprozesse erfassen.
  2. Schritt 2: Leistungen für Live Testing, Automation, Geräte und Support definieren.
  3. Schritt 3: Servicezeiten, Verfügbarkeit und Wiederanlaufziele festlegen.
  4. Schritt 4: Anforderungen und Abgrenzungen in einem Servicekatalog dokumentieren.

2. Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Entscheidung

Betriebsvarianten werden nach Kontrolle, Datenhaltung, Gerätebesitz, Skalierung und Aufwand bewertet.

  1. Schritt 1: Verantwortungsgrenzen je Betriebsmodell beschreiben.
  2. Schritt 2: Sicherheits-, Netzwerk- und Datenanforderungen zuordnen.
  3. Schritt 3: Varianten mit gewichteten Kriterien bewerten.
  4. Schritt 4: Zielarchitektur und begründete Rückfalloption festlegen.

3. Logische und physische Architektur

Portal, Steuerung, Geräteanbindung, Testausführung, Integrationen und Speicher werden in ein konsistentes Design überführt.

  1. Schritt 1: Funktionsbausteine und Vertrauensgrenzen darstellen.
  2. Schritt 2: Kommunikations- und Datenflüsse dokumentieren.
  3. Schritt 3: Standorte, Geräteplätze und Anbindungskomponenten planen.
  4. Schritt 4: Architekturentscheidungen und offene Risiken festhalten.

4. Netzwerk, Identitäten und Geheimnisse

Netzzonen, technische Konten, Zertifikate und Tokens bilden die Sicherheitsbasis des Betriebs.

  1. Schritt 1: Erforderliche Kommunikationspfade und Endpunkte festlegen.
  2. Schritt 2: Benutzer-, Dienst- und Integrationsidentitäten trennen.
  3. Schritt 3: Geheimnisse und Zertifikate zentral verwalten und rotieren.
  4. Schritt 4: Verbindungen und Berechtigungen mit Kontrolltests verifizieren.

5. Organisations-, Projekt- und Rollenmodell

Teams und Projekte erhalten klare Verantwortlichkeiten und minimale Berechtigungen.

  1. Schritt 1: Organisationseinheiten und Projektgrenzen ableiten.
  2. Schritt 2: Administrative, operative und prüfende Rollen definieren.
  3. Schritt 3: Geräte-, App- und Ausführungsrechte abgestuft zuordnen.
  4. Schritt 4: Aufgabentrennung und regelmäßige Rezertifizierung einrichten.

6. Gerätebestand und Aufnahmeprozess

Der Gerätebestand wird aus der Device-Matrix abgeleitet und durch standardisierte Aufnahme kontrolliert.

  1. Schritt 1: Pflichtgeräte, repräsentative Klassen und Sonderfälle bestimmen.
  2. Schritt 2: Inventar-, Eigentums- und Standortdaten erfassen.
  3. Schritt 3: Basiskonfiguration und technische Anbindung prüfen.
  4. Schritt 4: Gerät erst nach vollständiger Abnahme für die Nutzung freigeben.

7. Pools, Reservierungen und Nutzungskonflikte

Gemeinsame und geschützte Bestände werden über Pools, Prioritäten und Reservierungsregeln gesteuert.

  1. Schritt 1: Poolkriterien nach Plattform, Projekt und Schutzbedarf definieren.
  2. Schritt 2: Reservierungsarten und maximale Nutzungsdauer festlegen.
  3. Schritt 3: Prioritäten und Eskalation für konkurrierende Anforderungen bestimmen.
  4. Schritt 4: Konflikte anhand eines Lastszenarios testen.

8. Android- und iOS-Betriebsstandards

Gemeinsame Qualitätskriterien werden um plattformspezifische Aufnahme-, App- und Diagnoseverfahren ergänzt.

  1. Schritt 1: Baseline für beide Plattformen definieren.
  2. Schritt 2: App-Verteilung und Berechtigungszustände standardisieren.
  3. Schritt 3: Plattformspezifische Diagnosearten festlegen.
  4. Schritt 4: OS-Updates kontrolliert pilotieren und freigeben.

9. Schutzbedarf, Daten und Aufzeichnungen

Apps, Testdaten, Screenshots, Videos und Logs werden nach Zweck, Zugriff und Aufbewahrung geregelt.

  1. Schritt 1: Datenarten und Schutzklassen entlang eines Testlaufs erfassen.
  2. Schritt 2: Synthetische oder freigegebene Testdaten priorisieren.
  3. Schritt 3: Zugriff, Verschlüsselung und Aufbewahrung je Artefakt festlegen.
  4. Schritt 4: Löschung und Gerätereinigung mit Nachweis durchführen.

10. Monitoring und Service-Observability

Technische und fachliche Signale werden zu einem steuerbaren Monitoringmodell verbunden.

  1. Schritt 1: Serviceziele und kritische Nutzerabläufe definieren.
  2. Schritt 2: Geräte-, Sitzungs-, Ausführungs- und Integrationsmetriken auswählen.
  3. Schritt 3: Alarme nach Auswirkung und Zuständigkeit priorisieren.
  4. Schritt 4: Dashboards und regelmäßige Betriebsberichte einrichten.

11. Incident-, Problem- und Wiederherstellungsprozesse

Störungen werden reproduzierbar diagnostiziert und wiederkehrende Ursachen dauerhaft beseitigt.

  1. Schritt 1: Meldewege, Schweregrade und Erstdiagnose definieren.
  2. Schritt 2: Logs, Videos und Laufkontext zu einem Diagnosepaket korrelieren.
  3. Schritt 3: Abgestufte Wiederherstellung und kontrollierte Freigabe durchführen.
  4. Schritt 4: Problemursachen und Präventionsmaßnahmen bis zum Wirksamkeitsnachweis verfolgen.

12. Kapazität, Skalierung und Kosten

Gerätebedarf und Infrastruktur werden aus Nachfrage, Belegungsdauer, Parallelität und Reserve berechnet.

  1. Schritt 1: Lastprofile für Live-, Pipeline- und Regressionsbetrieb erstellen.
  2. Schritt 2: Geräte-, Infrastruktur- und Speicherbedarf berechnen.
  3. Schritt 3: Wartungs- und Wachstumsreserve berücksichtigen.
  4. Schritt 4: Ausbau und Optimierung anhand von Kosten, Wartezeit und Risiko priorisieren.

13. Lebenszyklus, Wartung und Änderungen

Geräte, Plattformkomponenten und Betriebsregeln werden kontrolliert geändert und ausgemustert.

  1. Schritt 1: Wartungs- und Updatekalender festlegen.
  2. Schritt 2: Änderungen mit Risiko, Test, Freigabe und Rückfallplan vorbereiten.
  3. Schritt 3: Geräte anhand Nutzung, Defekt und Supportstatus bewerten.
  4. Schritt 4: Aussonderung, Datenlöschung und Inventarabschluss dokumentieren.

14. Audit, Kennzahlen und Betriebsübergabe

Das Betriebsmodell wird prüfbar gemacht und in eine vollständige Übergabe überführt.

  1. Schritt 1: Kontrollnachweise und Auditereignisse definieren.
  2. Schritt 2: Kennzahlen für Verfügbarkeit, Wartezeit, Störungen und Kapazität festlegen.
  3. Schritt 3: Betriebsdokumentation, Checklisten und Zuständigkeiten prüfen.
  4. Schritt 4: Abnahme, Übergabe und regelmäßige Verbesserungsrunden durchführen.

Praxisübungen

  • Entwurf einer Enterprise-Zielarchitektur mit Netzwerkzonen, Datenflüssen und Verantwortungsgrenzen.
  • Aufbau eines Rollen- und Aufgabentrennungsmodells für Plattform, Projekte und Sicherheit.
  • Konzeption eines Geräte-Lebenszyklus mit Pools, Reservierungen, Wartung und Aussonderung.
  • Erstellung eines Monitoring-, Incident- und Wiederherstellungskonzepts.
  • Berechnung eines Kapazitäts- und Ausbauplans einschließlich Reserve und Kostenbewertung.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattform- und Solution Architects, Device-Farm-Administration, DevOps, Infrastruktur- und Netzwerkbetrieb, Informationssicherheit, Service Management, Testarchitektur und technische Leitung.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse von IT-Betrieb, Netzwerken und Zugriffssteuerung. Erfahrungen mit mobilen Testplattformen oder realen Gerätelaboren sind empfehlenswert.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Bern 5 Tage
Luzern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
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Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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