Seminar Testinium Device Farm – Administration, Rollen und Zugriffssteuerung

Seminar / Training

Eine Device Farm verbindet mobile Endgeräte, Anwendungen, Testprojekte und mehrere Benutzergruppen in einer gemeinsamen Betriebsumgebung. Das Seminar vermittelt die administrative Struktur von Testinium Device Farm und zeigt, wie Mandanten, Projekte, Rollen, Berechtigungen und Verantwortlichkeiten kontrolliert aufgebaut und nachvollziehbar betrieben werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarziel
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. 1. Administrationsmodell und Verantwortungsbereiche
  6. 2. Organisations- und Projektstruktur planen
  7. 3. Benutzerkonten und Zugangsverfahren
  8. 4. Rollen und Berechtigungen entwerfen
  9. 5. Zugriff auf Geräte, Anwendungen und Projekte steuern
  10. 6. Betriebsrollen und Aufgabentrennung
  11. 7. Kontrolle, Protokollierung und regelmäßige Rezertifizierung
  12. 8. Standardprozesse für den laufenden Betrieb
  13. Praxisübungen

Seminarziel

Ziel ist die sichere Administration einer Testinium-Device-Farm-Umgebung. Nach dem Seminar können Organisations- und Projektstrukturen geplant, Rollen nach dem Prinzip der minimalen Berechtigung eingerichtet, Zugriffe geprüft, Betriebsaufgaben verteilt und Änderungen revisionsfähig dokumentiert werden.

Zielgruppe

Plattformadministration, Testmanagement, technische Anwendungsbetreuung, DevOps-Teams, Informationssicherheit sowie verantwortliche Key-User.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse mobiler Testprozesse und sicherer Webanwendungen. Hilfreich sind Erfahrungen mit Benutzer-, Rollen- oder Projektverwaltung.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden anhand eines durchgängigen Übungsszenarios erarbeitet. Jeder Themenblock folgt einer nachvollziehbaren Arbeitsfolge aus Einordnung, Konfiguration, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation.

1. Administrationsmodell und Verantwortungsbereiche

Zu Beginn wird die Plattform in fachliche, technische und organisatorische Verantwortungsbereiche zerlegt. Dadurch entsteht ein belastbares Betriebsmodell statt einer Ansammlung einzelner Administrationsschritte.

  1. Schritt 1: Bestehende Teams, Projekte, Gerätebestände und Testarten erfassen.
  2. Schritt 2: Administrative Aufgaben den Bereichen Plattform, Projekt, Gerätebetrieb und Testausführung zuordnen.
  3. Schritt 3: Verantwortliche, Stellvertretungen und Freigabewege definieren.
  4. Schritt 4: Das Zielmodell als Rollen- und Verantwortungsmatrix dokumentieren.

2. Organisations- und Projektstruktur planen

Eine klare Struktur trennt Geschäftsbereiche und Projekte, ohne gemeinsame Ressourcen unnötig zu vervielfachen. Der Themenblock behandelt Namenskonventionen, Zuständigkeiten und Lebenszyklen.

  1. Schritt 1: Organisationseinheiten und Projektgrenzen aus dem Nutzungsszenario ableiten.
  2. Schritt 2: Einheitliche Bezeichnungen für Projekte, Teams, Geräte-Pools und Anwendungen festlegen.
  3. Schritt 3: Gemeinsam genutzte und exklusiv zugeordnete Ressourcen unterscheiden.
  4. Schritt 4: Anlage, Änderung, Stilllegung und Archivierung als geregelten Lebenszyklus beschreiben.

3. Benutzerkonten und Zugangsverfahren

Benutzerkonten werden so eingerichtet, dass Identität, Aufgabe und Zugriff eindeutig zusammenpassen. Betrachtet werden persönliche Konten, technische Konten und zeitlich begrenzte Zugänge.

  1. Schritt 1: Benutzertypen und zulässige Kontenarten festlegen.
  2. Schritt 2: Neue Konten mit eindeutiger Zuordnung zu Person, Team und Projekt anlegen.
  3. Schritt 3: Anmelde- und Sitzungsregeln entsprechend dem Schutzbedarf konfigurieren.
  4. Schritt 4: Ablauf, Sperrung und Entzug von Zugängen regelmäßig kontrollieren.

4. Rollen und Berechtigungen entwerfen

Berechtigungen werden nicht einzeln und spontan vergeben, sondern aus wiederverwendbaren Rollenprofilen abgeleitet. Dies reduziert Fehlkonfigurationen und erleichtert Prüfungen.

  1. Schritt 1: Erforderliche Funktionen je Arbeitsrolle sammeln.
  2. Schritt 2: Lesen, Verwalten, Ausführen, Reservieren und Administrieren voneinander trennen.
  3. Schritt 3: Rollenprofile mit minimal notwendigen Rechten erstellen.
  4. Schritt 4: Rollen an Testfällen prüfen und über ein Freigabeverfahren veröffentlichen.

5. Zugriff auf Geräte, Anwendungen und Projekte steuern

Der Zugriff auf reale Endgeräte und installierte Anwendungen benötigt zusätzliche Regeln. Behandelt werden exklusive Geräte, gemeinsam genutzte Bestände und sensible Testartefakte.

  1. Schritt 1: Gerätebestände nach Schutzbedarf, Plattform und Nutzungskreis klassifizieren.
  2. Schritt 2: Zugriffsregeln für Live-Sitzungen, automatisierte Läufe und Administration festlegen.
  3. Schritt 3: Anwendungsdateien und Testdaten den berechtigten Projekten zuordnen.
  4. Schritt 4: Konflikte zwischen gemeinsamer Nutzung und exklusiven Reservierungen testen.

6. Betriebsrollen und Aufgabentrennung

Kritische Änderungen sollen nicht von einer einzigen Rolle vollständig vorbereitet, genehmigt und ausgeführt werden. Der Themenblock überträgt Aufgabentrennung auf den Device-Farm-Betrieb.

  1. Schritt 1: Kritische Tätigkeiten wie Rechteänderung, Gerätefreigabe und Löschung identifizieren.
  2. Schritt 2: Ausführende, prüfende und freigebende Rollen getrennt festlegen.
  3. Schritt 3: Vertretungs- und Notfallverfahren definieren.
  4. Schritt 4: Die Wirksamkeit der Aufgabentrennung anhand eines Änderungsvorgangs kontrollieren.

7. Kontrolle, Protokollierung und regelmäßige Rezertifizierung

Administrationsentscheidungen müssen später nachvollziehbar sein. Deshalb werden Protokolle, Prüfintervalle und Rezertifizierungen in einen wiederkehrenden Kontrollprozess überführt.

  1. Schritt 1: Relevante Ereignisse für Konten, Rollen, Projekte und Gerätezugriffe bestimmen.
  2. Schritt 2: Prüfberichte und Auswertungen nach Verantwortungsbereich strukturieren.
  3. Schritt 3: Regelmäßige Überprüfung aktiver Konten und Berechtigungen terminieren.
  4. Schritt 4: Abweichungen erfassen, bewerten, korrigieren und abschließend dokumentieren.

8. Standardprozesse für den laufenden Betrieb

Zum Abschluss werden einzelne Konfigurationen in standardisierte Betriebsabläufe überführt. Ziel sind reproduzierbare Prozesse für Aufnahme, Änderung und Austritt.

  1. Schritt 1: Checklisten für Benutzeraufnahme, Projektanlage und Rollenvergabe erstellen.
  2. Schritt 2: Eskalationswege für gesperrte Zugänge und fehlerhafte Berechtigungen festlegen.
  3. Schritt 3: Änderungen mit Prüfung, Freigabe, Umsetzung und Nachkontrolle durchführen.
  4. Schritt 4: Betriebskennzahlen und regelmäßige Verbesserungsrunden definieren.

Praxisübungen

  • Entwurf einer Rollen- und Berechtigungsmatrix für Entwicklung, Test, Testmanagement und Plattformbetrieb.
  • Einrichtung eines Beispielprojekts mit abgestuften Zugriffen auf Geräte, Anwendungen und Ausführungen.
  • Durchführung einer Berechtigungsrezertifizierung einschließlich Abweichungsbehandlung.
  • Erstellung einer administrativen Betriebscheckliste für Eintritt, Rollenwechsel und Austritt.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattformadministration, Testmanagement, technische Anwendungsbetreuung, DevOps-Teams, Informationssicherheit sowie verantwortliche Key-User.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse mobiler Testprozesse und sicherer Webanwendungen. Hilfreich sind Erfahrungen mit Benutzer-, Rollen- oder Projektverwaltung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
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