Seminar SonicWall Cloud Secure Edge: Zero Trust und sicherer Cloud-Zugriff

Seminarbeschreibung

Das Seminar entwickelt einen umsetzbaren Zero-Trust-Zugriff für private Anwendungen und Internetverkehr. Identität, Gerätezustand, Connectoren, Zugriffsbedingungen, Pilotierung und laufende Überwachung werden als zusammenhängender Dienst betrachtet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kompetenzziele
  2. Zielgruppe und Vorkenntnisse
  3. Lernblock 1: Cloud Secure Edge und Zero-Trust-Architektur
  4. Lernblock 2: Identität, Gerätezustand und Zugriffsbedingungen
  5. Lernblock 3: Privaten Anwendungszugriff veröffentlichen
  6. Lernblock 4: Sicherer Internetzugriff und Richtlinien
  7. Lernblock 5: Rollout, Monitoring und Fehleranalyse
  8. Lernblock 6: SAML, Mehrfaktorauthentisierung und Zertifikatsvertrauen
  9. Lernblock 7: Monitoring, Protokollierung und Alarmierung
  10. Lernblock 8: Änderungsmanagement und Betriebsdokumentation
  11. Lernblock 9: Abschließende Praxiswerkstatt
  12. Einordnung in den Lernpfad

Kompetenzziele

  • Architektur und Abhängigkeiten des Lernpfads Cloud und Zero Trust fachlich einordnen.
  • Konfigurationen aus einem dokumentierten Sollzustand in nachvollziehbaren Schritten umsetzen.
  • Wirksamkeit durch Positiv-, Negativ-, Ausfall- und Fehlerfalltests belegen.
  • Betrieb, Änderung, Sicherung und Diagnose in wiederholbare Verfahren überführen.

Zielgruppe

Cloud-, Netzwerk-, IAM- und Security-Administratoren sowie Architekten für hybriden Zugriff.

Vorkenntnisse

Kenntnisse zu IP-Netzen, DNS, Webanwendungen und grundlegenden Verfahren der Benutzeridentität.

Lernblock 1: Cloud Secure Edge und Zero-Trust-Architektur

Zugriffe werden anhand von Identität, Gerät und Anwendung vermittelt, ohne ganze Netze pauschal freizugeben.

  1. Private Anwendungen, Internetzugriffe, Benutzergruppen und Gerätekategorien inventarisieren.
  2. Schutzbedarf und notwendige Zugriffswege je Anwendung in einer Matrix festhalten.
  3. Mandanten-, Standort-, Connector- und Gateway-Struktur für den Zielbetrieb entwerfen.
  4. Identitätsanbieter, Geräteverwaltung und Protokollziele als abhängige Dienste einordnen.
  5. Pilotumfang, Erfolgskriterien und Rückfallweg vor der ersten Freigabe definieren.

Praxisübung: Erstellung einer Zero-Trust-Zielarchitektur für interne Anwendungen und Internetzugriffe.

Lernblock 2: Identität, Gerätezustand und Zugriffsbedingungen

Eine Zugriffsentscheidung kombiniert Benutzeridentität, Gruppen, Geräteeigenschaften und Kontext.

  1. Identitätsanbieter und benötigte Benutzer- sowie Gruppenattribute festlegen.
  2. Föderierte Anmeldung und Mehrfaktorauthentisierung mit Testkonten anbinden.
  3. Vertrauensmerkmale für verwaltete, registrierte oder nicht verwaltete Geräte definieren.
  4. Bedingungen nach Gruppe, Gerät, Standort und Anwendung in abgestufte Richtlinien überführen.
  5. Fehlende Attribute, nicht vertrauenswürdige Geräte und gesperrte Benutzer kontrolliert testen.

Praxisübung: Umsetzung einer Richtlinie, die denselben Benutzer je nach Gerätezustand unterschiedlich behandelt.

Lernblock 3: Privaten Anwendungszugriff veröffentlichen

Interne Anwendungen werden über Connectoren erreichbar gemacht, ohne direkten eingehenden Netzwerkzugriff zu öffnen.

  1. Anwendung, Zieladresse, Port, Namensauflösung und Abhängigkeiten vollständig erfassen.
  2. Connector-Standorte redundant planen und die ausgehende Erreichbarkeit vorbereiten.
  3. Anwendungsressource mit eindeutiger Bezeichnung und minimalem Zielumfang anlegen.
  4. Zugriffsrichtlinie auf berechtigte Gruppen und vertrauenswürdige Geräte begrenzen.
  5. Anmeldung, Namensauflösung, Anwendungspfad, Sitzungsende und Ausfall eines Connectors testen.

Praxisübung: Veröffentlichung einer Laboranwendung für eine definierte Benutzergruppe.

Lernblock 4: Sicherer Internetzugriff und Richtlinien

Internetverkehr wird über cloudbasierte Kontrollen geführt und nach Benutzer- sowie Gerätekontext behandelt.

  1. Verkehrslenkung für Benutzer, Standorte und mobile Geräte planen.
  2. Web-, Anwendungs- und Bedrohungskategorien nach Risikoklasse strukturieren.
  3. Richtlinien für erlauben, warnen, isolieren oder blockieren abgestuft konfigurieren.
  4. Ausnahmen mit engem Geltungsbereich, Begründung und Ablaufdatum verwalten.
  5. Benutzerwirkung, Latenz, Ereignisse und Umgehungsversuche während des Piloten auswerten.

Praxisübung: Aufbau einer Internetzugriffsrichtlinie für Standardbenutzer und privilegierte Administration.

Lernblock 5: Rollout, Monitoring und Fehleranalyse

Die Einführung wird in Wellen gesteuert und anhand von Identitäts-, Connector- und Richtliniendaten überwacht.

  1. Pilotgruppen, Kommunikationsplan, Supportweg und Rückfallmöglichkeit festlegen.
  2. Connector-, Agent- und Dienststatus in einer täglichen Betriebsansicht zusammenführen.
  3. Fehler nach Anmeldung, Gerätezustand, Richtlinie, Namensauflösung oder Anwendungspfad trennen.
  4. Ereignisse mit Identitätsanbieter, Anwendung und Endpoint-Daten zeitlich korrelieren.
  5. Ausnahmen, verwaiste Ressourcen und nicht mehr benötigte Gruppen regelmäßig bereinigen.

Praxisübung: Diagnose eines erfolgreichen Logins mit anschließend abgelehntem Anwendungszugriff.

Lernblock 6: SAML, Mehrfaktorauthentisierung und Zertifikatsvertrauen

Föderierte Anmeldung wird als vollständige Vertrauenskette zwischen Dienst, Identitätsanbieter und Benutzer geprüft.

  1. Entitäten, Rücksprungadressen, Zertifikate und benötigte Attribute vor der Konfiguration erfassen.
  2. Dienstanbieter- und Identitätsanbieterparameter wechselseitig und ohne manuelle Abweichungen hinterlegen.
  3. Gruppen- oder Rollenattribute eindeutig den lokalen Berechtigungen zuordnen.
  4. Mehrfaktorauthentisierung und Ausnahmeregeln nach Schutzbedarf festlegen.
  5. Erfolgsfall, abgelaufenes Zertifikat, fehlendes Attribut und Zeitabweichung kontrolliert testen.

Praxisübung: Anbindung eines Labor-Identitätsanbieters einschließlich Gruppenmapping und MFA-Testfällen.

Lernblock 7: Monitoring, Protokollierung und Alarmierung

Betriebsdaten werden so erfasst, dass Abweichungen früh sichtbar und Vorfälle rekonstruierbar werden.

  1. Relevante System-, Sicherheits-, VPN- und Administrationsereignisse nach Priorität klassifizieren.
  2. Lokale Aufbewahrung, zentrale Weiterleitung und Zeitsynchronisation aufeinander abstimmen.
  3. Dashboards und Filter für Tagesbetrieb, Störung und Sicherheitsvorfall definieren.
  4. Alarmgrenzen mit Zuständigkeit, Eskalationsweg und Bearbeitungsfrist versehen.
  5. Regelmäßig einen vollständigen Ereignisweg vom Auslöser bis zur zentralen Anzeige testen.

Praxisübung: Aufbau eines Betriebsdashboards und Prüfung einer Alarmkette anhand eines kontrollierten Ereignisses.

Lernblock 8: Änderungsmanagement und Betriebsdokumentation

Technische Änderungen werden mit klarer Anforderung, Prüfung, Freigabe und Rücknahme durchgeführt.

  1. Anlass, Ziel, betroffene Systeme und Geschäftsrisiko der Änderung erfassen.
  2. Technischen Plan, Abhängigkeiten, Testfälle und Rückfallweg vollständig beschreiben.
  3. Freigabe und Wartungsfenster vor Beginn prüfen und Ausgangszustand sichern.
  4. Änderung schrittweise umsetzen und jeden Kontrollpunkt protokollieren.
  5. Abnahme, Restarbeiten und aktualisierte Betriebsdokumentation abschließen.

Praxisübung: Durchführung eines vollständigen Muster-Changes von der Anforderung bis zur Abnahme.

Lernblock 9: Abschließende Praxiswerkstatt

Die zuvor erarbeiteten Bausteine werden in einem zusammenhängenden Szenario geplant, umgesetzt und geprüft.

  1. Ausgangslage, Anforderungen, Schutzbedarf und messbare Abnahmekriterien analysieren.
  2. Zielkonfiguration und Arbeitsschritte mit Abhängigkeiten und Rückfallpunkten planen.
  3. Konfiguration in einer nachvollziehbaren Reihenfolge umsetzen und Zwischenstände sichern.
  4. Positiv-, Negativ-, Ausfall- und Wiederherstellungstests durchführen.
  5. Ergebnis, Abweichungen, Betriebsübergabe und offene Maßnahmen dokumentieren.

Praxisübung: Durchgängige Umsetzung eines Szenarios mit technischer Abnahme und Betriebsübergabe.

Einordnung in den Lernpfad

Der Kurs gehört zum Lernpfad Cloud und Zero Trust. Die angesetzte Dauer von 2 Tagen folgt aus Umfang, Abhängigkeiten und notwendigem Praxisanteil. Für den produktiven Einsatz werden die erarbeiteten Checklisten, Testfälle und Betriebsnachweise als wiederverwendbare Arbeitsgrundlage geführt.

Fachbereichsleitung, Trainingsleitung und Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloud-, Netzwerk-, IAM- und Security-Administratoren sowie Architekten für hybriden Zugriff.
Voraussetzungen: Kenntnisse zu IP-Netzen, DNS, Webanwendungen und grundlegenden Verfahren der Benutzeridentität.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Buchung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
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Winterthur 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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